Jump to content
  • TolkienForum
Tablet Logo
Phone Logo

Leaderboard

  1. Meriadoc Brandybuck

    Meriadoc Brandybuck

    Forum-Moderator


    • Points

      332

    • Content Count

      11256


  2. Nelkhart

    Nelkhart

    Mitglied


    • Points

      158

    • Content Count

      357


  3. Thuringwethil

    Thuringwethil

    Rolemaster


    • Points

      142

    • Content Count

      10281


  4. Perianwen

    Perianwen

    Mitglied


    • Points

      132

    • Content Count

      2705



Popular Content

Showing content with the highest reputation since 11/03/09 in all areas

  1. 3 points
    In Ordnung. Dann also Schwamm drĂŒber. Ich hatte ja Anja auch geschrieben, dass sie den Text sicherlich auch noch von Anderen begutachten lĂ€sst.
  2. 3 points
    Da protestiere ich mal frei heraus. Tolkiens Erlebnisse in den Weltkriegen und in seinem sonstigen Leben haben natĂŒrlich einen Einfluss auf sein Schreiben und seine Werke. Aber zu behaupten, dass die Textwelt erst durch die (so verstehe ich dich) Verbildlichung der Filme von Jackson entstanden ist, finde ich, um es irgendwie in Worte zu fassen, merkwĂŒrdig. Tolkien und seine Welt (nicht nur Mittelerde) zeichnet sich durch sein eigenes Erkunden in dieser Welt aus, die er gemeinsam mit ihr selbst entdeckt hat. Dass er seine Erkundung mit uns teilt (mit Christopher Tolkien als Vermittler) empfinde ich als riesiges Geschenk. Damit möchte ich aber auch an die allgemeine Diskussion hier anknĂŒpfen. Die Vorfreude ist trotz des Zweifels des Ungewissen riesig. Ob es gut oder schlecht wird, neues Material von Ea ist einfach toll! Und um am Vorherigen anzuknĂŒpfen, finde ich es mutig von den Verantwortlichen der Serie, diesen Schritt zu wagen. Es ist keine leichte Aufgabe, dies beweist die Arbeit von Jackson mit seiner Herr der Ringe Verfilmung. Seine großartige Verfilmung besteht meines Erachtens darin, dass er selbst in die Welt Tolkiens eingetaucht ist und seine Interpretation dargestellt mit uns geteilt hat. Diese war mit einem großteil der Rezipienten deckungsgleich. Mit Der Hobbit hat er aus meiner Meinung das Universum Tolkiens nicht bereichert, aber es ist unterhaltendes Material zu einer mir teuren Welt. Mit dem beinahe flĂŒssigen Übergang vom Ende des Hobbits und Anfang des Herr der Ringe ist seine Entdeckung auf geschlossen und gelungen. Ob eine Unterbrechung dieses "runden" Werks Jacksons durch die Serie notwendig ist oder nicht, schaden kann es nicht. Ich bin gespannt, was den Inhalt der Serie ausmachen wird. Aber eine LĂŒcke ist da und warum diese nicht fĂŒllen? Tolkien hat sein Werk und seine Welt nicht vollendet und hĂ€tte dies auch in fĂŒnfzig Jahren nicht. Stoff gibt es auf jeden Fall und eine Serie ist ein neues Medium, das flexibler als Filme (bzw. dem gefĂŒhlten Trilogie-Zwang Tolkiens) ist und das durch seine neuen Produzenten und den verfĂŒgbaren Mitteln bedĂ€chtig und verantwortungsvoll zu gestalten ist. HĂ€tte Jackson den kritischen Stimmen von damals klein bei gegeben, hĂ€tten wir die (m.E.) großartigen Filme zu den (als Allgemein anerkannt) großartigen BĂŒchern nicht. Ich teile die Meinung, dass das Buch auch ohne die Verfilmung seine Anerkennung gehabt hĂ€tte. Aber mit den Filmen hat es sich auf einer anderen Ebene durchgeschlagen. Die Serie schließt sich da jetzt an. Ich finde, wir können uns freuen und gespannt sein!
  3. 3 points
    Da Nelkhart Luhmanns höchst interessante Systemtheorie kennt und sogar fĂŒr wahr hĂ€lt, hoffe ich, daß auf diesen Thread eingegangen wird. Dazu stelle ich - hoffentlich richtig - Luhmanns Theorie vor. Um diese Theorie zu verstehen, muss jedoch zuerst eine allgemeine Systemtheorie dargestellt werden. allgemeine Systemtheorie Erst einmal muss der Begriff "System" definiert werden. Ein System ist eine Menge bestimmter EntitĂ€ten (hier: Elemente), zwischen denen bestimmte Relationen (hier: Beziehungen) vorliegen. Ein Beispiel anhand der Soziologie wĂ€re eine Freundschaft zweier Individuen. Hier kann eine "soziale Beziehung" (siehe "bestimmte Relationen") festgestellt werden. Diese soziale Beziehung der beiden Individuen impliziert den Systembegriff (handlungstheoretische Terminologie). Obwohl prĂ€zise Erfassungen von Relationen nur mathematisch möglich sind, nahm die Biologie eine wichtige Stellung in der Systemtheorie ein: durch die BeschĂ€ftigung mit organischen Systemen. Organische Systeme sind (im Unterschied zur klassischen Physik) ( ! ) offene Systeme zum unwahrscheinlichen Aufbau stationĂ€rer ZustĂ€nde durch den permanenten Entzug von Energie aus der Umwelt. Dieser Vorgang ist eine ultrastabile Selbstregulierung (siehe Mensch als ( ! ) funktionierender Superorganismus): - "essentielle Variablen" (Lebensnotwendiges) werden innerhalb bestimmter Toleranzgrenzen gehalten (vergleiche Bioökologie - kurzer Exkurs: außerhalb liegende Werte von Minimum und Maximum bedeuten fĂŒr einen Organismus seinen Tod) - dem entgegenwirkende UmwelteinflĂŒsse werden mit "Gegenstrategien" beantwortet -> die Auswahl der richtigen Gegenstrategie zeugt von hoher KomplexitĂ€t (hier: die Vielfalt der Möglichkeiten in einem System (hier: System als Organismus) ): "KomplexitĂ€t heißt Selektionszwang, Selektionszwang heißt Kontingenz, und Kontingenz heißt Risiko." (Luhmann) -> alles Leben verkörpere diesen Sachverhalt der Zielorientierung Wenn nun zwei selbstregulierende Systeme gekoppelt werden, ensteht ein neues selbstregulierendes System (man spricht dabei von Emergenz). Dabei mĂŒssen beide Teilsysteme gleichwertig nebeneinnder funktionieren. => Daher besteht eine Gesellschaft systemtheoretisch aus Systemen in Systemen in Systemen in Systemen usw. (da alle Individuen (siehe Superorganismus & ultrastabile Selbstregulierung) ein System darstellen: zwei Individuen ergeben eine Beziehung, mehrere Beziehungen eine soziale Ordnung, mehrere soziale Ordnungen eine Gesellschaft). Diese allgemeine Systemtheorie ist so nicht auf spezielle Forschungsgebiete oder Feldforschung anwendbar. Da Luhmanns Theorie auf einer anderen aufbaut, sei auch diese kurz skizziert: die Systemtheorie PARSONS' Ego & Alter (hier: sprachliche Variablen fĂŒr zwei Individuen, vergleiche allgemeine Systemtheorie) wollen ( ! ) kooperativ irgendwelche Ziele in irgendeiner Umweltsituation erreichen: - die Situation wird dazu angemessen schematisiert - diverse Mittel werden mobilisiert und eingesetzt -> es kommt zu einer Abstimmung (nicht im Sinne einer Wahl) der Ziele => Demnach gebe es eine doppelte Kontingenz der Orientierungen, die Rekurs auf institutionalisierte Werte nehmen und sich durch die individuellen Biographien und der emergenten (siehe oben Emergenz) sozialen Beziehung (doppelte Systemreferenz) bedingen. Nach Parson gibt es da vier Grundfunktionen: die Adaption (Mittelmobilisierung), die Gerichtetheit (Zielrealisierung), die Integration (Handlungsbestimmung) & die Latenz (Inbegriff der handlungssteuernden Deutungsmuster) Auf diesem so genannten AGIL-Schema - dem Versuch, die Verfeinerung mehrerer Bereiche menschlichen Handelns aufzuzeigen - bauen nach Parson die gesellschaftlichen Teilsysteme (hier kein Individuum, sondern die Menge vieler Individuen) auf: Jedes Teilsystem hat neben den "outputs" eine Funktion fĂŒr das ĂŒbergeordnete System (hier: die ganze Gesellschaft), das wiederum von den funktional differenzierten Teilsystemen "bedient" wird - Beispiel anhand der Kultur: die Kultur gibt der Gesellschaft eine Orientierung vor, die Gesellschaft formiert aber auch Persönlichkeit, die Persönlichkeit steuert das Verhaltenssystem. <-> Ohne Organismus oder Verhaltenspotential gibt es keine Persönlichkeit, ohne Persönlichkeit