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Gast Christina

Was heißt dieses Wort/dieser Satz auf Elbisch?

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Avor
vor 11 Stunden schrieb Tenzoh:

Ich habe mich weiter eingelesen und versucht es zu übersetzen. 

Für das Wort "funktionieren" habe ich leider keine Übersetzung in Sindarin gefunden. Außerdem gibt es so viele verschiedene Varianten für das Wort "nicht". 

Ob ein "." am Ende des Satzes anders in Sindarin geschrieben wird konnte ich auch nicht herausrausfinden.

Meine Übersetzung lautet also bis jetzt :

Ich funktioniere nicht.  :

en ... al- 

en ... ava-

en ... û

en ... ú-

 

Ich lebe.

en cuia-

 

 

Ist das annähernd richtig ? 

Nein, ist es nicht - denn "en" heißt nicht "ich". Das wäre ni oder im, je nach gewünschter Emphase. Aber der Rest des Satzes ließe sich soweiso nicht übersetzen. Gaud dürfte im Sinne der Professors eher eine "Maschine" wie ein Webstuhl oder ähnliches sein, nicht in dem Sinn, wie wir das heute verwenden, wenn wir an ein selbsttätig laufendes Konstrukt denken. Halte ich hier für keine gute Variante. Und wie Perianwen oben schon sagte, wir "liefern" hier nie fertige Transkriptionen oder auch Übersetzungen, wenn es um die Sprachen geht, sondern lassen die Fragesteller immer daran mitarbeiten. Denn nur so können sie verstehen, was sie da am Ende haben, wo die Tücken sitzen oder auch, warum es halt auch mal einfach nicht funktioniert.

So wie hier. Ich sehe keine adäquate Möglichkeit, den Satz in Sindarin zu übertragen.

Was man sagen könnte, ist "ich bin lebendig". Das wars aber dann auch schon.

Tenzoh sollte sich überlegen, ob das seinen (ihren?)  Vorstellungen entspricht. Dann kümmern wir uns ggf. um eine Transkription in Tengwar.

  • Danke 1

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Tenzoh

Hallo Avor !

Die Sätze sollten schon sinngemäß bleiben wenn möglich. Dann werde ich denke ich doch bei der Deutsch in Tengwar Variante bleiben. 

Ist die Übersetzung von Eilimint denn richtig ? 

Ich danke euch allen für eure tolle Hilfe ! :-)

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Avor

Also, das werden jetzt mehr als drei Sätze.

Vorneweg: Tolkien hat uns keinen Modus hinterlassen, der uns zeigt, wie er sich eine "korrekte" Schreibweise für Deutsch mit Tengwar vorstellt. (Wir haben Modi für die Elbensprachen und für Englisch, aber leider nicht für Deutsch.) Das bedeutet, wir sind darauf angewiesen, selber rauszufinden, wie man am besten deutsche Texte in Tengwar transkribiert. Jede Sprache verwendet Schriftzeichen etwas anders. Das ist bei realen Sprachen auch so.

Jetzt haben sich einige Herrschaften hingesetzt (wie mach oder Christian Thalmann) und haben jeweils einen Deutschmodus für Tengwar verfasst. mach hat einen für einen vokalischen Modus (wie man ihn am Tor von Moria im HdR für Sindarin findet,) und einen diakritischen Modus (wie auf dem Ring im HdR in Black Speech). Christian hat nur einen diakritischen Modus.

Beide Ansätze unterscheiden sich voneinander. Eilimint verwendet Christians diakritischen Modus, ich würde eher dem von mach den Vorzug geben, weil er mir logischer erscheint, aber das ist Geschmackssache und jeder darf das für sich entscheiden.

Wichtig ist festzuhalten: Es gibt beim Schreiben von Deutsch mit Tengwar keine orthographisch völlig korrekte Schreibweise. Es läuft immer auf einen mehr oder minder "educated guess" hinaus. Mehr als uns an den Modi, die der Professor für seine Kunstsprachen und für Englisch entwickelt hat, zu orientieren ist nicht möglich.

 

Zu Eilimints Entwurf:

Ob man ein Kürzel für "ich" einführen möchte, wie Christian es tut und wie es aussehen soll, ist Geschmackssache. Ich täte es vermutlich nicht. 

Was aber definitiv nicht geht, ist, dass man zwei Vokal-Diakritika auf ein und denselben Konsonanten setzt, wie Eilimint es im Wort "funktioniere" gleich zweimal tut. (Auf Tinco und Númen) Da muss der zweite Vokal jeweils auf einen eigenen Träger.

