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  1. 3 points
    Da Nelkhart Luhmanns h√∂chst interessante Systemtheorie kennt und sogar f√ľr wahr h√§lt, hoffe ich, da√ü auf diesen Thread eingegangen wird. Dazu stelle ich - hoffentlich richtig - Luhmanns Theorie vor. Um diese Theorie zu verstehen, muss jedoch zuerst eine allgemeine Systemtheorie dargestellt werden. allgemeine Systemtheorie Erst einmal muss der Begriff "System" definiert werden. Ein System ist eine Menge bestimmter Entit√§ten (hier: Elemente), zwischen denen bestimmte Relationen (hier: Beziehungen) vorliegen. Ein Beispiel anhand der Soziologie w√§re eine Freundschaft zweier Individuen. Hier kann eine "soziale Beziehung" (siehe "bestimmte Relationen") festgestellt werden. Diese soziale Beziehung der beiden Individuen impliziert den Systembegriff (handlungstheoretische Terminologie). Obwohl pr√§zise Erfassungen von Relationen nur mathematisch m√∂glich sind, nahm die Biologie eine wichtige Stellung in der Systemtheorie ein: durch die Besch√§ftigung mit organischen Systemen. Organische Systeme sind (im Unterschied zur klassischen Physik) ( ! ) offene Systeme zum unwahrscheinlichen Aufbau station√§rer Zust√§nde durch den permanenten Entzug von Energie aus der Umwelt. Dieser Vorgang ist eine ultrastabile Selbstregulierung (siehe Mensch als ( ! ) funktionierender Superorganismus): - "essentielle Variablen" (Lebensnotwendiges) werden innerhalb bestimmter Toleranzgrenzen gehalten (vergleiche Bio√∂kologie - kurzer Exkurs: au√üerhalb liegende Werte von Minimum und Maximum bedeuten f√ľr einen Organismus seinen Tod) - dem entgegenwirkende Umwelteinfl√ľsse werden mit "Gegenstrategien" beantwortet -> die Auswahl der richtigen Gegenstrategie zeugt von hoher Komplexit√§t (hier: die Vielfalt der M√∂glichkeiten in einem System (hier: System als Organismus) ): "Komplexit√§t hei√üt Selektionszwang, Selektionszwang hei√üt Kontingenz, und Kontingenz hei√üt Risiko." (Luhmann) -> alles Leben verk√∂rpere diesen Sachverhalt der Zielorientierung Wenn nun zwei selbstregulierende Systeme gekoppelt werden, ensteht ein neues selbstregulierendes System (man spricht dabei von Emergenz). Dabei m√ľssen beide Teilsysteme gleichwertig nebeneinnder funktionieren. => Daher besteht eine Gesellschaft systemtheoretisch aus Systemen in Systemen in Systemen in Systemen usw. (da alle Individuen (siehe Superorganismus & ultrastabile Selbstregulierung) ein System darstellen: zwei Individuen ergeben eine Beziehung, mehrere Beziehungen eine soziale Ordnung, mehrere soziale Ordnungen eine Gesellschaft). Diese allgemeine Systemtheorie ist so nicht auf spezielle Forschungsgebiete oder Feldforschung anwendbar. Da Luhmanns Theorie auf einer anderen aufbaut, sei auch diese kurz skizziert: die Systemtheorie PARSONS' Ego & Alter (hier: sprachliche Variablen f√ľr zwei Individuen, vergleiche allgemeine Systemtheorie) wollen ( ! ) kooperativ irgendwelche Ziele in irgendeiner Umweltsituation erreichen: - die Situation wird dazu angemessen schematisiert - diverse Mittel werden mobilisiert und eingesetzt -> es kommt zu einer Abstimmung (nicht im Sinne einer Wahl) der Ziele => Demnach gebe es eine doppelte Kontingenz der Orientierungen, die Rekurs auf institutionalisierte Werte nehmen und sich durch die individuellen Biographien und der emergenten (siehe oben Emergenz) sozialen Beziehung (doppelte Systemreferenz) bedingen. Nach Parson gibt es da vier Grundfunktionen: die Adaption (Mittelmobilisierung), die Gerichtetheit (Zielrealisierung), die Integration (Handlungsbestimmung) & die Latenz (Inbegriff der handlungssteuernden Deutungsmuster) Auf diesem so genannten AGIL-Schema - dem Versuch, die Verfeinerung mehrerer Bereiche menschlichen Handelns aufzuzeigen - bauen nach Parson die gesellschaftlichen Teilsysteme (hier kein Individuum, sondern die Menge vieler Individuen) auf: Jedes Teilsystem hat neben den "outputs" eine Funktion f√ľr das √ľbergeordnete System (hier: die ganze Gesellschaft), das wiederum von den funktional differenzierten Teilsystemen "bedient" wird - Beispiel anhand der Kultur: die Kultur gibt der Gesellschaft eine Orientierung vor, die Gesellschaft formiert aber auch Pers√∂nlichkeit, die Pers√∂nlichkeit steuert das Verhaltenssystem. <-> Ohne Organismus oder Verhaltenspotential gibt es keine Pers√∂nlichkeit, ohne Pers√∂nlichkeit keine Gesellschaft. Nach Parson gibt es vier Teilsysteme in einer Gesellschaft (hier als umfassendstes soziales System): - institutionalisierte Kultur (L [vergleiche Buchstaben mit dem AGIL-Schema]) - gesellschaftliche Gemeinschaft (I; z.B. Stamm, Nation) - Politik (G) - √Ėkonomie (A) die LUHMANNsche Systemtheorie Je h√∂her die Eigenkomplexit√§t eines Systems ist, desto h√∂her sind seine "√úberlebenschancen" (vergleiche Darwins Evolutionstheorie & die darauf heute aufbauende erweiterte Evolutionstheorie). Zum √úberleben muss also eine Steigerung und Organisierung der Eigenkomplexit√§t wegen des Selektionskampfs (siehe "survival of the fittest") passieren. Diese Steigerung und Organisierung wird durch einen "Sinn" erreicht. Der Sinn steigert die Eigenkomplexit√§t eines Systems enorm, da jeder bestimmte Sinngehalt in einem unendlichen Horizont weiteren Erlebens steht. Dadurch entsteht eine Versch√§rfung des Selektionsdrucks (die daraus resultierende "Unruhe" ist charakteristisch f√ľr sinnhaft operierende Systeme). Durch die doppelte Kontingenz der Erwartungen (in einer Beziehung zweier Individuen, sprich hier Systeme, hat jeder der beiden Erwartungen an den anderen; siehe Ego & Alter) gibt es eine scheinbare Steigerung (der Eigenkomplexit√§t). Die innere "Unruhe" (siehe oben) wird jedoch durch eine radikale Temporalisierung der Systemelemente aufgefangen: dies geschieht durch die Kommunikationen und Handlungen (hier als Ereignisse), die die Elemente sozialer Systeme sind - ( ! ) nicht die Individuen/Menschen. Luhmann untermauert hiermit die Verbannung des Individuums in die (in seine) Systemumwelt): "Kommunikation erzeugt Kommunikation und reagiert auf Kommunikation." -> F√ľr Individuen ist kein Platz in diesem selbstreferentiell geschlossenen Zirkel (die Individuen sind Teil hiesiger Umwelt). Wer es bis hierhin geschafft hat, kommt nun endlich zu der zu diskutierenden Aussage Nelkharts: Nach obiger Darstellung der Systemtheorie ist die "poetische Wahrheit" ein System, das in Korrelation zu den Systemen der ersten Ebene, also den Individuen steht. Dieses System der poetischen Wahrheit wird von den Individuen 'geschaffen' und erh√§lt sich dadurch durch ein h√∂heres selbstregulierendes System anderer Eigenkomplexit√§t selbst am Leben, soda√ü es auf einige wenige Indivuduen so einwirken kann, da√ü diese die "poetische Wahrheit" dem gro√üen Rest der anderen Individuen mitteilen k√∂nnen. Eines dieser Inviduen war demnach Tolkien, das durch die Verbannung in seine Systemumwelt diese in die "poetische Wahrheit" einweihen konnte. Tolkien war folglich 'nur' - salopp gesagt - "Opfer" des Systems der poetischen Wahrheit, das durch gewisse kommunikative Aktionen und Reaktionen gerade ihn 'auserkoren' hat, was nur durch die hohe innere "Unruhe" des Systems der poetischen Wahrheit m√∂glich war. Ist das so Luhmanns theoretischer Ebene entsprechend, Nelkhart? Nach dieser Deiner auf Luhmanns Theorie aufbauender These m√ľsstest Du, ja m√ľsste ( ! ) die Menschheit, den Nachfolger ja bald finden, sofern Luhmann und Du Recht haben. Ich hoffe sehr, da√ü dies eintreten wird. Ein Nachfolger Tolkiens w√§re ein wunderbares Geschenk an das allumfassende System der Menschheit. Zu guter Letzt m√∂chte ich als System "raukothaur" oder Ego dem System "Nelkhart" oder Alter f√ľr seine kommunikative Aktion gedanklichen Austausches danken, die diese kommunikative Reaktion erst erm√∂glicht hat. Anmerkung an Mods: Bin mir unsicher, in welchem Unterforum das Thema am besten aufgehoben ist. Vielleicht in "Tolkiens Leben" oder in "Tolkiens Fans"? Darf gerne verschoben werden. Die Quelle zu den Systemtheorien: Rainer D√∂bert, Systemtheorie, Aufsatz im Handbuch religionswissenschaftlicher Grundbegriffe, Hubert Cancik, Burkhard Gladigow, Karl-Heinz Kohl (als Hrsg.) , S. 152-160
  2. 3 points
    haha Du bist alt und gebrechlich ! hmm ich kann da nix lustiges finden aber okay.