keine Gesellschaft. Nach Parson gibt es vier Teilsysteme in einer Gesellschaft (hier als umfassendstes soziales System): - institutionalisierte Kultur (L [vergleiche Buchstaben mit dem AGIL-Schema]) - gesellschaftliche Gemeinschaft (I; z.B. Stamm, Nation) - Politik (G) - Ökonomie (A) die LUHMANNsche Systemtheorie Je höher die EigenkomplexitĂ€t eines Systems ist, desto höher sind seine "Überlebenschancen" (vergleiche Darwins Evolutionstheorie & die darauf heute aufbauende erweiterte Evolutionstheorie). Zum Überleben muss also eine Steigerung und Organisierung der EigenkomplexitĂ€t wegen des Selektionskampfs (siehe "survival of the fittest") passieren. Diese Steigerung und Organisierung wird durch einen "Sinn" erreicht. Der Sinn steigert die EigenkomplexitĂ€t eines Systems enorm, da jeder bestimmte Sinngehalt in einem unendlichen Horizont weiteren Erlebens steht. Dadurch entsteht eine VerschĂ€rfung des Selektionsdrucks (die daraus resultierende "Unruhe" ist charakteristisch fĂŒr sinnhaft operierende Systeme). Durch die doppelte Kontingenz der Erwartungen (in einer Beziehung zweier Individuen, sprich hier Systeme, hat jeder der beiden Erwartungen an den anderen; siehe Ego & Alter) gibt es eine scheinbare Steigerung (der EigenkomplexitĂ€t). Die innere "Unruhe" (siehe oben) wird jedoch durch eine radikale Temporalisierung der Systemelemente aufgefangen: dies geschieht durch die Kommunikationen und Handlungen (hier als Ereignisse), die die Elemente sozialer Systeme sind - ( ! ) nicht die Individuen/Menschen. Luhmann untermauert hiermit die Verbannung des Individuums in die (in seine) Systemumwelt): "Kommunikation erzeugt Kommunikation und reagiert auf Kommunikation." -> FĂŒr Individuen ist kein Platz in diesem selbstreferentiell geschlossenen Zirkel (die Individuen sind Teil hiesiger Umwelt). Wer es bis hierhin geschafft hat, kommt nun endlich zu der zu diskutierenden Aussage Nelkharts: Nach obiger Darstellung der Systemtheorie ist die "poetische Wahrheit" ein System, das in Korrelation zu den Systemen der ersten Ebene, also den Individuen steht. Dieses System der poetischen Wahrheit wird von den Individuen 'geschaffen' und erhĂ€lt sich dadurch durch ein höheres selbstregulierendes System anderer EigenkomplexitĂ€t selbst am Leben, sodaß es auf einige wenige Indivuduen so einwirken kann, daß diese die "poetische Wahrheit" dem großen Rest der anderen Individuen mitteilen können. Eines dieser Inviduen war demnach Tolkien, das durch die Verbannung in seine Systemumwelt diese in die "poetische Wahrheit" einweihen konnte. Tolkien war folglich 'nur' - salopp gesagt - "Opfer" des Systems der poetischen Wahrheit, das durch gewisse kommunikative Aktionen und Reaktionen gerade ihn 'auserkoren' hat, was nur durch die hohe innere "Unruhe" des Systems der poetischen Wahrheit möglich war. Ist das so Luhmanns theoretischer Ebene entsprechend, Nelkhart? Nach dieser Deiner auf Luhmanns Theorie aufbauender These mĂŒsstest Du, ja mĂŒsste ( ! ) die Menschheit, den Nachfolger ja bald finden, sofern Luhmann und Du Recht haben. Ich hoffe sehr, daß dies eintreten wird. Ein Nachfolger Tolkiens wĂ€re ein wunderbares Geschenk an das allumfassende System der Menschheit. Zu guter Letzt möchte ich als System "raukothaur" oder Ego dem System "Nelkhart" oder Alter fĂŒr seine kommunikative Aktion gedanklichen Austausches danken, die diese kommunikative Reaktion erst ermöglicht hat. Anmerkung an Mods: Bin mir unsicher, in welchem Unterforum das Thema am besten aufgehoben ist. Vielleicht in "Tolkiens Leben" oder in "Tolkiens Fans"? Darf gerne verschoben werden. Die Quelle zu den Systemtheorien: Rainer Döbert, Systemtheorie, Aufsatz im Handbuch religionswissenschaftlicher Grundbegriffe, Hubert Cancik, Burkhard Gladigow, Karl-Heinz Kohl (als Hrsg.) , S. 152-160
  4. 3 points
    haha Du bist alt und gebrechlich ! hmm ich kann da nix lustiges finden aber okay.
  5. 3 points
    Danke Beleg. Ich dachte schon, Ihr kommt nie auf die Idee, meinem Diskussionsstil einen eigenen Thread zu widmen. Das ist ja kein Zustand hier.
  6. 3 points
    intresse kannste dir ins popöchen schieben komm oder komm nicht.
  7. 2 points
  8. 2 points
    FĂŒr weitere Informationen: https://www.tolkiengesellschaft.de - Erste Folge Online.
  9. 2 points
    Die Aussage verstehe ich nicht. Es ist doch lÀngst aufgezeigt, dass Tolkien mit Beginn seiner Mythologie seiner realen Mitwelt etwas entgegensetzen wollte. Wir haben doch dazu Teile seiner Briefe und Notizen. Und seine Abneigung gegen "Allegorie" beinhaltet doch nicht, dass man Literatur nicht als Literatur versteht. Allegorische Interpretation ist doch nicht identisch mit jeglicher Interpretation.
  10. 2 points
    Ich habe ganz ernsthaft versucht, den englischen Text - auch gedanklich - in gutes Deutsch zu bringen. Ich selber bin ja kein Tauriel-Fan. Ich bin aber ganz entschieden der Meinung, dass man andere Menschen nicht als "fake" und "untrue" bezeichnen darf, wenn sie Tolkiens Werk in Verfilmungen mit neuen Charakteren akzeptieren. "Untrue", auf einen Menschen angewandt, heißt, er sei "falsch". Also ein falscher Hund. "to fake" heißt so was Ähnliches wie "heucheln". Also sei man ein falsches und heuchlerisches Wesen, wenn man neue Figuren in Verfilmungen akzeptiert. Ich schreibe das darum so, weil diese Sprache ja von einem gewissen Staatsoberhaupt so gerne benutzt wird, um Andersdenkende in den Boden zu stampfen. BegrĂŒndet wird es auch da nicht. Hauptsache, der andere wird im Kern kaputt gemacht. Und dieses "Vorbild" wird gerne nachgeahmt.
  11. 2 points
    @Underworld Die Diskussionssprache ist hier Deutsch und nicht Englisch. Sicher können viele auch English und den Text im Bild verstehen, aber eben nicht alle und wir wollen hier niemand ausschließen. Du könntest einfach in einem Folgebeitrag deine Meinung nochmal ausfĂŒhren. Es geht nicht darum jedes Wort einzudeutschen, sondern dass nicht der komplette Beitrag in einer anderen Sprache sein soll. Zudem, macht es keinen Sinn hier einfach hineinzurufen, dass man etwas doof findet, es sollte schon begrĂŒndet werden. Auch in dieser Hinsicht wĂ€ren einige erklĂ€rende SĂ€tze angebracht. Generell wĂ€re es schön, sich nicht in Form von Memes zu "unterhalten". Denn sĂ€mtlicher Text, der in Grafiken eingefĂŒgt ist, kann nicht von sogenannten Screenreadern gelesen werden, die von SehbeeintrĂ€chtigten eingesetzt werden um sich die Inhalte einer Webseite vortragen zu lassen.
  12. 2 points
    Kleine Korrektur: Mir gefĂ€llt, dass man wieder sehen kann, welcher Beitrag bewertet wurde. Das ging ganz frĂŒher, dann einige Zeit nicht, und jetzt wieder. Die Ruhmeshalle als Ganzes wirkt trotzdem ein bisschen zu viel des Guten. Aber wie gesagt - sie stört mich nicht.
  13. 2 points
    Wenn man sich nur auf den Film bezieht, wie das ja immer verlangt wird, finde ich das ĂŒberhaupt nicht problematisch. Wer die BĂŒcher nicht gelesen hat, weiß nicht, dass diese 17 Jahre existieren. Bilbos schneller Altersprozess wird fĂŒr den Zuschauer (meiner Meinung nach) so dargestellt, dass es daran liegt, dass er den Ring nicht mehr hat und deshalb mehr so aussieht, wie er eigentlich mit 111 Jahren aussehen sollte. Das heißt zurzeit des Hobbitbuchs wĂ€re Aragorn 10, aber zurzeit des PJ-Films wĂ€re er 27, da der Aufbruch aus dem Auenland relativ zeitnah geschieht... Und mit 27 wĂ€re er ja schon wert gesucht zu werden ;)
  14. 2 points