 

Und grundsätzlich hinterher: Ich finde es wunderbar, deutsche Texte in Tengwar zu verfassen. Für Geheimbotschaften, für Liebesbriefchen, für Fanfiction. Usw. Tattoos sind was anderes. Die lässt man sich stechen und trägt sie lebenslang mit sich rum. Selbst wenn der Tätowierer (,der in aller Regel kein Fachmann für Tolkiens Schriften ist,) keinen Fehler macht, muss man sich drüber im Klaren drüber sein, dass a) es keine gesicherte Schreibweise für Tengwar in Deutsch gibt und b) immer noch was aus dem nichtveröffentlichten Teil des Nachlasses auftauchen könnte, was unsere Sichtweise auf das Thema verändert so dass wir in fünf Jahren manche Wörter generell ganz anders darstellen würden. Und was dann?

 

Man sollte sich gut überlegen, ob man so was haben muss.

Wenn doch, dann sag Bescheid, Tenzoh, dann solltest du selber einen Versuch machen, den Satz zu transkribieren, damit du auch wenigstens siehst, wo die Knackpunkte liegen und was du dann da eigentlich auf deiner Pelle spazierenführst. Schließlich könnten wir dir hier ja völligen Blödsinn erzählen und hinterher steht auf deinem Arm, Bein (oder wo auch immer) "Made in Taiwan" . ;-) Wir helfen dir dabei.

 

 

bearbeitet von Avor

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Gast
vor 2 Stunden schrieb Avor:

Also, das werden jetzt mehr als drei Sätze.

Vorneweg: Tolkien hat uns keinen Modus hinterlassen, der uns zeigt, wie er sich eine "korrekte" Schreibweise für Deutsch mit Tengwar vorstellt. (Wir haben Modi für die Elbensprachen und für Englisch, aber leider nicht für Deutsch.) Das bedeutet, wir sind darauf angewiesen, selber rauszufinden, wie man am besten deutsche Texte in Tengwar transkribiert. Jede Sprache verwendet Schriftzeichen etwas anders. Das ist bei realen Sprachen auch so.

Jetzt haben sich einige Herrschaften hingesetzt (wie mach oder Christian Thalmann) und haben jeweils einen Deutschmodus für Tengwar verfasst. mach hat einen für einen vokalischen Modus (wie man ihn am Tor von Moria im HdR für Sindarin findet,) und einen diakritischen Modus (wie auf dem Ring im HdR in Black Speech). Christian hat nur einen diakritischen Modus.

Beide Ansätze unterscheiden sich voneinander. Eilimint verwendet Christians diakritischen Modus, ich würde eher dem von mach den Vorzug geben, weil er mir logischer erscheint, aber das ist Geschmackssache und jeder darf das für sich entscheiden.

Wichtig ist festzuhalten: Es gibt beim Schreiben von Deutsch mit Tengwar keine orthographisch völlig korrekte Schreibweise. Es läuft immer auf einen mehr oder minder "educated guess" hinaus. Mehr als uns an den Modi, die der Professor für seine Kunstsprachen und für Englisch entwickelt hat, zu orientieren ist nicht möglich.

 

Zu Eilimints Entwurf:

Ob man ein Kürzel für "ich" einführen möchte, wie Christian es tut und wie es aussehen soll, ist Geschmackssache. Ich täte es vermutlich nicht. 

Was aber definitiv nicht geht, ist, dass man zwei Vokal-Diakritika auf ein und denselben Konsonanten setzt, wie Eilimint es im Wort "funktioniere" gleich zweimal tut. (Auf Tinco und Númen) Da muss der zweite Vokal jeweils auf einen eigenen Träger.

 

Und grundsätzlich hinterher: Ich finde es wunderbar, deutsche Texte in Tengwar zu verfassen. Für Geheimbotschaften, für Liebesbriefchen, für Fanfiction. Usw. Tattoos sind was anderes. Die lässt man sich stechen und trägt sie lebenslang mit sich rum. Selbst wenn der Tätowierer (,der in aller Regel kein Fachmann für Tolkiens Schriften ist,) keinen Fehler macht, muss man sich drüber im Klaren drüber sein, dass a) es keine gesicherte Schreibweise für Tengwar in Deutsch gibt und b) immer noch was aus dem nichtveröffentlichten Teil des Nachlasses auftauchen könnte, was unsere Sichtweise auf das Thema verändert so dass wir in fünf Jahren manche Wörter generell ganz anders darstellen würden. Und was dann?