  3. 3 points
    Danke Beleg. Ich dachte schon, Ihr kommt nie auf die Idee, meinem Diskussionsstil einen eigenen Thread zu widmen. Das ist ja kein Zustand hier.
  4. 2 points
    F√ľr weitere Informationen: https://www.tolkiengesellschaft.de - Erste Folge Online.
  5. 2 points
    Die Aussage verstehe ich nicht. Es ist doch längst aufgezeigt, dass Tolkien mit Beginn seiner Mythologie seiner realen Mitwelt etwas entgegensetzen wollte. Wir haben doch dazu Teile seiner Briefe und Notizen. Und seine Abneigung gegen "Allegorie" beinhaltet doch nicht, dass man Literatur nicht als Literatur versteht. Allegorische Interpretation ist doch nicht identisch mit jeglicher Interpretation.
  6. 2 points
    Ich habe ganz ernsthaft versucht, den englischen Text - auch gedanklich - in gutes Deutsch zu bringen. Ich selber bin ja kein Tauriel-Fan. Ich bin aber ganz entschieden der Meinung, dass man andere Menschen nicht als "fake" und "untrue" bezeichnen darf, wenn sie Tolkiens Werk in Verfilmungen mit neuen Charakteren akzeptieren. "Untrue", auf einen Menschen angewandt, hei√üt, er sei "falsch". Also ein falscher Hund. "to fake" hei√üt so was √Ąhnliches wie "heucheln". Also sei man ein falsches und heuchlerisches Wesen, wenn man neue Figuren in Verfilmungen akzeptiert. Ich schreibe das darum so, weil diese Sprache ja von einem gewissen Staatsoberhaupt so gerne benutzt wird, um Andersdenkende in den Boden zu stampfen. Begr√ľndet wird es auch da nicht. Hauptsache, der andere wird im Kern kaputt gemacht. Und dieses "Vorbild" wird gerne nachgeahmt.
  7. 2 points
    @Underworld Die Diskussionssprache ist hier Deutsch und nicht Englisch. Sicher k√∂nnen viele auch English und den Text im Bild verstehen, aber eben nicht alle und wir wollen hier niemand ausschlie√üen. Du k√∂nntest einfach in einem Folgebeitrag deine Meinung nochmal ausf√ľhren. Es geht nicht darum jedes Wort einzudeutschen, sondern dass nicht der komplette Beitrag in einer anderen Sprache sein soll. Zudem, macht es keinen Sinn hier einfach hineinzurufen, dass man etwas doof findet, es sollte schon begr√ľndet werden. Auch in dieser Hinsicht w√§ren einige erkl√§rende S√§tze angebracht. Generell w√§re es sch√∂n, sich nicht in Form von Memes zu "unterhalten". Denn s√§mtlicher Text, der in Grafiken eingef√ľgt ist, kann nicht von sogenannten Screenreadern gelesen werden, die von Sehbeeintr√§chtigten eingesetzt werden um sich die Inhalte einer Webseite vortragen zu lassen.
  8. 2 points
    Kleine Korrektur: Mir gef√§llt, dass man wieder sehen kann, welcher Beitrag bewertet wurde. Das ging ganz fr√ľher, dann einige Zeit nicht, und jetzt wieder. Die Ruhmeshalle als Ganzes wirkt trotzdem ein bisschen zu viel des Guten. Aber wie gesagt - sie st√∂rt mich nicht.
  9. 2 points
    Wenn man sich nur auf den Film bezieht, wie das ja immer verlangt wird, finde ich das √ľberhaupt nicht problematisch. Wer die B√ľcher nicht gelesen hat, wei√ü nicht, dass diese 17 Jahre existieren. Bilbos schneller Altersprozess wird f√ľr den Zuschauer (meiner Meinung nach) so dargestellt, dass es daran liegt, dass er den Ring nicht mehr hat und deshalb mehr so aussieht, wie er eigentlich mit 111 Jahren aussehen sollte. Das hei√üt zurzeit des Hobbitbuchs w√§re Aragorn 10, aber zurzeit des PJ-Films w√§re er 27, da der Aufbruch aus dem Auenland relativ zeitnah geschieht... Und mit 27 w√§re er ja schon wert gesucht zu werden ;)
  10. 2 points
    Man sollte sich dessen bewu√üt sein, da√ü der eigene Standpunkt in dieser Diskussion immer abh√§ngig von der autobiographischen Lage ist. SF-Filmkritik ist immer auch Ausdruck eines Generationskonflikts. So wurde die nahezu √ľberirdische Arbeit ILMs zun√§chst von Kritikern bel√§chelt, weil sie in ihrer begeisterungsf√§higsten Lebensphase (also in ihrer Jugend) von Ray Harryhausens Stopmotion-animierten Fimo-Monstern fasziniert waren und diese Technik ihnen als das nonplusultra erschien. √Ąhnliche Reaktionen traten bei der Rezeption von technischen Quantenspr√ľngen wie Camerons Avatar oder in der Debatte um den alten und den neuen Yoda auf. Dabei l√§√üt sich in der Argumentation ein auff√§lliges Muster beobachten: Das Kritiker-Establishment begegnet innovativer Tricktechnik grunds√§tzlich skeptisch, weil diese angeblich auf Kosten der dramaturgischen Qualit√§t ginge. Das hei√üt, aus sentimentalen Gr√ľnden h√§ngt unser Herz am Stand der Technik, der uns als Kind das Staunen lehrte. Daher sind wir geneigt, Argumenten zuzusprechen, die die Effekte jener √Ąra glorifiziert und die die Vorz√ľge der neuen Technologie schm√§lert. Die Innovation halten wir zwar eventu√ęll f√ľr "ganz gut gemacht", aber wir empfinden sie auch als k√ľhler, steriler und k√ľnstlicher als die Leinwand-Magie, mit der wir selbst gro√ü geworden sind. Wir alle k√∂nnen uns ganz leicht selber √ľberpr√ľfen: Wenn Du den Eindruck hast, perfekte Spezialeffekte zerst√∂ren den Film zugunsten eines seelenlosen Action-Spektakels, wei√üt Du, da√ü Du alt geworden bist.