    Man sollte sich dessen bewußt sein, daß der eigene Standpunkt in dieser Diskussion immer abhĂ€ngig von der autobiographischen Lage ist. SF-Filmkritik ist immer auch Ausdruck eines Generationskonflikts. So wurde die nahezu ĂŒberirdische Arbeit ILMs zunĂ€chst von Kritikern belĂ€chelt, weil sie in ihrer begeisterungsfĂ€higsten Lebensphase (also in ihrer Jugend) von Ray Harryhausens Stopmotion-animierten Fimo-Monstern fasziniert waren und diese Technik ihnen als das nonplusultra erschien. Ähnliche Reaktionen traten bei der Rezeption von technischen QuantensprĂŒngen wie Camerons Avatar oder in der Debatte um den alten und den neuen Yoda auf. Dabei lĂ€ĂŸt sich in der Argumentation ein auffĂ€lliges Muster beobachten: Das Kritiker-Establishment begegnet innovativer Tricktechnik grundsĂ€tzlich skeptisch, weil diese angeblich auf Kosten der dramaturgischen QualitĂ€t ginge. Das heißt, aus sentimentalen GrĂŒnden hĂ€ngt unser Herz am Stand der Technik, der uns als Kind das Staunen lehrte. Daher sind wir geneigt, Argumenten zuzusprechen, die die Effekte jener Ära glorifiziert und die die VorzĂŒge der neuen Technologie schmĂ€lert. Die Innovation halten wir zwar eventuĂ«ll fĂŒr "ganz gut gemacht", aber wir empfinden sie auch als kĂŒhler, steriler und kĂŒnstlicher als die Leinwand-Magie, mit der wir selbst groß geworden sind. Wir alle können uns ganz leicht selber ĂŒberprĂŒfen: Wenn Du den Eindruck hast, perfekte Spezialeffekte zerstören den Film zugunsten eines seelenlosen Action-Spektakels, weißt Du, daß Du alt geworden bist.
  15. 2 points
    Womit es erzĂ€hlerisch wirklich unsinnig wĂ€re, sie fĂŒr die eine Szene auftauchen zu lassen. ;-)
  16. 2 points
    Das "magische Klima" in den Ring-RefugiĂ«n oder gar in Aman kann dieser meteorologische Ansatz natĂŒrlich nicht erfassen.
  17. 2 points
    Ich war entzĂŒckt, in Smaugs Einöde zu sehen, daß Jackson bei der Inszenierung des Elbenkönigs meiner Empfehlung folgt, Elben nicht durch moralische, sondern durch ihre Ă€sthetische Überlegenheit von anderen Völkern abzugrenzen. Damit rĂ€umt der Regisseur mit dem kindischen MĂ€rchen-Dualismus auf, nach welchem alles Schöne, Helle automatisch als gut und alles Schmutzige und Unansehnliche als böse gilt und zeigt gleichzeitig, daß ASOIAF auch in dieser Hinsicht nichts wirklich neues zu bieten hat. Die Hoch-Nerds wissen natĂŒrlich nicht erst seit „all that is gold does not glitter“, daß sich bei Tolkien die ethische Gesinnung oft und gerne kontrĂ€r zum Augenscheinlichen verhĂ€lt. Dank des Films aber versteht nun auch das Millionenpublikum den Professor besser. Elben dĂŒrfen durchaus böse sein und sich von Hochmut, Gier, Neid und Eifersucht leiten lassen, aber sie dĂŒrfen um keinen Preis die menschliche ProfanitĂ€t annehmen. Im Herrn der Ringe kann es an HerzensgĂŒte wohl niemand mit Samweis Gamdschie aufnehmen. Nicht mal GaladriĂ«l oder Elrond. Das macht ihn aber noch lange nicht zum Elben, denn dazu ist er viel zu plump. Überaus mutig finde ich die angedeutete Liaison zwischen KĂ­li und TauriĂ«l, denn hier traut sich Jackson doch tatsĂ€chlich mitten im Film eine Frage aufzugreifen, die schon Generationen von Lesern beschĂ€ftigt: Warum vermischen sich die Rassen Mittelerdes nicht? Wie können sich ZwergenfĂŒrsten mit ihren bĂ€rtigen Matronen begnĂŒgen, wenn sie wissen, daß es auf der Welt so schöne Geschöpfe gibt, wie z.B. die grazilen NachbarsmĂ€dchen aus Eregion? Daß Zwerge durchaus ein Faible fĂŒr die Anmut der EldaliĂ« haben können, beweist uns Gimli mit seiner ritterlichen Verehrung fĂŒr die Herrin von LĂłrien. Der elbisch-zwergische Flirt in Smaugs Einöde, den viele Leser empört ablehnen, spinnt Gimlis Sehnsucht weiter, so wie Tolkien-Fans alle Geschichten des Legendariums weiterspinnen und wir dĂŒrfen sehr gespannt sein, was daraus wird.
  18. 2 points
    Ich jetzt schon und ich bin mir nicht sicher, ob ich mich zu kommen traue ob der Gefahr deiner GewalttÀtigen homophobie zum Opfer zu fallen ;)
  19. 2 points
    Dann geh doch. Sereg, bitte! Irgendwo ist auch mal eine Grenze erreicht. Deine BeitrĂ€ge sind teilweise wirklich so extrem, dass es keinen Spaß mehr macht. Du musst es nicht Ă€ndern, wenn du nicht willst, aber SO eine Antwort muss - auch im Spaß gemeint - nicht sein.
  20. 2 points
    Ach so... damit meintest du wahrscheinlich gar nicht mich Jo von mir aus könnten wir das auch in einem Thread klĂ€ren - wenn das fĂŒr alle Recht ist.
  21. 2 points
    Eigentlich finde ich, ist der Titelverteidiger der nicht kommt, verpflichtet die Alkoholrechnung des Forumstreffens zu ĂŒbernehmen, quasi als Ausgleich fĂŒr den entgangenen Spaß...
  22. 2 points
  23. 2 points
    Wow! Ich bin echt ĂŒberwĂ€ltigt... von der Menge an Kajal, die sie Legolas aufgetragen haben!
  24. 2 points
    ich frage mich generell wie ich zu den punkten komme ,,, scheinbar hab ich nen groopie,,, oder 2 ,,, Jo ei Lehrerin und Verheiratet ! Wie kann man sowas mögen :-P
  25. 2 points
    du doofe lehrerin ! i mog di nimmer !
  26. 2 points
    Das lĂ€sst sich nicht so einfach sagen. Zum zweiten Teil gibt es ja nicht gerade viele Infos, aber zum dritten fast noch gar nichts. Sicher ist nur, dass die Schlacht der 5 Heere im letzten Film vorkommt. Es wird also sehr episch. Mal schauen, ob Jackson die Schlacht um Minas Tirith ĂŒbertreffen kann. Ich glaube, dass der letzte Hobbit Film möglicherweise genauso enden wird, die der erste begonnen hat. Vielleicht ist es so, dass Gandalf und Bilbo in der letzten Szene zusammensitzen, und reden, und dann verwandelt sich der junge Bilbo wieder in den Alten aus der Herr der Ringe. Und dann hat Bilbo Frodo seine ganze Geschichte erzĂ€hlt, und der Film ist zu Ende. Ich fĂ€nde es wĂ€re ein hĂŒbscher Schluss fĂŒr die Hobbit Trilogie.
  27. 2 points
    Ach als ob das eine Rolle spielen wĂŒrde, du hast dich doch eh schon durchs halbe Forum ge...knuddelt ;-)
  28. 2 points
  29. 2 points
    Abgesehen davon, dass eine derartige "AbkĂŒrzung" die komplette Handlung zerstören wĂŒrde und dementsprechend ein unsinniger Schritt Tolkiens gewesen wĂ€re, kann man sich auch mit den gegebenen Informationen in Tolkiens Werken sozusagen als "mittelirdische ErklĂ€rung" zwei GrĂŒnde denken, warum dies nicht getan bzw. nicht in ErwĂ€gung gezogen wurde. 1.) Die Adler sind von Anfang an die Adler Manwes - und in dieser Rolle ĂŒbernahmen sie die hauptsĂ€chliche Funktion der Augen und Ohren der Valar. Diese wiederum entsandten die Istari, um mit Sauron fertig zu werden, da sie nicht selbst eingreifen wollten. Den Istari waren starke BeschrĂ€nkungen auferlegt, welche durch einen direktes Eingreifen Manwes - ausgefĂŒhrt von seinen Adlern - ad absurdum gefĂŒhrt worden wĂ€ren. 2.) Im Buch wird deutlich, dass Sauron viele Arten von SpĂ€hern, auch Vögel etc. in seinen Diensten hat, zusammen mit den fliegenden Reittieren der Nazgul dĂŒrfte hier auf dem Luftweg kein unbemerktes Durchkommen möglich sein. Abgesehen davon hĂ€tte es an der Endsituation nichts geĂ€ndert, niemand kann den Ring willentlich zerstören, selbst wenn die Adler Frodo oder sonstwen direkt am Eingang zu den KlĂŒften abgesetzt hĂ€tten, hĂ€tte trotzdem noch jemand in die SchicksalsklĂŒfte gehen mĂŒssen um dort den Ring ins Feuer zu werfen, was de facto unmöglich ist. Die letztendliche Zerstörung des Ringes war ja ein Zufall, bedingt durch den Streit zwischen Frodo und Smeagol, am Ende viel der Ring ins Feuer, ohne dass einer der beiden dies beabsichtigt hatte. Willentlich zerstören hĂ€tte Frodo ihn nicht können - und auch sonst niemand. Genau genommen hĂ€tte also die Flugpassage zu den SchicksalsklĂŒften zwar Frodos Ankunft dort beschleunigt, aber da dann kein Gollum dagewesen wĂ€re, um die Situation unbeabsichtigt zu retten, wĂ€re Frodo am Ende alleine vor den SchicksalsklĂŒften gestanden, unfĂ€hig den Ring wegzuwerfen, die Nazgul wĂ€ren wohl auch schon auf dem Weg zu den SchicksalsklĂŒften gewesen und Sauron hĂ€tte sich im Dunklen Turm die Finger vor Vorfreude gerieben und ĂŒber die NaivitĂ€t seiner Feinde gelacht. Vorausgesetzt natĂŒrlich die Adler wĂ€ren nicht schon viel frĂŒher abgefangen worden. ;-)