 

Man sollte sich gut überlegen, ob man so was haben muss.

Wenn doch, dann sag Bescheid, Tenzoh, dann solltest du selber einen Versuch machen, den Satz zu transkribieren, damit du auch wenigstens siehst, wo die Knackpunkte liegen und was du dann da eigentlich auf deiner Pelle spazierenführst. Schließlich könnten wir dir hier ja völligen Blödsinn erzählen und hinterher steht auf deinem Arm, Bein (oder wo auch immer) "Made in Taiwan" . ;-) Wir helfen dir dabei.

 

 

Da hat @Avor recht.  habe es korrigiert. in beiden versionen.

asffdbfgng.PNG

bearbeitet von Gast

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Tenzoh
Am 5.6.2018 um 06:43 schrieb Avor:

Also, das werden jetzt mehr als drei Sätze.

Vorneweg: Tolkien hat uns keinen Modus hinterlassen, der uns zeigt, wie er sich eine "korrekte" Schreibweise für Deutsch mit Tengwar vorstellt. (Wir haben Modi für die Elbensprachen und für Englisch, aber leider nicht für Deutsch.) Das bedeutet, wir sind darauf angewiesen, selber rauszufinden, wie man am besten deutsche Texte in Tengwar transkribiert. Jede Sprache verwendet Schriftzeichen etwas anders. Das ist bei realen Sprachen auch so.

Jetzt haben sich einige Herrschaften hingesetzt (wie mach oder Christian Thalmann) und haben jeweils einen Deutschmodus für Tengwar verfasst. mach hat einen für einen vokalischen Modus (wie man ihn am Tor von Moria im HdR für Sindarin findet,) und einen diakritischen Modus (wie auf dem Ring im HdR in Black Speech). Christian hat nur einen diakritischen Modus.

Beide Ansätze unterscheiden sich voneinander. Eilimint verwendet Christians diakritischen Modus, ich würde eher dem von mach den Vorzug geben, weil er mir logischer erscheint, aber das ist Geschmackssache und jeder darf das für sich entscheiden.

Wichtig ist festzuhalten: Es gibt beim Schreiben von Deutsch mit Tengwar keine orthographisch völlig korrekte Schreibweise. Es läuft immer auf einen mehr oder minder "educated guess" hinaus. Mehr als uns an den Modi, die der Professor für seine Kunstsprachen und für Englisch entwickelt hat, zu orientieren ist nicht möglich.

 

Zu Eilimints Entwurf:

Ob man ein Kürzel für "ich" einführen möchte, wie Christian es tut und wie es aussehen soll, ist Geschmackssache. Ich täte es vermutlich nicht. 

Was aber definitiv nicht geht, ist, dass man zwei Vokal-Diakritika auf ein und denselben Konsonanten setzt, wie Eilimint es im Wort "funktioniere" gleich zweimal tut. (Auf Tinco und Númen) Da muss der zweite Vokal jeweils auf einen eigenen Träger.

 

Und grundsätzlich hinterher: Ich finde es wunderbar, deutsche Texte in Tengwar zu verfassen. Für Geheimbotschaften, für Liebesbriefchen, für Fanfiction. Usw. Tattoos sind was anderes. Die lässt man sich stechen und trägt sie lebenslang mit sich rum. Selbst wenn der Tätowierer (,der in aller Regel kein Fachmann für Tolkiens Schriften ist,) keinen Fehler macht, muss man sich drüber im Klaren drüber sein, dass a) es keine gesicherte Schreibweise für Tengwar in Deutsch gibt und b) immer noch was aus dem nichtveröffentlichten Teil des Nachlasses auftauchen könnte, was unsere Sichtweise auf das Thema verändert so dass wir in fünf Jahren manche Wörter generell ganz anders darstellen würden. Und was dann?

 

Man sollte sich gut überlegen, ob man so was haben muss.

Wenn doch, dann sag Bescheid, Tenzoh, dann solltest du selber einen Versuch machen, den Satz zu transkribieren, damit du auch wenigstens siehst, wo die Knackpunkte liegen und was du dann da eigentlich auf deiner Pelle spazierenführst. Schließlich könnten wir dir hier ja völligen Blödsinn erzählen und hinterher steht auf deinem Arm, Bein (oder wo auch immer) "Made in Taiwan" . ;-) Wir helfen dir dabei.