  11. 2 points
    Womit es erz√§hlerisch wirklich unsinnig w√§re, sie f√ľr die eine Szene auftauchen zu lassen. ;-)
  12. 2 points
    Das "magische Klima" in den Ring-Refugi√ęn oder gar in Aman kann dieser meteorologische Ansatz nat√ľrlich nicht erfassen.
  13. 2 points
    Ich war entz√ľckt, in Smaugs Ein√∂de zu sehen, da√ü Jackson bei der Inszenierung des Elbenk√∂nigs meiner Empfehlung folgt, Elben nicht durch moralische, sondern durch ihre √§sthetische √úberlegenheit von anderen V√∂lkern abzugrenzen. Damit r√§umt der Regisseur mit dem kindischen M√§rchen-Dualismus auf, nach welchem alles Sch√∂ne, Helle automatisch als gut und alles Schmutzige und Unansehnliche als b√∂se gilt und zeigt gleichzeitig, da√ü ASOIAF auch in dieser Hinsicht nichts wirklich neues zu bieten hat. Die Hoch-Nerds wissen nat√ľrlich nicht erst seit ‚Äěall that is gold does not glitter‚Äú, da√ü sich bei Tolkien die ethische Gesinnung oft und gerne kontr√§r zum Augenscheinlichen verh√§lt. Dank des Films aber versteht nun auch das Millionenpublikum den Professor besser. Elben d√ľrfen durchaus b√∂se sein und sich von Hochmut, Gier, Neid und Eifersucht leiten lassen, aber sie d√ľrfen um keinen Preis die menschliche Profanit√§t annehmen. Im Herrn der Ringe kann es an Herzensg√ľte wohl niemand mit Samweis Gamdschie aufnehmen. Nicht mal Galadri√ęl oder Elrond. Das macht ihn aber noch lange nicht zum Elben, denn dazu ist er viel zu plump. √úberaus mutig finde ich die angedeutete Liaison zwischen K√≠li und Tauri√ęl, denn hier traut sich Jackson doch tats√§chlich mitten im Film eine Frage aufzugreifen, die schon Generationen von Lesern besch√§ftigt: Warum vermischen sich die Rassen Mittelerdes nicht? Wie k√∂nnen sich Zwergenf√ľrsten mit ihren b√§rtigen Matronen begn√ľgen, wenn sie wissen, da√ü es auf der Welt so sch√∂ne Gesch√∂pfe gibt, wie z.B. die grazilen Nachbarsm√§dchen aus Eregion? Da√ü Zwerge durchaus ein Faible f√ľr die Anmut der Eldali√ę haben k√∂nnen, beweist uns Gimli mit seiner ritterlichen Verehrung f√ľr die Herrin von L√≥rien. Der elbisch-zwergische Flirt in Smaugs Ein√∂de, den viele Leser emp√∂rt ablehnen, spinnt Gimlis Sehnsucht weiter, so wie Tolkien-Fans alle Geschichten des Legendariums weiterspinnen und wir d√ľrfen sehr gespannt sein, was daraus wird.
  14. 2 points
    Dann geh doch. Sereg, bitte! Irgendwo ist auch mal eine Grenze erreicht. Deine Beiträge sind teilweise wirklich so extrem, dass es keinen Spaß mehr macht. Du musst es nicht ändern, wenn du nicht willst, aber SO eine Antwort muss - auch im Spaß gemeint - nicht sein.
  15. 2 points
    Ach so... damit meintest du wahrscheinlich gar nicht mich Jo von mir aus k√∂nnten wir das auch in einem Thread kl√§ren - wenn das f√ľr alle Recht ist.
  16. 2 points
    Eigentlich finde ich, ist der Titelverteidiger der nicht kommt, verpflichtet die Alkoholrechnung des Forumstreffens zu √ľbernehmen, quasi als Ausgleich f√ľr den entgangenen Spa√ü...
  17. 2 points
  18. 2 points
    Wow! Ich bin echt √ľberw√§ltigt... von der Menge an Kajal, die sie Legolas aufgetragen haben!
  19. 2 points
    ich frage mich generell wie ich zu den punkten komme ,,, scheinbar hab ich nen groopie,,, oder 2 ,,, Jo ei Lehrerin und Verheiratet ! Wie kann man sowas mögen :-P
  20. 2 points
    du doofe lehrerin ! i mog di nimmer !
  21. 2 points
    Das l√§sst sich nicht so einfach sagen. Zum zweiten Teil gibt es ja nicht gerade viele Infos, aber zum dritten fast noch gar nichts. Sicher ist nur, dass die Schlacht der 5 Heere im letzten Film vorkommt. Es wird also sehr episch. Mal schauen, ob Jackson die Schlacht um Minas Tirith √ľbertreffen kann. Ich glaube, dass der letzte Hobbit Film m√∂glicherweise genauso enden wird, die der erste begonnen hat. Vielleicht ist es so, dass Gandalf und Bilbo in der letzten Szene zusammensitzen, und reden, und dann verwandelt sich der junge Bilbo wieder in den Alten aus der Herr der Ringe. Und dann hat Bilbo Frodo seine ganze Geschichte erz√§hlt, und der Film ist zu Ende. Ich f√§nde es w√§re ein h√ľbscher Schluss f√ľr die Hobbit Trilogie.