  30. 1 point
    Hab ich da was durcheinandergeworfen? Naja, kurze Recherche hat mir gezeigt, dass das Krege Buch auch nicht besonders toll sein soll, zum Pesch Buch hat Eldanor die entsprechende Kritik ja schon verlinkt.
  31. 1 point
    Also ich verkaufe meines nicht aber es wird zurzeit so um 750-1000€ gehandelt je nach zustand und vollstĂ€ndigkeit
  32. 1 point
    So, das 2. Prolog II - Viel Spaß Der einsame Berg ragte hoch in den Himmel und wurde teilweise von dichtem Nebel bzw. den Wolken verhĂŒllt. Der Berg an sich, sah leer und verlassen aus. Keine Menschenseele war unterwegs und es gab auch keine Hinweise, dass hier vor Kurzem jemand lang gekommen war. Einzelne verkohlte Ästen lagen verstreut auf den Boden und bedeckten die wenigen Pflanzen. Auch Tiere waren nicht zusehen, nicht einmal Ameisen. Leise versteckte ich mich hinter einem Busch und beobachtete den Berg aus sicherer Entfernung. Nur der Vogel versteckte sich nicht, sondern flog auf den Berg zu und setzte sich auf den Ast eines Baumes am Fuße des Berges. Er machte keine Laute oder Ă€hnliches, sondern tat so als wĂŒrde er auf etwas warten. Plötzlich spĂŒrte ich einen kleinen Stich in meinem Herzen und ich verlor beinah mein Bewusstsein. Was war das? Mein Herz tut so weh! Ich kletterte aus meinem Versteck heraus und machte vorsichtige Schritte auf den Berg zu. Langsam bewegte ich mich auf ihn zu, da meine Schmerzen es mir nicht erlaubten schneller zu laufen. Vor dem Berg blieb ich stehen und blickte mich um. Wie ausgestorben! Der Berg hatte nichts Böses an sich, also beschleunigte ich meine Schritte. Meine Wunden rissen nach jedem Schritt immer weiter auf und ich unterdrĂŒckte jeden Schrei. Zwar nicht so schlimm wie gestern aber sie taten weh. Ich hatte sehr gehofft, dass ich dort etwas finde, womit ich meine Schmerzen lindern könnte. Die letzten paar Meter rannte ich. Vor dem Berg blieb ich erneut stehen und erkannte zwischen den großen Steinen, die mir im Wege lagen, eine Öffnung. Ich lĂ€chelte. Doch plötzlich machte mich der Vogel auf sich aufmerksam. Ich schaute nach oben zu ihm. Es war ein Rabe mit pechschwarzem Federkleid. Der Vogel sah sehr schön aus, aber warum ist er mir vorhin nicht aufgefallen? Der Rabe beobachtete mich mit seinen schwarzen Augen. Er deutete mit seinem Kopf auf die Mauer. Ich war erst etwas verwirrt, sprang aber durch die Öffnung. Kapitel 1: Spiel des Lebens - deine Zeit lĂ€uft ab Tagen oder Wochen vergingen und ich verließ den Berg nicht. Ich dachte gar nicht dran raus zu gehen. Die Öffnung hatte ich zugedeckt, damit ich ĂŒberhaupt keine Chance hĂ€tte nach draußen zu gehen. Außerdem hatte ich große Angst. Angst, dass meine Verfolger mich finden wĂŒrden. Das durfte auf keinen Fall passieren. Ich war hier sicher! Das innere des Berges, sah fantastisch aus. Ich hĂ€tte niemals mit GĂ€ngen, SĂ€ulen und Treppen, welche ein einziges Labyrinth waren, erwartet. Ich hatte immer gedacht, dass das innere des Berges einfach nur aus purem Chaos bestand. Aber dies zeigte mir nun, wie ich mich tĂ€uschen konnte. Ich hatte sofort gewusst, dass dies das Werk der Zwerge war. Ich fand Zwerge schon immer faszinierend und sehr interessant. Außerdem waren sie ein nettes Volk. Mein Vater sagte zu mir einmal, dass die Zwerge uns hassen, da wir Elben sind. Aber dies hatte ich nie verstanden. Ich war sogar mit einem Zwerg sehr gut befreundet, bis er mich ... das erzĂ€hle ich ein anderes mal. Ich lehnte mich gegen eine kalte Wand und rĂŒckte meine dĂŒnnen Beine nĂ€her an meinem Körper ran. Mir war kalt und ich war nur von Dunkelheit umgeben. Ich schloss meine Augen, die in zwischen ziemlich brannten, da ich fast jeden Tag geweint hatte. Ich hatte schreckliches Heimweh. Aber warum ging ich einfach nicht nach Hause? Ganz einfach, meine Heimat wurde zerstört. Ich hatte alles verloren. Meine Freunde, mein Leben, meine Familie und mich selber. Ich wusste nicht mehr wer ich war und wohin ich gehörte. Gerade wollte ich mich hinlegen, als ich plötzlich Schreie hörte. GequĂ€lte Schreie eines Menschen halten durch den Berg und versetzten mich in Angst und Schrecken. Ich bekam eine GĂ€nsehaut, hielt die Ohren zu und pressten meine Augen zusammen. Ich hatte Panik. Plötzlich verstummten die Schreie und ich war wieder von Stillen umgeben. Ich wusste nicht mal woher die Schreie genauer kamen, da sie von den WĂ€nden zurĂŒck hallten. Aber neugierig war ich nicht. Ich versteckte mich lieber und wartete bis der Tod mir holte. Ich legte mich auf den kalten Boden und schloss fĂŒr paar Minuten die Augen. Ich war ein HĂ€ufchen Elend. Nach Stunden wachte ich wieder auf und versuchte aufzustehen. Meine Wunden waren zwar sehr gut verheilt, aber meine KrĂ€fte hatten mich verlassen, da ich schon seit Tagen nichts mehr gegessen hatte. Zwar fand ich eine Vorratskammer mit etwas Nahrung, aber diese stillte meinen Hunger nur fĂŒr kurze Zeit. Ich entdeckte einen dreckigen Spiegel im Zimmer wo ich lag. Ich ging dorthin und betrachtete mich in Ruhe. Ich trug ein schmutziges weißes Kleid. Meine langen, orangen Haare standen kreuz und quer in aller Himmelsrichtungen ab und ich sah sehr dĂŒnn aus. Zu dĂŒnn. Man hĂ€tte meinen können, dass ich jede Sekunde zusammen brechen wĂŒrde. Nachdem ich meine Haare ein bisschen zu Recht gemacht hatte, ging ich eine Treppe runter in einen Raum, der sehr nach eine KĂŒche aussah. Ich hatte Hunger und suchte deshalb nach etwas Essbarem. Als ich doch noch etwas Essbares gefunden hatte, hörte ich ein sonderbares GerĂ€usch. Ich hörte MĂŒnzen die auf den Boden landeten. Da wuchs meine Neugierde und ich ging aus der KĂŒche raus. Leise folgte ich dem GerĂ€usch und stieß schließlich auf ein Meer aus purem Gold. Meine Augen wĂŒrden grĂ¶ĂŸer. Überall lagen MĂŒnzen, GegenstĂ€nde aus Gold, Ketten, Waffen und vieles mehr. Es war unglaublich. Ich konnte meine Augen kaum davon abwenden. Ich war wie gefangen. Ich machte einen Schritt nach vorne und noch einen. Unter meinen FĂŒĂŸen spĂŒrte ich das Gold und ich sank leicht in dieses hinein. Wo kommt das ganze Gold her? Hatte dies was mit diesen Menschenschrei zutun, was ich in den letzten Tagen öfters hörte? Leise hob ich eine wunderschöne Kette aus Edelsteinen hoch und betrachtete diese aus allen Winkeln. Wunderschön! Wo kommt das nur her? Als ich eine weitere Kette hochheben wollte, erkannte ich ein paar Meter weiter unten, dass sich MĂŒnzen bewegten. Was ist das? Was ist da unten? Was geschieht da? Aber was genau es war, wusste ich nicht. Schnell ging ich nach hinten und versteckt mich hinter einer SĂ€ule. NatĂŒrlich lugte ich um die Ecke, da meine Neugierde nun mal zu groß war. Wieder bewegte sich etwas und ein schuppiger Schwanz kam zu Vorschein. Sofort wusste ich das es ein Drachenschwanz war. Doch verspĂŒrte ich keine Furcht, da ich Drachen schon immer faszinierend fand. Einige Meter entfernt, kam ein Drachenkopf zum Vorschein. Einzelne MĂŒnzen steckten noch zwischen seinen Schuppen und landeten schließlich auf dem Boden. Ich versteckte mich nun doch komplett hinter der SĂ€ule, da der Drache in meiner Richtung schaute. Hatte er mich bemerkt? Ich hoffte nicht. Dann hörte ich, wie er langsam umher wanderte, aber wohin genau wusste ich nicht. Angst und Panik drohten mich zu ĂŒberwĂ€ltigen. Zwar fand ich Drachen interessant, aber wusste auch, dass sie sehr gefĂ€hrlich waren. „Also Dieb, ich rieche dich. Ich kann deinen Atem hören. Ich spĂŒre du bist hier!