 

 

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen nur das Verb "leben" tattoowieren zu lassen. @Avor dein Argument das durch die Nachlässe neue Informationen über Schreibweisen auftauchen könnten war sehr hilfreich. Da finde ich es besser darauf zu bauen was man sicher weiß. Außerdem ist dieses Wort mit Sicherheit in Sindarin bekannt und ich müsste es nicht aus dem Deutschen in Tengwar schreiben.

Ich hab mich also auf die Suche gemacht und habe mein Ergebnis für das Verb "leben" als Bilddatei für euch hochgeladen. 

Ist es richtig ? :-)

 

Screenshot_20180606-172202.png

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Avor

Stimmt, Eilimint, das a-Diakritikum am Ende braucht einen eigenen Träger.

Es gäbe auch noch die Option, anstelle von cuia- 'leben' das Wort cuina- 'lebendig sein' zu verwenden. Gefiele mir in dem Kontext fast besser, ist aber natürlich Geschmackssache. Beides ist aber so die Infinitivform. Wenn du ausdrücken möchtest "ich lebe" oder "Ich bin am Leben/lebendig" brauchst du die 1. Person Singular Präsens Aktiv. Also Cuion 'ich lebe' oder Cuinon 'ich bin lebendig'.

cuion: https://www.tecendil.com/?q=cuion&mode=sindarin

cuinon https://www.tecendil.com/?q=cuinon&mode=sindarin

bearbeitet von Avor

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Tenzoh
vor 21 Minuten schrieb Avor:

Stimmt, Eilimint, das a-Diakritikum am Ende braucht einen eigenen Träger.

Es gäbe auch noch die Option, anstelle von cuia- 'leben' das Wort cuina- 'lebendig sein' zu verwenden. Gefiele mir in dem Kontext fast besser, ist aber natürlich Geschmackssache. Beides ist aber so die Infinitivform. Wenn du ausdrücken möchtest "ich lebe" oder "Ich bin am Leben/lebendig" brauchst du die 1. Person Singular Präsens Aktiv. Also Cuion 'ich lebe' oder Cuinon 'ich bin lebendig'.

cuion: https://www.tecendil.com/?q=cuion&mode=sindarin

cuinon https://www.tecendil.com/?q=cuinon&mode=sindarin

 

Ich denke ich bleibe bei dem einzelnen Verb "leben".

Wie sähe das dann korrekt aus ? :-)

ich finde es übrigens sehr lobenswert das es wirklich noch Menschen gibt die einem ao bereitwillig weiterhelfen.  Vielen Dank dafür nochmals!

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Avor

Die einfache Infinitivform wäre: https://www.tecendil.com/?q=cuia&mode=sindarin  'cuia-' = leben

Dann gäbe es noch das Substantiv cuil '(das) Leben': https://www.tecendil.com/?q=cuil&mode=sindarin

 

Und das machen wir gern. .smile.

 

Ach so, ja Edit: Neben dem diakritischen Modus gibt es auch noch den sogenannten Modus von Beleriand für Sindarin. Der setzt die Vokale nicht als Diakritika über die Konsonanten, sondern schreibt sie mit eigenen Zeichen aus. Bis auf wenige Ausnahmen.

cuil: https://www.tecendil.com/?q=cuil&mode=beleriand

cuia-: https://www.tecendil.com/?q=cuia&mode=beleriand

Andere Schreibweise, aber genauso belegt.

bearbeitet von Avor

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Tenzoh
vor einer Stunde schrieb Avor:

Die einfache Infinitivform wäre: https://www.tecendil.com/?q=cuia&mode=sindarin  'cuia-' = leben

Dann gäbe es noch das Substantiv cuil '(das) Leben': https://www.tecendil.com/?q=cuil&mode=sindarin

 

Und das machen wir gern. .smile.

 

Ach so, ja Edit: Neben dem diakritischen Modus gibt es auch noch den sogenannten Modus von Beleriand für Sindarin. Der setzt die Vokale nicht als Diakritika über die Konsonanten, sondern schreibt sie mit eigenen Zeichen aus. Bis auf wenige Ausnahmen.

cuil: https://www.tecendil.com/?q=cuil&mode=beleriand

cuia-: https://www.tecendil.com/?q=cuia&mode=beleriand

Andere Schreibweise, aber genauso belegt.