  22. 2 points
    Ach als ob das eine Rolle spielen w√ľrde, du hast dich doch eh schon durchs halbe Forum ge...knuddelt ;-)
  23. 2 points
  24. 2 points
    Abgesehen davon, dass eine derartige "Abk√ľrzung" die komplette Handlung zerst√∂ren w√ľrde und dementsprechend ein unsinniger Schritt Tolkiens gewesen w√§re, kann man sich auch mit den gegebenen Informationen in Tolkiens Werken sozusagen als "mittelirdische Erkl√§rung" zwei Gr√ľnde denken, warum dies nicht getan bzw. nicht in Erw√§gung gezogen wurde. 1.) Die Adler sind von Anfang an die Adler Manwes - und in dieser Rolle √ľbernahmen sie die haupts√§chliche Funktion der Augen und Ohren der Valar. Diese wiederum entsandten die Istari, um mit Sauron fertig zu werden, da sie nicht selbst eingreifen wollten. Den Istari waren starke Beschr√§nkungen auferlegt, welche durch einen direktes Eingreifen Manwes - ausgef√ľhrt von seinen Adlern - ad absurdum gef√ľhrt worden w√§ren. 2.) Im Buch wird deutlich, dass Sauron viele Arten von Sp√§hern, auch V√∂gel etc. in seinen Diensten hat, zusammen mit den fliegenden Reittieren der Nazgul d√ľrfte hier auf dem Luftweg kein unbemerktes Durchkommen m√∂glich sein. Abgesehen davon h√§tte es an der Endsituation nichts ge√§ndert, niemand kann den Ring willentlich zerst√∂ren, selbst wenn die Adler Frodo oder sonstwen direkt am Eingang zu den Kl√ľften abgesetzt h√§tten, h√§tte trotzdem noch jemand in die Schicksalskl√ľfte gehen m√ľssen um dort den Ring ins Feuer zu werfen, was de facto unm√∂glich ist. Die letztendliche Zerst√∂rung des Ringes war ja ein Zufall, bedingt durch den Streit zwischen Frodo und Smeagol, am Ende viel der Ring ins Feuer, ohne dass einer der beiden dies beabsichtigt hatte. Willentlich zerst√∂ren h√§tte Frodo ihn nicht k√∂nnen - und auch sonst niemand. Genau genommen h√§tte also die Flugpassage zu den Schicksalskl√ľften zwar Frodos Ankunft dort beschleunigt, aber da dann kein Gollum dagewesen w√§re, um die Situation unbeabsichtigt zu retten, w√§re Frodo am Ende alleine vor den Schicksalskl√ľften gestanden, unf√§hig den Ring wegzuwerfen, die Nazgul w√§ren wohl auch schon auf dem Weg zu den Schicksalskl√ľften gewesen und Sauron h√§tte sich im Dunklen Turm die Finger vor Vorfreude gerieben und √ľber die Naivit√§t seiner Feinde gelacht. Vorausgesetzt nat√ľrlich die Adler w√§ren nicht schon viel fr√ľher abgefangen worden. ;-)
  25. 1 point
    Ich m√∂chte hier keinen frommen Christen zu nahe treten, die in Tolkiens Silmarillion einen Kommentar zum Alten oder Neuen Testament sehen. Ich denke, auch fromme Buddhisten oder Moslems k√∂nnten im Sil einen Kommentar ihrer Heiligen Schriften sehen. Und ich kenne User, die in Tolkiens Werk den Satan am Werk sehen. Und dann kenne ich noch gut-katholische Theologen, die es wie ich strikt ablehnen, Tolkien als religi√∂sen Schriftsteller zu werten, sondern als rein-menschlichen Schriftsteller. Ja, und dann gibt es noch die, die mit Tolkiens B√ľchern auf der Stra√üe heimatlose Jugendliche verlocken und ihnen "anbieten", in ihre Gruppe zu kommen und sie dann mit Hilfe von Tolkiens Werken christenm√§√üig fanatisieren. Die von mir hier angesprochene Problematik wurde so um die Jahrtausendwende in aller Heftigkeit und Ausf√ľhrlichkeit √ľber Jahre diskutiert. Das werde ich nicht noch einmal tun, f√ľr mich ist die Sache durch. Aber die Gefahr, Tolkien f√ľr Ideologien zu instrumentalisieren, scheint noch nicht ganz vom Tisch. Heute ist es noch gef√§hrlicher als um 2000. Ich bin leider nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand der Sekund√§rliteratur, also auf dem Stand der Wissenschaftler, die momentan √ľber Tolkien schreiben. Das werde ich aber irgendwann nachholen. Was ich noch direkt zur Machtfrage des Threadthemas sagen wollte: "Die Musik der Ainur" ist innerhalb der Fiktion von Rumil erz√§hlt worden. Eriol, ein Mensch, hat diese aufgeschrieben und zu den Gro√üen Landen - sp√§ter Mittelerde genannt - gebracht. Dann musste es noch √ľbersetzt werden. Es ist also nie je aus Erus Mund gekommen. Es sind Vorstellungen √ľber Melkor.
  26. 1 point
    Wenn etwas nicht anma√üend ist, dann ist es nicht Nelkhart. Aber in diesem Fall w√§re es mehr als unredlich, die Unverfrorenheit, die Du zu erkennen glaubst, mir selber anzurechnen. Denn der Professor hat uns recht deutliche Hinweise hinterlassen, in welchem Verh√§ltnis Mittelerde und unsere Welt stehen: Sie sind identisch. Ber√ľhmt geworden ist Tolkiens Satz: Die Frage ist nicht, wo Mittelerde ist, sondern wann. In Brief 211 wird er ziemlich konkret: ‚Äě[Ich]‚Ķhoffe, da√ü die augenscheinlich lange, aber unbestimmte zeitliche L√ľcke* zwischen dem Fall von Barad-d√ļr und unseren Tagen ausreicht, eine ¬Ľliterarische Glaubw√ľrdigkeit¬ę zu erwirken‚Ķ * Ich stelle mir eine L√ľcke von ca. 6000 Jahren vor: das hei√üt, wir sind jetzt am Ende des F√ľnften Zeitalters, wenn die Zeitalter ungef√§hr von gleicher L√§nge w√§ren wie das Erste und Zweite. Ich denke aber, sie haben sich beschleunigt, und stelle mir vor, wir sind gegenw√§rtig am Ende des Sechsten Zeitalters oder im Siebten.‚Äú (Sic!) Hinzu kommt Tolkiens Ambition, seinem mythologisch verarmten England eine eigene Nationalsaga zu schenken, die mit dem hier bereits besprochenen Konzept in Zusammenhang steht, Tol Eress√ęa habe sich sp√§ter von Aman gel√∂st und sei in Richtung Europa gedriftet, um irgendwann das Archipel zu werden, das wir heute als die britische Inselgruppe bezeichnen. Das hei√üt, viele Engl√§nder wissen gar nicht, da√ü sie auf elbischem Boden stehen. Wer Tolkien die Deutungshoheit √ľber sein Werk zugesteht, dem bleibt hier relativ wenig Spielraum, die These von der ‚Äěisolierten Arda‚Äú aufrecht zu erhalten. Andererseits werde ich nicht m√ľde, grunds√§tzlich jeden zu ermutigen, der bestrebt ist, sich von Tolkiens Unfehlbarkeit zu emanzipieren. Denn nat√ľrlich machte Tolkien Fehler. Saeros zum Beispiel ‚Äď quasi der Nelkhart von Doriath ‚Äď den hat es nie gegeben. In diesem Fall bin ich allerdings ganz beim Professor: Mittelerde ist keine Welt ‚Äěhinter‚Äú unserer Welt, in die man durch irgendwelche Schr√§nke oder magische Portale gelangt. Das w√§re der Ansatz E.T.A. Hoffmanns und seiner zahlreichen Epigonen. La√ü die obskuren Tr√§nke stehen. Wisch die Runen wieder auf. Du brauchst Dich nicht zu ‚Äěverzaubern‚Äú. Tolkien hat seine Welt so angelegt, da√ü das M√§rchenhafte nahtlos in unseren Alltag √ľbergeht. Mittelerde ist da. Immer. Alsa und ich sind uns ‚Äď wenn ich mich richtig erinnere ‚Äď ziemlich einig dar√ľber, da√ü der Herr der Ringe keine mythologisch verschn√∂rkelte Paraphrasierung des zweiten Weltkriegs ist. Uns entzweit jedoch die Frage, ob die Geschichten aus Mittelerde als ethische Mahnung f√ľr unsere Zeit oder zumindest f√ľr die Konflikte des 20. Jahrhunderts gemeint sind. Ich habe dem klar widersprochen. Gandalf hat keine L√∂sungen f√ľr unsere Probleme. Alsa ist nun in die Meta-Literatur abgetaucht, um Tolkiens Gedanken zu erforschen. Ich bin sehr gespannt, was sie mitbringt, wenn sie wieder erwacht. Das Spice mu√ü flie√üen.