“, hörte ich eine dunkle, rauer Stimme. Sie kam von dem Drachen, da war ich ziemlich sicher. Ich versuchte kein GerĂ€usch zu machen, da ich gehört hatte, dass Drachen sehr intelligent und auf keinen Fall zu unterschĂ€tzen waren. „Komm. Nicht so schĂŒchtern , komm ins Licht!“, sprach er weiter. Doch ich dachte nicht daran, mich zu zeigen also blieb ich hinter der SĂ€ule versteckt. Aber was wĂŒrde mir das bringen? FrĂŒher oder spĂ€ter wĂŒrde mich dieser Drache ehe finden und mich töten. Eine Weile hörte ich nichts mehr. „Hm. Da ist etwas an dir, was mir gehört! Etwas aus Gold. Doch ist es noch ein noch viel grĂ¶ĂŸerer Schatz!“ Ich ĂŒberlegte, was er damit meinen könnte. „Komm, zeigt dich!" Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und zeigte mich. Was tue ich da? Bin ich jetzt komplett verrĂŒckt? Ich ĂŒberlegte, ob ich wieder zurĂŒck und mich verstecken sollte, aber das war zu spĂ€t, denn der Drache hat mich schon entdeckt. Ich starrte den Drachen einfach nur an. Wie groß er war. Dieser Drache hatte ein reptilienartiges Aussehen. Aber sah wunderschön aus. „Ah, da bist du ja!“ Ich sagte nichts. Ich war nicht in der Lage etwas zusagen. Ich zitterte am ganzen Leibe. Dann kam er nĂ€her auf mich zu. „Sag Kleines, was machst du hier? Bist du hier um zu stehlen?“, fragte mich der Drache und fixierte mich mit seinen Augen. SchĂŒchtern schĂŒttelte ich mit meinem Kopf, da ich vor Angst nicht sprechen konnte. „Aber du hast gestohlen!“ Nun schĂŒttelte ich heftiger mit dem Kopf. „Nicht nur ein Dieb sondern auch eine LĂŒgnerin. Sag, wo kommst du her?“ Ich schluckte hart. „I-ich wa-bin, ich war auf der Flucht!“, sagte ich und kniff die Augen zusammen. Dann öffnete ich sie wieder und erkannte große, goldene Augen direkt vor mir. Ich erschrak und fiel nach hinten. Der Drache war mir sehr nah gekommen, als ich die Augen geschlossen hatte. „Auf der Flucht also? Vor wem?“ Der Drache wendete sich von mir ab. „Vor meinem Vater!“, diesmal klang ich etwas sicherer. Aber nicht sicher genug! Ich stand auf und ging einige Schritte zurĂŒck. „Und du suchst sicherlich ein Ort, wo du bleiben kannst, hab ich recht?“ Ich nickte nach einigen Minuten der Stille. „Aber ich lasse niemanden am Leben, der mich anlĂŒgt!“, ich schaute ihn an. „Ich habe aber nichts geklaut. Ich brauche nichts!“, flĂŒsterte ich und schaute auf meine HĂ€nde. „Du wagst also, den großen Smaug zu belĂŒgen? Das finde ich aber gar nicht weise, Kleine!“ Smaug also! So hieß der Drache. Ich schĂŒttelte den Kopf. „Nein, ich habe nicht geklaut, ich schwöre!“, diesmal wĂŒrde ich etwas lauter und starrte ihn böse an. Smaug ging einige Schritte von mir ab. “Ich habe einen Vorschlag fĂŒr dich! Ehe ein Spiel. Ich werde bis dreißig zĂ€hlen und du lĂ€ufst weg von mir. Du hast vierundzwanzig Stunden Zeit dich vor mir zu verstecken! Ist die Zeit um und ich finde dich nicht, dann glaube ich dir und du kannst hier bleiben! Aber wenn ich dich innerhalb dieser Zeit finde, töte ich dich!“, ich sah ihn entgeistert an. Meinte er das ernst? Er gab mir diese Chance? Ich dachte er wĂŒrde mich gleich verbrennen sobald er mich sieht. Aber jetzt? Machte er mir diesen Vorschlag? Kann ich ihm trauen? Nein, er ist ein Drache. Er ist vielleicht stark und hinterhĂ€ltig und das sollte man nicht unterschĂ€tzen. Aber ich habe ja nichts zu verlieren, außer meinem Leben. Ein Versuch ist es wert. Mit diesen Gedanken nickte ich entschlossen. „Gut, ich zĂ€hle von dreißig runter!“, Smaug begann und ich lief weg. Ich ĂŒberlegte wo ich mich verstecken könnte und sofort kann mir eine Idee. Schnell lief ich runter, ich hörte noch wie Smaug mir zurief, dass er bei zwanzig wĂ€re, also mĂŒsste ich mich beeilen. Und da war der perfekte Versteckt. Ich versteckte mich in einem Schrank. Es war nur ein sehr kleiner Raum. Da ich dĂŒnn und noch klein war, passte ich da perfekt rein. Smaug war bei fĂŒnf. Schnell schloss ich die TĂŒr zu und kauerte mich in dem kleinen Loch zusammen. Jetzt muss ich einen Tag warten. Aber es gab leider ein Problem. Ich hatte kein ZeitgefĂŒhl und eine Uhr ebenso nicht. Was mache ich jetzt? Auf einem Tisch lag doch eine Sonnenuhr. Warum habe ich mir diese nicht gleicht geschnappt? Ich brauchte diese Uhr. Der Count-Down war schon lĂ€ngst vorbei und Smaug war sicherlich schon auf der Jagd nach mir. Egal was passierte, ich brauchte diese Uhr. Ich hatte nur eine Chance. Also musste ich raus gehen, schnell diese Uhr schnappen und wieder hierher kommen – und das alles, bevor Smaug mich findet wĂŒrde! Und dann ging los ... Leise machte ich die kleine TĂŒr auf, lugte raus und analysierte die Umgebung. Ich sah keinen Schatten, hörte keinen GerĂ€usch oder Ă€hnliches. Also war der Drache noch nicht her. GebĂŒckt kam ich raus und sah die Sonnenuhr schon von weitem. GefĂŒhlt zwei Meter lag sie auf einem Tisch. „Wo bist du, Kleines?“, hörte ich Smaug reden. Die Stimme war nicht weit von mir entfernt, somit wusste ich, dass ich nicht viel Zeit hĂ€tte. Ich ging auf die Uhr zu, schnappte diese und achtete nicht rauf, wie mein Kleid an einer Waffen feststeckte und riss diese mit. Mit einem lauten Knall, landete die Waffe auf den Boden. Ich Trottel. Mist, schnell weg! Ich bĂŒckte mich nach unten und versteckte mich wieder in dem Loch. Ich presste meine Ohren an die TĂŒr und hörte wie Smaug vor meiner kleinen TĂŒr landete. Er war draußen und lauerte mir auf. Ich sah neben mir ein kleines Loch und schaute da durch. Ich sah wie Smaug um sich sah und weiter zog. Ich atmete aus und lehnte mich gegen die Wand. Ich hatte es geschafft! In den HĂ€nden trug ich die Sonnenuhr und war so erleichtert. Ich blickte nach oben und erkannte einen Sonnenstrahl. Zum GlĂŒck. Sonst wĂŒrde eine Sonnenuhr nicht funktionieren. Ich stellte die Sonnenuhr hin, somit wurde sie beleuchtet und ich musste nun nur noch warten bis vierundzwanzig Stunden um waren. „Hey Kleine, komm zeig dich!“, hörte ich Smaug durch den Berg brĂŒllen. Ich wachte auf. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass ich eingeschlafen war. Ich schaute runter auf die Uhr. Diese verriet mir, dass ich zehn Stunden lang geschlafen hatte. Ich muss nur noch vierzehn Stunden durchhalten. Warte, hatte Smaug wirklich zehn Stunden nach mir gesucht. Er gab wohl nie auf. Wie soll ich es nur ĂŒberleben? Aber ich muss durchhalten. Ich habe nur diese eine Chance und diese werde ich nutzen. Plötzlich krabbelte etwas an mir hoch. Ich sah runter und erkannte eine große fette Vogelspinne. Ich unterdrĂŒckte einen Schrei. Ich fand Vogelspinnen schon immer ekelig. Wo kam diese plötzlich her? Ich war in einem Loch und musste diese mit einer Vogelspinne teilen? Warum immer ich? Spinne? Eine Maus hĂ€tte es auch getan! Ich saß da und spĂŒrte jedes einzelne Bein von dem Tier auf meiner nackten Haut. Ich presste meine Augen zusammen. Ich durfte nicht schreien, sonst wĂ€re alle umsonst gewesen. Ich versuchte dieses Krabbeltier an den Beinen, von meiner Haut, zu lösen und zum GlĂŒck funktionierte das. Dann schĂŒttelte ich mich leise. Ich hatte Angst. Ich presste meine HĂ€nde auf meine Ohren und verlor das Bewusstsein. Als ich wieder bei Bewusstsein war, sah ich auf die Sonnenuhr runter. Doch - doch wo war sie? Dunkelheit! Moment, kann es sein, dass die Nacht eingebrochen war? Bestimmt, aber wie viele Stunden musste ich noch durchhalten? Ich musste warten bis die Sonne aufging und mir verriet wie lange ich noch um mein Leben kĂ€mpfen musste. Ich atmete aus. Es war dunkel. Moment, die Vogelspinne. Wo war sie? Diese Vogelspinne könnte jetzt ĂŒberall sein. Da es dunkel war, konnte ich nichts sehen. Ich blieb starr sitzen und versuchte mich zu beruhigen. Aber ob das half? Nur ein bisschen. Ich schloss meine Augen und versuche zu schlafen. Nach einigen Minuten oder Stunden, ich wusste nicht mehr genau wie lange, da ich kein ZeitgefĂŒhl mehr hatte, schlief ich ein. Ich muss nur noch eine Stunde durchhalten. Es wurde bald vorbei sein. Ich musste hier raus! Meine Knochen taten höllisch weh. Ich wartete. Nach zwanzig Minuten presste ich die Ohren an die TĂŒr, doch hörte nichts. Ich schaute durch das kleine Loch und erkannte etwas Goldenes mit schwarzen Pupillen. Ich riss die Augen auf. Mist, er hat mich gefunden! Ich schaute auf die Sonnenuhr. Noch vierzig Minuten! HĂ€tte er nicht spĂ€ter kommen können? Ich presste meinen RĂŒcken an die Wand. „Ich hab dich gefunden, MĂ€dchen!