Ist das "-" Zeichen also falsch ?

Wenn ich auf deinen Link klicke kommen sozusagen zwei Ergebnisse raus. Einmal "cuia" und einmal "cuia-"

Screenshot_20180606-212832.png

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Avor

Die obere Version ist die Richtige.  Wie weiter oben schon erwähnt, kann man nicht zwei Vokaldiakritika auf ein und dasselbe Zeichen setzen. Das a-Diakritikum (die drei Punkte) braucht einen eigenen Träger wie in der ersten Version. Keine Ahnung, woher die untere, fehlerhafte Version stammt.

 

Edit: Jetzt verstehe ich erst, was du gemeint hast.

Der Bindestrich ist nur die konventionelle Schreibweise, die kennzeichnet, dass es sich um die Verbgrundform (und nicht um die gleichlautende 3. Person Singular Präsens aktiv 'er/sie/es lebt' ) handelt. Wenn man das Wort  in einem bestimmten Kontext verwendet, fällt der Bindestrich natürlich weg. Er ist nur ein Hilfsmittel Deswegen setzt die untere Form auch das (leicht verrutschte) Diakritikum auf eine Tilde, die den Bindestrich darstellt. Da der aber im Zusammenhang nicht verwendet wird, ist das natürlich Blödsinn.

Darüberhinaus stellt sich aber ohnehin die Frage, ob man hier nicht tatsächlich lieber den Infinitiv als die Grundform (in Sindarin zwei verschiedene Formen) verwenden sollte. Der wäre dann cuio: https://www.tecendil.com/?q=cuio&mode=sindarin

bearbeitet von Avor

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Perianwen
vor 8 Stunden schrieb Avor:

Der Bindestrich ist nur die konventionelle Schreibweise, die kennzeichnet, dass es sich um die Verbgrundform (und nicht um die gleichlautende 3. Person Singular Präsens aktiv 'er/sie/es lebt' ) handelt. Wenn man das Wort  in einem bestimmten Kontext verwendet, fällt der Bindestrich natürlich weg. Er ist nur ein Hilfsmittel

Da sieh mal einer an. Ich dachte bisher, dass "cuia-" an sich unvollständig ist und eigentlich mit "leb-" übersetzt werden müsste. Man kann aber die Grundform als vollständiges Wort verwenden?

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Avor

Nein, denn es ist ja nur eine inflektierte Grundform. Sie ist nichts als der Wortstamm mit einer Endung (oder eben auch keiner), die anzeigt, wie das Verb gebeugt wird.

Bei den A-Verben ist allerdings die 3. Person Singular im Präsens deckungsgleich mit dieser Form. Also cuia- und cuia (er/sie/es lebt) Deswegen benutzt man in der Grundform den Bindestrich.

Es gibt aber keine grammatikalische Konstruktion, die die Grundform im Satz verwendet. Im Deutschen haben wir nur den Infintiv. Eine solche inflektierte Grundform haben wir nicht.

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Tenzoh
Am 6.6.2018 um 22:11 schrieb Avor:

Die obere Version ist die Richtige.  Wie weiter oben schon erwähnt, kann man nicht zwei Vokaldiakritika auf ein und dasselbe Zeichen setzen. Das a-Diakritikum (die drei Punkte) braucht einen eigenen Träger wie in der ersten Version. Keine Ahnung, woher die untere, fehlerhafte Version stammt.

 

Edit: Jetzt verstehe ich erst, was du gemeint hast.

Der Bindestrich ist nur die konventionelle Schreibweise, die kennzeichnet, dass es sich um die Verbgrundform (und nicht um die gleichlautende 3. Person Singular Präsens aktiv 'er/sie/es lebt' ) handelt. Wenn man das Wort  in einem bestimmten Kontext verwendet, fällt der Bindestrich natürlich weg. Er ist nur ein Hilfsmittel Deswegen setzt die untere Form auch das (leicht verrutschte) Diakritikum auf eine Tilde, die den Bindestrich darstellt. Da der aber im Zusammenhang nicht verwendet wird, ist das natürlich Blödsinn.