  27. 1 point
    Zum sechsten Mal finden am 25. und 26. August die Hobbittage auf der Veste Otzberg statt. Es werden rund 300-400 Elben, Zwerge, Menschen und Hobbits erwartet, und vielleicht l√§sst sich auch der eine oder andere Ringgeist diese Veranstaltung nicht entgehen. In der Vergangenheit z√§hlten zum Beispiel eine Greifvogelschau mit Adler oder das Theaterst√ľck ‚ÄěDinner for Arwen‚Äú zu den Highlights. Auch dieses Jahr bietet die Burg, die auf dem Gipfel des Otzberges im Odenwald steht, den Besuchern wieder ein reichhaltiges Programm rund um Tolkien und Mittelerde. Neben einschl√§gigen Lesungen und Vortr√§gen k√∂nnen Gewandete beim Kost√ľmwettbewerb ihre phantasievollen Roben pr√§sentieren, den sch√∂nsten winken spannende Preise. Tolkien-Kenner k√∂nnen ihr Wissen beim Quiz erproben. Die Windlanze aus den ‚ÄěHobbit‚Äú-Verfilmungen gibt es als Nachbau ebenfalls zu bestaunen. Und auch die Lieblingsbesch√§ftigung der Hobbits kommt nicht zu kurz: in der Burgsch√§nke ist f√ľr das leibliche Wohl gesorgt. Der Eintritt ist frei. Samstag, 25. August 2018 11.00 Uhr Begr√ľ√üung der G√§ste 12.00 Uhr Rollenspielrunde: Der eine Ring 13.00 Uhr Lesung: Pauschalreisen nach Mittelerde 14.30 Uhr Vortrag (Robert Vogel): Mittelerde kommt zum Leben Ein nostalgischer R√ľckblick in die 1970er Jahre, als Der Hobbit und Der Herr der Ringe zum ersten Mal in Deutschland einem breiteren Publikum vorgestellt wurden. 15.30 Uhr Quiz 16.00 Uhr Vortrag (Stammtisch Odenwald): Ein Hobbit auf Reisen Der Stammtisch wandert auf Tolkiens Spuren durch die Schweiz. 17.00 Uhr Buchbesprechung: Die Geschichte von Kullervo 17.30 Uhr Preisverleihung Kost√ľmwettbewerb 18.00 Uhr Ende Sonntag, 26. August 2018 11.00 Uhr Begr√ľ√üung der G√§ste 12.00 Uhr Comedy aus Mittelerde 13.00 Uhr Lesung: Pauschalreisen nach Mittelerde 14.30 Uhr Vortrag (Robert Vogel): Fanfilme zu Der Herr der Ringe 15.30 Uhr Quiz 16.00 Uhr Vortrag (Rolf Tilly + Jens G√∂tz): Bau einer Windlanze 17.00 Uhr Preisverleihung Kost√ľmwettbewerb 18.00 Uhr Ende Adresse: Veste Otzberg Burgweg 28 64853 Otzberg
  28. 1 point
    Klar. Aber ich wollte damit ja etwas sagen, und anders habe ich es nicht hingekriegt. Noch einmal, was ich vorher, glaube ich, schon mal schrieb: Auch die mieseste Schundliteratur - wozu Fanfiction ja weiß Gott nicht gehört - kann auf ihr Weltbild hin von Analysten analysiert werden und wird es auch. Das ist keine Frage der "Überinterpretation". Weil Text grundsätzlich etwas an Weltanschauung mitliefert, auch wenn der Schreiber das nicht beabsichtigt hat. Wird etwas an Tolkiens Roman geändert, dann geschieht dies automatisch auf der Basis einer Menschen- oder Weltsicht. Ich finde das ja toll, wenn man das tut. Tolkien ist doch nicht heilig. Aber man muss dann damit halt leben, dass man unbewusst sagt: 'Ich bin mit Tolkiens Weltbild absolut nicht einverstanden und stelle ihm mein eigenes Weltbild entgegen.'
  29. 1 point
  30. 1 point
    Also ich verkaufe meines nicht aber es wird zurzeit so um 750-1000‚ā¨ gehandelt je nach zustand und vollst√§ndigkeit
  31. 1 point
  32. 1 point
    Ist dir denn jetzt alles soweit einleuchtend, oder besteht noch Klärungsbedarf?
  33. 1 point
    Sch√∂n gesagt, Nelkhart. Garantiert verh√§lt es sich in zehn Jahren so wie mit den HdR-Filmen: erst abg√∂ttisch verachtet, wurden sie pl√∂tzlich abg√∂ttisch verteidigt. Jackson hat so unglaublich viele Tolkien-relevante Themen auf gelungene Weise im "Hobbit" verarbeitet, dass ich durchaus √ľber so manche Dinge hinwegsehen kann, die mir pers√∂nlich nicht gefallen. So l√§cherlich mir beispielsweise die Drachenvergoldung im zweiten Teil erschien, hat sie doch einen Schauplatz geschaffen, der f√ľr Thorins L√§uterung nicht besser h√§tte sein k√∂nnen, oberfl√§chliche Buchkonformit√§t hin oder her.
  34. 1 point
    Ich fand den Film einfach nur geil. Sorry Leute aber ich verstehe keinen einzigen eurer Kritikpunkte so wirklich, vielleicht die viele Tricktechnik noch am ehesten. Aber ich fand den Film besser als Teil 1+2. Ich habe mich vor dem reingehen von Tolkiens Welt gel√∂st und den Film als das eigenst√§ndige Werk gesehen, das er ist und er hat mich seehr positiv √ľberrascht. Wie viele von euch wissen bin ich auch ein gro√üer Fan der ersten beiden Teile und der Dritte hat mich ebenso in den Bann geschlagen wie seine Vorg√§nger
  35. 1 point
    Das Wort ‚ÄěRitual‚Äú ist im allt√§glichen Sprachgebrauch inzwischen soweit s√§kularisiert, da√ü kein zwingender Zusammenhang mehr zur religi√∂sen Sph√§re besteht. Davon abgesehen ist Dein Einwand aber nat√ľrlich berechtigt: Die Eldar sind genauso wenig religi√∂s wie die Valar. Sie brauchen keinen Glauben, weil sie allesamt Teil des gro√üen Mysteriums sind. Vermutlich w√§re daher ‚Äězeremoni√ęll‚Äú das zutreffendere Wort gewesen.
  36. 1 point
    In diesen Verfilmungen w√§re eine zus√§tzliche Blondine tats√§chlich nicht fehl am Platz. W√§re eben das Trio Tauroladir durch den Wald und √ľber Fl√ľsse und Seen geh√ľpft.