“, hörte ich ihn flĂŒsternd. Ich zitterte. Mist dieses Versteck war nicht gut genug. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Ich hielt meine Ohren zu und presste meine Augen zusammen. Als ich meine Augen öffnete, bewegte sich plötzlich die TĂŒr und langen Kralle versuchten mich zu packen. „Gleich bist du meinst!“. Das war das einzige was ich hörte, bevor ich wieder mein Bewusstsein verlor. „Du bist aber sehr hartnĂ€ckig, MĂ€dchen!“ Ich wachte auf. Was? Was ist passiert? Moment, war ich nicht kurz vorm sterben? Ich schaute auf mich runter. Ich lebte! Ein Traum! Es war nur ein Traum! Ich schaute runter und tatsĂ€chlich, ich hatte noch zehn Minuten. Gespannt saß ich davor und wartete. Dann war es soweit. Die vierundzwanzig Stunden waren um und ich hatte es geschafft. Ich hoffte doch sehr, dass Smaug sich daran halten wĂŒrde, was er mir gesagt hatte. Normalerweise durfte man einem Drachen nicht vertrauen, da sie sehr hinterhĂ€ltig sein können. Ich öffnete die TĂŒr, kam aus meinem kleinen Versteck heraus und streckte mich. Meine Gliedmaßen taten höllisch weg. Aber nein, nicht schwach machen jetzt. Sicher stand ich auf und suchte Smaug. NatĂŒrlich fand ich ihn bei seinen ganzen MĂŒnzen. Ich kam auf ihn zu. Er wachte auf und sah mich verwirrt an. „Ich dachte du wĂ€rst Tod, Kleines!“ Ich verstand nicht was er genau damit meinte. „Hat dir diese Vogelspinne keine Angst eingejagt?“ Moment? Was? Vogelspinne, kann es sein, dass er m-? „Ich habe dich gerochen! Ich habe deine Angst gerochen!“, sprach Smaug und ich zitterte. War das alles umsonst? „Ich hĂ€tte dich gleich töten können, aber ich wollte sehen, wie hartnĂ€ckig du wirklich bist!“, mit diesen Worten warf er mir einen kleinen Beutel vor meinen FĂŒĂŸen. Ich verstand nicht, was er wollte. Ich sah ihn an. „Meinen Namen scheinst du zu kenne, aber ich kann mich nicht entsinnen, solche wie dich schon einmal gerochen zu haben. Wer bist du ?" Ich schluckte. „M-mara!“, antwortete ich neutral. Smaug drehte sich um und verschwand in das Meer aus Gold. Völlig verwirrt und entsetzt sah ich ihm nach und bemerkte den kleinen Beutel vor meinen FĂŒĂŸen. Ich hob es auf und öffnete diese. Ich holte den Inhalt raus und betrachtete diese. Ich bekam sofort TrĂ€nen in den Augen. In meinen HĂ€nden lagen Brot und KĂ€se. Ich sank zu Boden und brach in TrĂ€nen aus. Ich hatte ein zuhause!
  33. 1 point
  34. 1 point
    wer sich ungerecht behandelt fĂŒhrt darf sich melden. das ist sicher besser als vor sich hin zu kochen... Avor hat dir die Dinge denke ich hinreichend erklĂ€rt. Aber um MissverstĂ€ndnissen vorzubeugen Formale oder nicht Formale Kritik hin oder her. Die Moderatoren bestimmen wie hier musiziert wird. Jedes Mitglied hat im Rahmen der Forenregeln das Recht hier mitzugestalten. Aber sprachliche Kultur kennt viele AusprĂ€gungen und nicht alle sind hier erwĂŒnscht. Siehe Forenregeln. Falls dort etwas nicht verstĂ€ndlich ist (oder Herr bewahre sogar fehlt) einfach bescheid sagen. Du tust was dir der Mod in dem Forum sagt egal welcher Mod es ist. Was dir Board Mods sagen (die in blau ) ist unausweichlich. Die nĂ€chste Instanz ist wohl diese ominöse Administration. Diese gibt es hier nicht. Wir haben alle Namen und sind alle Menschen. Die nĂ€chste Instanz nach dem Board Mod sind nicht die Administratoren sondern die anderen Board-Mods. Die Moderatoren sind gut ausgewĂ€hlt. Was nicht mir nicht akzeptabel erscheint ist mit dem Satz eines Moderators zum anderen zu rennen. Legitimation sieht hier anders aus. Etwaige Unstimmigkeiten klĂ€ren wir schon - da muss sich keiner Sorgen machen. Ich sehe in diesem Fall aber keine. Dieses gegenseitige Finden ist nicht immer einfach oder frei von kochenden Emotionen - wozu denn auch. Aber KurzschlĂŒsse haben noch nie gut geendet. Wenn dir die RĂŒckmeldungen der Moderatoren widersprĂŒchlich vorkommen liegt es an dir einen Weg zu finden alldem zu entsprechen.
  35. 1 point
    Wollt ihr euch nicht vielleicht ein Doppelzimmer nehmen, anstatt das hier in der Gaststube öffentlich zu zelebrieren? ;)
  36. 1 point
    Ach die is doch ne olle schlampe die machts doch mit jedem !
  37. 1 point
  38. 1 point
    Woher der Traum kommt ist eine gute und oft gestellte Frage. Manche Leser fĂŒhren den Traum auf Tom Bombadils Einfluss zurĂŒck, manche auf den Einfluss des Rings, andere meinen, Gandalf (oder gar einer der Valar) hĂ€tte Frodo diesen Traum geschickt. Ob es auf diese Frage wirklich eine Antwort gibt weiß ich nicht. Zumindest sollte man nicht vergessen, dass dies nicht der einzige derartige Traum im "Herrn der Ringe" ist. Der Traum der BrĂŒder Boromir und Faramir ist Ă€hnlich gelagert, insofern er Dinge enthĂ€lt, die nicht einfach dem Unterbewusstsein der Beiden entsprungen sein kann. Zumindest bei diesem Traum kann ich mir gut vorstellen, dass er von Gandalf kam, von dem ja im Silmarillion gesagt wird er kĂ€me aus dem valinorischen LĂłrien, und die Elben und Menschen, unter denen er wandle, "did not know whence came the fair visions or the promptings of wisdom that he put into their hearts." Zudem enthĂ€lt sein Name in Valinor, OlĂłrin, das Quenya-Element "olor", das "Traum" im Sinne einer Vision bedeutet. Damit könnten durchaus TrĂ€ume wie der Boromirs und Faramirs gemeint sein, auch Frodos Traum könnte hier hinein fallen. Bei Frodos Traum scheint mir aber eine andere Facette wichtiger zu sein als die Frage, wer ihn geschickt hat. Frodos Vision von Aman in Bombadils Haus geht ein anderer Traum voraus, der in Crickhollow. Dort trĂ€umt er - unter anderem: Das Rauschen des Meeres, das Frodo hier hört, ist ein starkes Motiv in Tolkiens Schriften. Sam hört dieses Rauschen an den Grauen Anfurten ("There still he stood far into the night, hearing only the sigh and murmur of the waves on the shores of Middle-earth, and the sound of them sank deep into his heart."), und hĂ€tte Tolkien den HdR mit dem verworfenen Epilog veröffentlicht, dann hĂ€tte das Buch sogar mit diesem Motiv geendet: "They went in, and Sam shut the door. But even as he did so, he heard suddenly, deep and unstilled, the sigh and murmur of the Sea upon the shores of Middle-earth." Legolas, der Elb, verfĂ€llt diesem Rauschen ebenso: Schließlich findet sich auch im "Silmarillion" eine Person, bei der dieser Effekt mit voller Wucht einschlĂ€gt: Tuor. In den "Unfinished Tales" ist diese Stelle besonders eindrĂŒcklich beschrieben: Wohin dieses Rauschen verweist, ist dem Leser von Tolkiens Werken natĂŒrlich klar: denn alle diese Personen (Frodo, Sam, Legolas, sogar Tuor) segeln letztlich gen Westen nach Aman. Hier besteht auch der Zusammenhang zwischen Frodos Traum in Crickhollow und seinem Traum in Bombadils Haus. Allerdings bin ich selbst an dieser Stelle sehr vorsichtig, denn gerade Frodos Traum in Bombadils Haus (wie auch seine Vision von Aman am Ende des Romans) sind keine fotografischen Reproduktionen! Wörter wie "seemed" und "like" machen sehr deutlich, dass es sich hier nur um Vergleiche handelt. Hier werden Dinge in Worte gekleidet, die