Darüberhinaus stellt sich aber ohnehin die Frage, ob man hier nicht tatsächlich lieber den Infinitiv als die Grundform (in Sindarin zwei verschiedene Formen) verwenden sollte. Der wäre dann cuio: https://www.tecendil.com/?q=cuio&mode=sindarin

Jetzt bin ich ehrlich gesagt ein wenig unsicher welches nun das endgültig "richtige" ist :)

Infinitivform oder Grundform ? Was wäre sinnvoller und warum ? Und sollte ich den Bindestrich mit verwenden um zu kennzeichnen das es sich nicht um die 3. Person Singular handelt ? 

 

Sorry ich blicke nicht ganz durch :D

 

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Avor

Also - die Grundform, die Tolkien in Sindarin für seine Verben benutzt, haben wir in Deutsch nicht. Sie existiert schlichtweg in unserer Sprache nicht. Im Deutschen ist die Grundform der Infinitiv.

Auch der Professor verwendet für Konstruktionen im Satz in Sindarin nie die Grundform, sondern den Infinitiv. Genau wie wir im Englischen oder Deutschen.

 

Die Grundform hat er in Sindarin lediglich deswegen entwickelt, weil er so klarstellen konnte, wie die Verben in ihren gebeugten Formen aussehen würden, wie sie konjugiert werden. Das ist in Sindarin nämlich nicht ganz so einfach. Die Grundform zeigt bereits an, wie das Verb z.B. in der Vergangenheit oder im Futur aussehen soll. Bei den sogenannten a-Verben sieht jetzt die Grundform halt so aus, wie die 3. Person Singular. Und um sie davon unterscheiden zu können, verwendet er den Bindestrich. Damit es keine Verwechslungen geben kann. Die separate Grundform ist also eine reine Kennzeichnung.

 

Sinnvoll erschiene mir jetzt, den Infinitiv zu verwenden.  cuio '(zu) leben'. Das entspricht dem deutschen Gebrauch.

 

Aber ich hatte ja oben schon gesagt, dass es mir im Grunde bei so einem Tattoo eher noch sinnvoller erschiene, die 1. Person Singular zu verwenden. cuion 'ich lebe' oder cuinon 'ich bin lebendig'. Aber das kannst du natürlich machen, wie du möchtest.

 

bearbeitet von Avor

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Tenzoh

Hallo Leute :-)

Ich habe jetzt den Termin für das Tattoo am 29.08  *freu*  :-)

 

Ich wollte euch allen noch einmal vielen Dank sagen ! Ihr habt mir so sehr geholfen, das weiß ich wirklich zu schätzen! @Avor    @Eilimint   @Perianwen  

 

Ich möchte mir nun also das Verb "leben" bzw. "to live" tattoowieren lassen. 

@Avor  du hattest ja geschrieben Sinnvoll erschiene mir jetzt, den Infinitiv zu verwenden.  cuio '(zu) leben'. Das entspricht dem deutschen Gebrauch

 

Nun habe ich aber gesehen, das dies die einzige Form ist, die wir noch nicht als Bilddatei überprüft haben. Deswegen wäre meine letzte Bitte : Könntest du/ihr mir dazu die Bilddatei verlinken ?

 

Achja und noch eine Frage: Möchtet ihr dann bald unser Ergebnis sehen ? :-D

 

Liebe Grüße und tausend Dank ! :-)

 

vor 2 Minuten schrieb Tenzoh:

Hallo Leute :-)

Ich habe jetzt den Termin für das Tattoo am 29.08  *freu*  :-)

 

Ich wollte euch allen noch einmal vielen Dank sagen ! Ihr habt mir so sehr geholfen, das weiß ich wirklich zu schätzen! @Avor    @Eilimint   @Perianwen  

 

Ich möchte mir nun also das Verb "leben" bzw. "to live" tattoowieren lassen. 

@Avor  du hattest ja geschrieben Sinnvoll erschiene mir jetzt, den Infinitiv zu verwenden.  cuio '(zu) leben'. Das entspricht dem deutschen Gebrauch

 

Nun habe ich aber gesehen, das dies die einzige Form ist, die wir noch nicht als Bilddatei überprüft haben. Deswegen wäre meine letzte Bitte : Könntest du/ihr mir dazu die Bilddatei verlinken ?

 

Achja und noch eine Frage: Möchtet ihr dann bald unser Ergebnis sehen ? :-D

 

Liebe Grüße und tausend Dank ! :-)

 

@Avor Ich denke ich habe es doch gefunden *lach* 

Das ist also endgültig das Richtige oder ? Sollte noch irgendetwas hinzugefügt werden wie das "~"  ? 

 

 

Screenshot_20180816-171812.png

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