  37. 1 point
    F√ľr diejenigen von Euch, die sie noch nicht kennen: Die Dark Side of Daedalus Con ist eine Convention von Fans f√ľr Fans. Themenschwerpunkte sind Science Ficton, Fantasy, LARP und Rollenspiel. Sie unterscheidet sich von anderen Cons durch das Konzept ‚ÄěWeniger Stars, mehr Fangruppen und Fans im Programm‚Äú. Neben den Programmpunkten der Stars bestimmen verschiedenste Auff√ľhrungen einzelner Fangruppen und Vereine das Programm ma√ügeblich mit. Die diesj√§hrige Daedalus Con findet vom 08.-09.11.2014 im B√ľrgerhaus Recklinghausen S√ľd statt. Gaststar wird Bill Blair sein, der den Weltrekord f√ľr das Spielen der meisten Alienrollen im SF-Universum h√§lt, u.a. in Star Trek und Babylon 5. Der Link zur Homepage: http://www.daedalus-con.de/2014/seiten/main.php Der Link zu Facebook https://de-de.facebook.com/darksideofdaedalus Unser Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Dark_Side_of_Daedalus_Con Wir hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen! Viele Gr√ľ√üe Das Daedalus Con-Team
  38. 1 point
    Erstaunlich gebildet sind die angeblichen Nicht-Akademiker, die hier neuerdings an den Gestaden der Hoch-Nerds stranden. Man verpa√üt doch einiges, wenn man den Schreibtisch mal kurz verl√§√üt, um ein bi√üchen zu leben. mannkunaufers gro√ües Problem ist: Er ist Umwelt. Ganz im Luhmann¬īschen Sinne ist f√ľr ihn das nicht existent, womit er nicht kompatibel ist. Doch obwohl er unempf√§nglich f√ľr das zarte Spiel mit der Selbstbez√ľglichkeit ist, will er uns seine positivistischen Regeln aufdr√ľcken. Dabei schreckt er auch nicht davor zur√ľck, das gr√ľne Feld mit seinem pr√§diskursiven und einigerma√üen dogmatischen ‚ÄěEs gibt...‚Äú und ‚ÄěEs gibt nicht...‚Äú zu planieren. Seine Beitr√§ge wimmeln vor solchen selbstgef√§lligen Indikativen. Im weiteren Verlauf bem√ľht er eine Kognitionstheorie nach der anderen und √ľbersieht dabei doch die eigene Blindheit f√ľr die Materi√ę. Denn wer die menschliche Phantasie unter Generalverdacht stellt und alle Pfade der M√§rchenwelt zwangsl√§ufig im Glaserfeld-Elfenbeinturm enden sieht, der scheint nichts vom sch√∂nsten Umweg der Welt zu wissen: der Kunst. Mit der geballten R√ľckendeckung des abendl√§ndischen Rationalismus schneit mannkunaufer in diesen Thread und fordert mit logozentrischer Anma√üung, da√ü seine Herangehensweise die einzig g√ľltige zu sein habe und alles andere ‚ÄěHumbug‚Äú. Die Frage ist hier: Warum soll ich mich auf seine brutalen Diskussionsbedingungen einlassen? Wieso darf mannkunaufer eine derart espritlose Sprache vorgeben? Wir befinden uns ganz offensichtlich in zwei sehr verschiedenen Universen. Es lohnt nicht, das sch√∂ne Gebilde in seins r√ľber zu zerren, wo man damit nichts anderes anzufangen wei√ü, als es auseinanderzunehmen. Stattdessen m√ľ√üte man ihn einladen, zu uns hin√ľber zu kommen. Jetzt bedaure ich, da√ü der Fuchs im Urlaub ist, der sicher die Turm-Parabel oder ein anderes bet√∂rendes Gleichnis aus dem Hut zaubern w√ľrde. Ich w√ľnschte, man k√∂nnte mannkunaufer beibringen, wie ein Elb zu denken. Aber das kann nur die autopoi√ętische Weltpo√ęsie selbst. Selbstverst√§ndlich haben wir Luhmann entf√ľhrt. Wir waren leichtsinnig, weil wir dachten, Theori√ęn k√∂nnen sich nicht wehren. Man kann sich vorstellen, wie erschrocken raukothaur und ich waren, als sich die Metapher pl√∂tzlich von selber zu regen begann und vor den Augen des gesamten Forums lebendig wurde, obwohl sie doch nur aus Worten bestand. Dabei ist die Eleganz der Koh√§renz geradezu verbl√ľffend. Die mysteri√∂se Selbstreferenz der weltpo√ętischen Autopoi√ęsis ist dieselbe Dynamik, wie die, die andere Systeme seit Jahrhunderten hervorbringen, um sich zu reproduzieren. Da√ü sie von psychischen Systemen getragen wird, hei√üt ja nicht, da√ü sie nicht kommuniziert. Da verh√§lt sie sich nicht anders, als politische oder √∂konomische Systeme, die letztendlich auch nicht ohne eine triviale biologische Ebene auskommen. Nat√ľrlich ist es denkbar, da√ü das alles Quatsch ist. Vielleicht gibt es die weltpo√ętische Autopoi√ęsis gar nicht. Aber unser begrenztes Verm√∂gen sie zu erfassen, k√ľmmert sie offenbar nur sehr wenig. Sie scheint ihre Gunst recht willk√ľrlich zu vergeben. Den einen l√§√üt sie bei ihrer Arbeit zuschauen, den anderen schickt sie bis zur v√∂lligen Abstumpfung ins Hegel-Seminar.
  39. 1 point
    Hi Ich bin neu hier und m√∂chte auch etwas zu den Hobbit-Filmen sagen. Aus zeitlichen Gr√ľnden werde ich wohl kein Dauerposter, aber ab und an kann ich mich hier ja mal melden und meinem Tolkienwahn fr√∂hnen... Ich habe alle Mittelerde-B√ľcher von Tolkien gelesen und habe mir schon damals zu Herr der Ringe Zeiten angew√∂hnt, Filme und Buch zu trennen. Bereits bei den Gef√§hrten gab es einige Punkte, die so gar nicht in meine Tolkienwelt passen wollten: Frodo, der so v√∂llig anders aussah als ich ihn mir bisher vorgestellt hatte, ebenso Streicher, teilweise Humor der platten Sorte (Stichwort: Sch***haufen auf dem Waldboden!) und andere mehr oder weniger seltsam anmutende Szenen. Bombadil fehlte komplett, Gimli mutierte zu einer Art Witzfigur. Den Fall Gandalfs mit dem Balrog fand ich auf Anhieb etwas √ľberzogen. Etwas. Und dennoch: Gerade im Fantasybereich stellten und stellen die Herr der Ringe Filme die Referenz dar. Was dem einen Star Wars im Science-Fiction Bereich, w√ľrde bald Herr der Ringe f√ľr Fantasynarren werden. Beim Hobbit sehe ich das genauso. Mir ist inzwischen bewusst, nicht in einen Tolkienfilm zu gehen, sondern in einen Jackson Film. Und hier gibt es eben v√∂llig √ľberladene und √ľberzogene Szenen. Erinnert ihr euch an King Kong und die Szene mit der Dinostampede? So habe ich mir die beiden Hobbitteile angesehen. Vom ersten Teil war ich gleich begeistert. Alleine der Prolog, die Anfangsszenen mit Frodo und Bilbo, die ersten 45 Minuten des Films. Herrlich! Sofort war ich wieder in Mittelerde. Der Dialog (Trialog) zwischen Bilbo und Gollum - seien wir mal ehrlich: Besser kann man diese Szene nicht verfilmen. Ebenso die Schlacht vor den Toren Morias. Super! Es gibt die ein oder andere seltsame Szene, aber das ist eben Jackson. Besonders der Fall der Gruppe in den Orkh√∂hlen muss hier erw√§hnt werden. Oder Radagast. Aber das schm√§lert mein Filmvergn√ľgen nicht. Ich hab ja noch die B√ľcher. Ja, und selbst Azog hat mir erstaunlich gut gefallen, auch wenn ich hier wahrscheinlich ziemlich alleine da stehe. Als ich mir dann die Extended Edition holte, verst√§rkte das nur meinen Eindruck, hier eine gro√üartige Verfilmung zu sehen. Jackson bringt in den Extended Editions mehr Tiefe und Buchtreue in