nur metaphorisch beschreibbar sind. Frodos Fahrt gen Westen ist Ă€hnlich angelegt: Der ganze Satz wird wieder eingeleitet mit "it seemed to him", und der Autor benutzt Worte, die nicht einfach das beschreiben, was er sieht, sondern eine Erfahrung, die er nicht einfach Eins zu Eins in Worte kleiden kann. In meinen Augen ist das sehr wichtig, denn es geht hier nicht einfach um Frodos Reise in ein fremdes Land. Einen Hinweis darauf, worum es hier geht, gibt mir persönlich Tolkiens Turmallegorie aus seinem "Beowulf"-Aufsatz. Dieser steht zwar thematisch in einem völlig anderen Zusammenhang - es geht um den Umgang der Literaturkritiker mit dem Beowulf-Gedicht bzw. mit Literatur im allgemeinen -, bietet aber im letzten Satz eine ĂŒberraschende Parallele: Der Turm und das Meer - die Parallele zu Frodos Traum in Crickhollow springt ins Auge! Und ich glaube, Tolkien hat absichtlich im Dunkeln gelassen, was genau er mit dem "Meer" und dem "Meeresrauschen" meint, um es nicht zu einer platten Allegorie verkommen zu lassen. Einzig dies wird man mit Blick auf die mittelirdischen "Opfer" des Meeresrauschens sagen können: immer wieder fallen die Worte "yearning" und "longing", es geht hier um existenzielle SehnsĂŒchte. SehnsĂŒchte, die man nicht einfach in Worte kleiden kann und die sicher fĂŒr jeden Menschen verschieden aussehen - weshalb Frodos Vision von Aman auch nur eine Umschreibung ist. Das Meeresrauschen, so wird in der Crickhollow-Stelle gesagt, hat Frodo in dessen TrĂ€umen schon öfter heimgesucht. Aber eine klare Vision dessen, was er ĂŒberhaupt ersehnt, bietet sich ihm erst in Bombadils Haus. Ob ihm dieser Traum gesandt wurde kann ich nicht beantworten, aber ich denke, diese plötzliche Klarheit hat sicher etwas damit zu tun, dass er sich auf den Weg gemacht hat, seine Reise begonnen hat, die Grenze nach "Faerie", ins Reich der Mythen und MĂ€rchen, ĂŒberschritten hat. Denn, so Tolkien in seinem MĂ€rchenaufsatz, dieses Land zeichne sich dadurch aus, dass gewisse menschliche UrsehnsĂŒchte angesprochen wĂŒrden; angesprochen, das heißt, sie können dort befriedigt werden, viel wichtiger sei jedoch, dass sie ĂŒberhaupt ins Bewusstsein treten und angeregt werden: Viele dieser UrsehnsĂŒchte bespricht er in seinem Aufsatz, und der wichtigste ("And lastly there is the oldest and deepest desire, the Great Escape: the Escape from Death.") spricht direkt Frodos Reise in den Westen an, die ein ganz offensichtliches Sinnbild fĂŒr den Tod ist, Ich mache hier erst einmal einen Punkt und ĂŒberlasse das Feld euren Gedanken dazu.
  39. 1 point
    DANKE fĂŒr deinen Beitrag. Ich habe in einen anderen Thread schon mal versucht Ă€hnliches zu schreiben, es ist nur niemand darauf eingegangen. Schön das es noch mehr Leute gibt die nicht den Film nach Fehlern durchforsten und versuchen ihn mit der Vorlage zu vergleichen um dann sagen zu können wie schrecklich das alles ist. PS: Willkommen im Forum ;)
  40. 1 point
  41. 1 point
    Lol, Vasall hat diesen Titel schon seit gefĂŒhlten 100 Jahren
  42. 1 point
    Ich glaube, diese mehr oder weniger kriegsverherrlichenden Szenen sind von Tolkien ganz bewusst so differenziert eingebaut worden, dass man sowohl ihre StĂ€rken als auch ihre SchwĂ€chen erkennen kann. Das hat einen ganz einfachen Grund: Er sah in der hier wiedergespiegelten Einstellung den "northern heroic spirit" verwirklicht, den er unglaublich schĂ€tzte, und dessen Wert er zu kommunizieren versuchte. Im Beowulf fand er die Auseinandersetzung mit einem Thema, das auch sein eigenes Werk stark prĂ€gt: "That man, each man and all men, and all their works shall die." Die ĂŒberwĂ€ltigenden, monströsen MĂ€chte, denen der Mensch ausgeliefert ist, die ihn existenziell bedrohen, die um so vieles grĂ¶ĂŸer sind als er selbst, und die letztlich den Sieg davontragen werden - das Böse, Leid, Ungerechtigkeit, Tod etc. - werden in der mythischen und fantastischen Literatur von Ungeheuern und Monstern verkörpert. Diese Ungeheuer haben, auch das hat Tolkien betont - eine externe und eine interne Ebene, sprich: sie symbolisieren sowohl die Ungerechtigkeiten, denen der Mensch in der Welt ausgesetzt ist und denen er gegenĂŒbersteht, gleichzeitig aber auch seine eigenen inneren Schattenseiten, denn "in a sense the foe is always both within and without; the fortress must fall through treachery as well as by assault. [...] For it is true of man, maker of myths, that [the monsters], in their lust, greed, and malice, have a part in him." Die StĂ€rke der nordischen Mythologie liegt in Tolkiens Augen darin, dass sie diesen Zusammenhang so deutlich hervorhebt und auf diesem Hintergrund den Menschen zeigt, der trotz allem nicht der Verzweiflung verfĂ€llt, sondern gegen diese MĂ€chte rebelliert, aufbegehrt, in die Dunkelheit hinaustritt und sich ihnen im Kampf stellt. In Tolkiens Worten: Der nordische Mythos "put the monsters in the centre, gave hem victory but no honour, and found a potent but terrible solution in naked will and courage." Eben diese "terrible solution" (schon diese Klassifizierung sagt einiges aus!) taucht bei Tolkien immer wieder auf. In ihrer Reinform sicher im Beorhtnoth: "Will shall be the sterner, heart the bolder, spirit the greater, as our strength lessens." Tolkien sah in diesen Worten "the finest expression of the northern heroic spirit, Norse or English; the clearest statement of the doctrine of uttermost endurance in the service of indomitable will." In Reinform, so Tolkien, könnte dieser Heldenmut einen Menschen sogar dazu fĂŒhren, selbst den Tod unnachgiebig zu ertragen, "when death may help the achievement of some object of will, or when life can only be purchased by denial of what one stands for." Hier wird es kritisch. Denn militĂ€risch verstanden ist dieses Konzept mit Vorsicht zu genießen. Als Rechtfertigung fĂŒr einen ideologisch motivierten Kreuzzug, einen Heiligen Krieg, ein aktiv gesuchtes MĂ€rtyrertum wĂŒrde man es missbrauchen. Hitler hat dieses Konzept zur selben Zeit in Kombination mit seiner Rassentheorie fĂŒr seine EroberungsfeldzĂŒge missbraucht, in der Tolkien dessen Wert aufzeigen wollte. Nicht ohne Grund schreibt Tolkien: "I have [...] a burning private grudge [...] against that ruddy little ignoramus Adolf Hitler [...]. Ruining, perverting, misapplying, and making forever accursed, that noble northern spirit, a supreme contribution to Europe, which I have ever loved, and tried to present in its true light." Denn es geht hier um Widerstand, um Ausharren in einer gegebenen, nicht verĂ€nderbaren, schrecklichen Situation, nicht um Macht- oder BesitzgelĂŒste (gegen die der Widerstand ja unter anderem gerichtet ist!). EDIT: Eine Ă€hnliche Problematik stellt sich im sogenannten "Heiligen Krieg" des Islam, dem Djihad, der ebenfalls oft militaristisch-terroristisch missbraucht wird, obwohl damit - fast Eins-zu-Eins korrespondierend zum nordischen Heldenmut - eine Widerstandshaltung gegen die dunklen MĂ€chte außerhalb des und besonders im Menschen selbst gemeint ist, niemals jedoch ein wirklicher "Heiliger Krieg" (ein Widerspruch in sich im Islam). Um ein klares Bild des in Tolkiens Augen richtigen VerstĂ€ndnisses dieses nordischen Heldenmutes zu bekommen lohnt sich ein Blick auf Sam im Herrn der Ringe, als ihm in der Einöde Mordors klar wird, dass die VorrĂ€te bestenfalls bis zum Ziel, nicht aber fĂŒr den RĂŒckweg ausreichen: „[W]hen the task was done, there they would come to an end, alone, houseless, foodless in the midst of a terrible desert. There could be no return. [