die Geschichte mit ein. Die Kinofassungen kamen mir immer massentauglich vor, w√§hrend die Extended Editions die Fans vers√∂hnlich stimmen. So w√ľrde "Eine unerwartete Reise" in der Kinofassung 7,5 von 10, in der Extended Edition 8 von 10 Punkten von mir erhalten. Ja, und dann "Smaugs Ein√∂de". Hier gab es ehrlich gesagt mehr Szenen, die mir seltsam vorkamen. Der von Kritikern meist gelobte Fassritt. Eine Romanze zwischen Elb und Zwerg. Der Goldsurf von Thorin. Auf der anderen Seite: D√ľsterwald war super. Thranduil - gro√üartig! Alles, was mit Dol Guldur zusammenh√§ngt, war visuell hervorragend umgesetzt. Ich konnte nicht glauben, wie √ľberzeugend man einen magischen Kampf und Kraftakt (wenn auch nicht im Buch vorhanden) auf die Leinwand bringen kann. Smaug war klasse. Jackson wollte ihn als "Psychopathen" charakterisieren. Das ist ihm auf jeden Fall gelungen. Alles in Allem fand ich den ersten Teil einen Ticken besser, weil weniger √ľberzogen. Doch ich denke, auch hier wird die Extended Edition einiges rausrei√üen, und ich kann mir vorstellen, dass Jackson hier wieder an die halbe Stunden Marke rankommen wird: - Beorn wird sicherlich erweitert werden - M√∂glicherweise dauert die Schlacht gegen die Spinnen l√§nger. Mir kam das etwas gek√ľrzt vor. - Thranduil bekommt garantiert auch einige neue Zeilen - Ich hoffe auf eine weitere Szene des wei√üen Rates - M√∂glicherweise werden Saurons Gefolgschaft und Absichten n√§her charakterisiert - Ein paar Szenen mehr mit Bilbo - er kam etwas kurz bei "Smaugs Ein√∂de" "Smaugs Ein√∂de" bek√§me in der Kinofassung von mir nur 7 von 10 Punkten, ich bin mir aber fast sicher, dass die Extended einiges rausholen wird. Und so muss ich sagen, dass mir die Filme wirklich gefallen. Anders als Herr der Ringe. Aber viele "Schw√§chen" der Hobbitfilme gab es damals auch schon zu bem√§ngeln, und wesentlich mehr l√§sst sich aus dem Hobbitstoff nun wirklich nicht rausholen. Teil Drei wird gigantisch. Davon bin ich √ľberzeugt und freue mich jetzt schon drauf! Gr√ľ√üe, Isdrasil
  40. 1 point
    Von solchen Spekulationen ist doch dringend abzuraten! F√ľr eine solche Annahme gibt es keine tats√§chlichen Belege und die M√∂glichkeit, das Morgoth zur√ľck kehren k√∂nnte ist doch wohl mehr als gering, nachdem er vor die Tore der Nacht geworfen wurde. Gleiche Annahme wie: C√§sar h√§tte sich mit Alexander dem gro√üen messen k√∂nnen. Nur bl√∂d das beide tot sind. Morgoth w√§re Saurons Diener. Nur bl√∂d, dass Morgoth gar nicht kommen kann. Das sind so Dinge die man beachten sollte. Eventuell, vielleicht und auch nur unter Umst√§nden.
  41. 1 point
    Weil gerade die Nacht vom 23. auf den 24. September ist und dies nun einmal mein Auftritt ist: Just over the top of the hill they came on the patch of fir-wood. Leaving the road they went into the deep resin-scented darkness of the trees, and gathered dead sticks and cones to make a fire. Soon they had a merry crackle of flame at the foot of a large fir-tree and they sat round it for a while, until they began to nod. Then, each in an angle of the great tree's roots, they curled up in their cloaks and blankets, and were soon fast asleep. They set no watch; even Frodo feared no danger yet, for they were still in the heart of the Shire. A few creatures came and looked at them when the fire had died away. A fox passing through the wood on business of his own stopped several minutes and sniffed. ‚ÄėHobbits!‚Äô he thought. ‚ÄėWell, what next? I have heard of strange doings in this land, but I have seldom heard of a hobbit sleeping out of doors under a tree. Three of them! There's something mighty queer behind this.‚Äô He was quite right, but he never found out any more about it. (J.R.R. Tolkien - The Lord of the Rings, p. 72)
  42. 1 point
    Frodo und Bilbo fahren nach Tol Eressea. Dort d√ľrfen sie die ihnen noch verbliebenen Tage in Frieden verleben. Dennoch werden sie sterblich bleiben und eines Tages sterben.
  43. 1 point
    Lol, Vasall hat diesen Titel schon seit gef√ľhlten 100 Jahren
  44. 1 point
    You Made my Day! Ich lieg hier am Boden
  45. 1 point
    Ich glaube, diese mehr oder weniger kriegsverherrlichenden Szenen sind von Tolkien ganz bewusst so differenziert eingebaut worden, dass man sowohl ihre St√§rken als auch ihre Schw√§chen erkennen kann. Das hat einen ganz einfachen Grund: Er sah in der hier wiedergespiegelten Einstellung den "northern heroic spirit" verwirklicht, den er unglaublich sch√§tzte, und dessen Wert er zu kommunizieren versuchte. Im Beowulf fand er die Auseinandersetzung mit einem Thema, das auch sein eigenes Werk stark pr√§gt: "That man, each man and all men, and all their works shall die." Die √ľberw√§ltigenden, monstr√∂sen M√§chte, denen der Mensch ausgeliefert ist, die ihn existenziell bedrohen, die um so vieles gr√∂√üer sind als er selbst, und die letztlich den Sieg davontragen werden - das B√∂se, Leid, Ungerechtigkeit, Tod etc. - werden in der mythischen und fantastischen Literatur von Ungeheuern und Monstern verk√∂rpert. Diese Ungeheuer haben, auch das hat Tolkien betont - eine externe und eine interne Ebene, sprich: sie symbolisieren sowohl die Ungerechtigkeiten, denen der Mensch in der Welt ausgesetzt ist und denen er gegen√ľbersteht, gleichzeitig aber auch seine eigenen inneren Schattenseiten, denn "in a sense the foe is always both within and without; the fortress must fall through treachery as well as by assault. [...] For it is true of man, maker of myths, that [the monsters], in their lust, greed, and malice, have a part in him." Die St√§rke der nordischen Mythologie liegt in Tolkiens Augen darin, dass sie diesen Zusammenhang so deutlich hervorhebt und auf diesem Hintergrund den Menschen zeigt, der trotz allem nicht der Verzweiflung verf√§llt, sondern gegen diese M√§chte rebelliert, aufbegehrt, in die Dunkelheit hinaustritt und sich ihnen im Kampf stellt. In Tolkiens Worten: Der nordische Mythos "put the monsters in the centre, gave hem victory but no honour, and found a potent but terrible solution in naked will and courage." Eben diese "terrible solution" (schon diese Klassifizierung sagt einiges aus!) taucht bei Tolkien immer wieder auf. In ihrer Reinform sicher im Beorhtnoth: "Will shall be the sterner, heart the bolder, spirit the greater, as our strength lessens." Tolkien sah in diesen Worten "the finest expression of the northern heroic spirit, Norse or English; the clearest statement of the doctrine of uttermost endurance in the service of indomitable will." In Reinform, so Tolkien, k√∂nnte dieser Heldenmut einen Menschen sogar dazu f√ľhren, selbst den Tod unnachgiebig zu ertragen, "when death may help the achievement of some object of will, or when life can only be purchased by denial of what one stands for." Hier wird es kritisch. Denn milit√§risch verstanden ist dieses Konzept mit Vorsicht zu genie√üen. Als Rechtfertigung f√ľr einen ideologisch motivierten Kreuzzug, einen Heiligen Krieg, ein aktiv gesuchtes M√§rtyrertum w√ľrde man es missbrauchen. Hitler hat dieses Konzept zur selben Zeit in Kombination mit seiner Rassentheorie f√ľr seine Eroberungsfeldz√ľge missbraucht, in der Tolkien dessen Wert aufzeigen wollte. Nicht ohne Grund schreibt Tolkien: "I have [...] a burning private grudge [...] against that ruddy little ignoramus Adolf Hitler [...]. Ruining, perverting, misapplying, and making forever accursed, that noble northern spirit, a supreme contribution to Europe, which I have ever loved, and tried to present in its true light." Denn es geht hier um Widerstand, um Ausharren in einer gegebenen, nicht ver√§nderbaren, schrecklichen Situation, nicht um Macht- oder Besitzgel√ľste (gegen die der Widerstand ja unter anderem gerichtet ist!). EDIT: Eine √§hnliche Problematik stellt sich im sogenannten "Heiligen Krieg" des Islam, dem Djihad, der ebenfalls oft militaristisch-terroristisch missbraucht wird, obwohl damit - fast Eins-zu-Eins korrespondierend zum nordischen Heldenmut - eine Widerstandshaltung gegen die dunklen M√§chte au√üerhalb des und besonders im Menschen selbst gemeint ist, niemals jedoch ein wirklicher "Heiliger Krieg" (ein Widerspruch in sich im Islam). Um ein klares Bild des in Tolkiens Augen richtigen Verst√§ndnisses dieses nordischen Heldenmutes zu bekommen lohnt sich ein Blick auf Sam im Herrn der Ringe, als ihm in der Ein√∂de Mordors klar wird, dass die Vorr√§te bestenfalls bis zum Ziel, nicht aber f√ľr den R√ľckweg ausreichen: ‚Äě[W]hen the task was done, there they would come to an end, alone, houseless, foodless in the midst of a terrible desert. There could be no return. [‚Ķ] But even as hope died in Sam, or seemed to die, it was turned to a new strength. Sam‚Äôs plain hobbit-face grew stern, almost grim, as the will hardened in him‚ÄĚ. Der geistige Kampf, die innere Haltung ist entscheidend. Willensst√§rke, Heldenmut, nacktes Ausharren im Angesicht der dunklen Seiten des Lebens, im Angesicht des Todes, im Angesicht von Zielen und Werten, die das handelnde Subjekt h√∂her bewertet als das eigene Leben. Ich denke, in diesem Horizont ist auch das Auftauchen der Rohirrim auf dem Pelennor zu beurteilen - und zwar sowohl was die St√§rken als auch die Schw√§chen dieses Konzeptes angeht. Nat√ľrlich kommt das Kriegsgeschrei der Rohirrim auf den ersten Blick kriegsverherrlichend r√ľber, nat√ľrlich sieht hier alles nach Militarismus aus. Aber was genau bedeutet denn der Schrei "Tooooood!"? Die Rohirrim sind in der Unterzahl, ihre St√§rke ist wesentlich kleiner als urspr√ľnglich beabsichtigt. Der Anblick der √úbermacht und der Zerst√∂rung auf dem Pelennor √ľberw√§ltigt Theoden (im Film entsprechend Eowyn und Merry) und l√§sst ihn um ein Haar umkehren und Minas Tirith sich selbst √ľberlassen. Als die Rohirrim schlie√ülich doch in die Schlacht reiten (die Explosion der Zerst√∂rung des Stadttores hat die gleiche Wirkung wie Sams Einsicht, dass die Vorr√§te nicht reichen werden) , sind sie sich dar√ľber im Klaren, dass sie keine Chance haben und in den sicheren Tod reiten - aber eben diesem Tod trotzen sie mit nacktem Willen und blankem Mut, was sich - im Flm - in ihrem gewaltigen "Tooood!"-Schrei ausdr√ľckt. Das mag kriegsverherrlichend klingen, aber - und das kommt im Buch in Theodens Lied deutlicher her√ľber - es geht hier nicht um Eroberung oder Zerst√∂rung, sondern um nackten, hoffnungslosen Widerstand gegen die dunklen M√§chte der Welt, einen Widerstand gegen M√§chte, denen sich der Mensch nicht unterwerfen darf oder will, und in deren Angesicht es gerade die Poesie ist, die dem Menschen Hoffnung und Kraft geben kann: "Blessed are the legend-makers with their rhyme / of things not found within recorded time. / It is not they that have forgot the Night, / or bid us flee to organised delight, [...] / They have seen Death and ultimate defeat, / and yet they would not in despair retreat, / but oft to victory have turned the lyre / and kindled hearts with legendary fire, / illuminating Now and dark Hath-been / with light of suns as yet by no man seen."
  46. 1 point
    Ich glaub bei uns hie√ü das damals ZK (Zentrale Klassenarbeiten)...werden seit G8 aber soweit ich wei√ü am Ende der 9. Klasse geschrieben...da es f√ľr einige Sch√ľler, die z.B. vom Gymnasium abgehen wollen, dann die mittlere Reife ist (oder so ) Och, das klingt doch ganz nett. Das gabs bei uns morgens auch. Die Lehrer mussten durch ne Art K√§fig durch, damit sie ins Lehrerzimmer gekommen sind, sowas find ich sind eigentlich nette Ideen. Aber mit Dreckwasser rumwerfen, damit rumsauen und darin rumfischen lassen find ich nu weniger lustig. Wobei ich bei den Kollegen jetzt nen riesigen Stein im Brett hab, die h√§tten das alle nit gemacht und seit gestern wird mir st√§ndig auf die Schulter geklopft Interessant, wie manche Leute Parkpl√§tze komplett missverstehen k√∂nnen. Anstatt dass man mit 3 Autos l√§ngs h√§tte parken k√∂nnen hat sich ein Mercedes-Fahrer QUER √ľber alle 3 Parkpl√§tze gestellt Gut, wers braucht... Yay, schon wieder Monatsende *mal Konto checken tut* Wie war das: Warum ist am Ende vom Geld noch soviel Monat √ľbrig?
  47. 1 point
    Wow sieht schon mal nicht schlecht aus Was hast du denn f√ľr ein Problem beim Zelt? Was f√ľr eine Form solls haben, quadratisch oder so ein langes?
  48. 1 point
    56mm (54mm) - 83g 181. Frodo in Hobbingen (12.01.2011) Sonderfiguren 80mm (80mm) - 220g H√∂hlentroll unter dem Berg von Moria (18.02.2004) (Abogeschenk) 81mm (80mm) - 288g Wargreiter auf der Ebene von Rohan (22.06.2005) 120mm (110mm) - 316g Gandalf und Schattenfell in Helms Klamm (01.02.2006) 85mm (83mm) - 390g Nazg√Ľl zu Pferd im Galopp (31.01.2007) 81mm (81mm) - 450g Gepanzerter Troll (18.06.2008) 117mm (80mm) Breite: 142mm, Tiefe: 108mm - 660g Balrog (Auslieferung der Vorbestellungen: April - Juli 2010)
  49. 1 point
    Dazu ein Gegenst√ľck: "Zwei H√§lften sind immer gleich. Aber das hat anscheinend die gr√∂√üere H√§lfte von euch immer noch nicht kapiert!"
  50. 1 point
    Einige dieser Bilder findet man schon, wenn man nur "Haldir" als Suchbegriff bei Google Bildersuche eingibt. Aber ich glaub ja ganz ehrlich net, dass es bei den Elben Homosexualität gab. ;-)
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