] But even as hope died in Sam, or seemed to die, it was turned to a new strength. Sam’s plain hobbit-face grew stern, almost grim, as the will hardened in him”. Der geistige Kampf, die innere Haltung ist entscheidend. WillensstĂ€rke, Heldenmut, nacktes Ausharren im Angesicht der dunklen Seiten des Lebens, im Angesicht des Todes, im Angesicht von Zielen und Werten, die das handelnde Subjekt höher bewertet als das eigene Leben. Ich denke, in diesem Horizont ist auch das Auftauchen der Rohirrim auf dem Pelennor zu beurteilen - und zwar sowohl was die StĂ€rken als auch die SchwĂ€chen dieses Konzeptes angeht. NatĂŒrlich kommt das Kriegsgeschrei der Rohirrim auf den ersten Blick kriegsverherrlichend rĂŒber, natĂŒrlich sieht hier alles nach Militarismus aus. Aber was genau bedeutet denn der Schrei "Tooooood!"? Die Rohirrim sind in der Unterzahl, ihre StĂ€rke ist wesentlich kleiner als ursprĂŒnglich beabsichtigt. Der Anblick der Übermacht und der Zerstörung auf dem Pelennor ĂŒberwĂ€ltigt Theoden (im Film entsprechend Eowyn und Merry) und lĂ€sst ihn um ein Haar umkehren und Minas Tirith sich selbst ĂŒberlassen. Als die Rohirrim schließlich doch in die Schlacht reiten (die Explosion der Zerstörung des Stadttores hat die gleiche Wirkung wie Sams Einsicht, dass die VorrĂ€te nicht reichen werden) , sind sie sich darĂŒber im Klaren, dass sie keine Chance haben und in den sicheren Tod reiten - aber eben diesem Tod trotzen sie mit nacktem Willen und blankem Mut, was sich - im Flm - in ihrem gewaltigen "Tooood!"-Schrei ausdrĂŒckt. Das mag kriegsverherrlichend klingen, aber - und das kommt im Buch in Theodens Lied deutlicher herĂŒber - es geht hier nicht um Eroberung oder Zerstörung, sondern um nackten, hoffnungslosen Widerstand gegen die dunklen MĂ€chte der Welt, einen Widerstand gegen MĂ€chte, denen sich der Mensch nicht unterwerfen darf oder will, und in deren Angesicht es gerade die Poesie ist, die dem Menschen Hoffnung und Kraft geben kann: "Blessed are the legend-makers with their rhyme / of things not found within recorded time. / It is not they that have forgot the Night, / or bid us flee to organised delight, [...] / They have seen Death and ultimate defeat, / and yet they would not in despair retreat, / but oft to victory have turned the lyre / and kindled hearts with legendary fire, / illuminating Now and dark Hath-been / with light of suns as yet by no man seen."
  43. 1 point
    Ich fange mal mit Deinem Schluss an: Du bist nicht der erste, mit dem ich darĂŒber diskutiere, vllt helfen folgende Diskussionen weiter, um meine Position besser zu verstehen: http://www.eis-und-feuer.de/forum/index.php?page=Thread&postID=173992#post173992 bis http://www.eis-und-feuer.de/forum/index.php?page=Thread&postID=174087#post174087 und http://www.eis-und-feuer.de/forum/index.php?page=Thread&postID=169680#post169680 bis http://www.eis-und-feuer.de/forum/index.php?page=Thread&postID=169718#post169718 Zwar geht es da nicht direkt um unsere Problematik hier, aber ich denke, dass es Dir vielleicht helfen könnte, um zukĂŒnftige MissverstĂ€ndnisse zu vermeiden, da Dich anscheinend generell immer alles mögliche um das Werk herum interessiert, sprich Autor, Entstehungszeit, Motive etc. - mich interessieren diese Dinge meistens nicht. ^.^ In das Verlinkte habe ich kurz reingeguckt: aber da habe ich keine ErklĂ€rung von Dir gefunden, wo Du das her hast. Das wĂ€re schon nicht unwichtig fĂŒr unsere Diskussion. Wie ich schon angedeutet habe: Die "Der-Autor-ist-tot"-Ansicht ist mir natĂŒrlich gelĂ€ufig, nur Deine Variante davon nicht. Du lehnst ja auch eine dem Werk eigene Deutung ab, also eine, die man aus dem Werk insgesamt ableiten kann, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich zitiere mal Wikipedia: Dieses Zitat unterschreibe ich vollkommen. Seit ich mit Tolkienforen in BerĂŒhrung gekommen bin, kĂ€mpfe ich gegen die als allgemeingĂŒltig behauptete Ansicht an, Tolkien als Privatperson habe das Hoheitsrecht ĂŒber die Deutung seiner Werke. In der heutigen Literaturwissenschaft bezieht man die Biographie eines Autors eigentlich ĂŒberhaupt nicht mehr in die Deutung eines Werkes ein, man verspottet das eher als "Biographismus" und erklĂ€rt dies als eine lĂ€ngst ĂŒberholte Ansicht, die bis Ende des 19. Jahrhundert gegolten habe, wo man noch glaubte, die Psyche eines Autors sei transpanrent wie Transparentpapier. Heute sind wir bescheidener geworden und haben begriffen, dass ein Mensch ein Wesen mit sieben Siegeln ist. Wir wissen nichts ĂŒber den Autor, gar nichts bezĂŒglich seiner Intentionen in HInsicht auf sein Werk. Und schon gar nicht wissen wir etwas ĂŒber seine Psyche und seine Absichten. Und er selber weiß darĂŒber auch nicths LetztgĂŒltiges. Das einzige, was wir vor uns liegen haben, ist sein Werk. Wovon Du aber in diesem Thread ausgegangen bist, ist ja gar nicht Tolkiens Werk, sondern Dein eigenes zusammengebasteltes Werk (nach Deinen eigenen Worten). Du hast quer durch Tolkiens Leben fragmentarische Notizen Tolkiens - die er nie veröffentlicht hat, viele davon wohl auch nie veröffentlichen wollte - zusammengepackt und damit die Threadfrage beantworten wollen. Darum hat Dein "Der Autor ist tot" den Touch, dass Du auch den Werkcharakter nicht respektierst, sondern das an Tolkiens Notizen, was zufĂ€llig von anderen veröffentlicht wurde, mit in den HdR integrierst, um zu klĂ€ren, ob Frodo nach Valinor oder Eressea reist. Du nimmst eben auch solche Fragmente pseudohistorisch, so, als ginge es darum, die Reiserouten imaginĂ€rer Welten zu rekonstruieren. Das ist aber ein MissverstĂ€ndnis literarischer Werke. Sie haben immer und stets eine zusĂ€tzliche Dimension. Das kann ich am besten mit einem GemĂ€lde vergleichen. Ein GemĂ€lde ist mehr als ein Schnappschuss beim Fotografieren, mehr als eine Dokumentation eines gemeinsamen Kaffeetrinkens. Das GemĂ€lde zeigt immer etwas Typisches. Der Faust in Goethes Drama ist fĂŒr etwas typisch, z.B. fĂŒr eine bestimmte Grundhaltung unserer Kultur. Wenn Du aber ganz unfertige VorentwĂŒrfe Tolkiens heranziehst, dann haben diese VorentwĂŒrfe noch nicht dieses Typisierende. Das ist erst dann da, wenn das Werk abgeschlossen und - meist - auch veröffentlicht ist. Denn erst dann sind alle Details eingebettet in ein strukturierendes und strukturiertes Werk. Insofern ist die Threadfrage - das ist der Sinn meiner ganzen Rederei - nur bei fertigen Werken zu beantworten, und nur fĂŒr jedes Werk extra. Und auch da gibt es natĂŒrlich verschiedene Antwortmöglichkeiten, da beim Interpretieren eines Werks der Lesende immer mit seinem eigenen Anteil daran beteiligt ist. Das Wissen um die Werkchronologie ist also unerlĂ€sslich, um festzustellen, ob Tolkien etwas selber veröffentlicht hat oder nicht. Und sie ist unerlĂ€sslich, um zu erfahren, zu welchem Zeitpunkt Tolkien etwas veröffentlicht hat. Denn sonst ist das "Werk", mit dem man die Threadfrage beantworten will, das Werk des Users, also dessen eigenes Werk, das er untersucht.
  44. 1 point
    Die ersten 2 Figuren sind da..optisch auf den ersten Eindruck Ok, aber man sieht es halt finde ich das es kein Metall ist, trotzdem werd ich Platz machen in der Vitrine.hehe.. Aber noch kein Geschenk drin..
  45. 1 point
    Hallo Lariola! Die Antwort mĂŒsste sehr lang ausfallen. Wenn Du es genau wissen möchtest, solltest Du tatsĂ€chlich das Silmarillion lesen. Ich gebe Dir hier nur ein paar Stichpunkte, denn es gibt viele GrĂŒnde und viele Geschichten, warum die Elben sich zum Meer bzw. zum Westen hingezogen fĂŒhlen. Daher fĂŒr Dich sozusagen die verkĂŒrzte AnfĂ€ngerversion, da ich nicht weiß, wie Dein Hintergrundwissen aussieht. 1. Im Westen liegen die unsterblichen Lande, Aman, sozusagen der Himmel fĂŒr die Elben Wer als Unsterblicher den stĂ€ndigen Verfall, das "Schwinden" in Mittelerde leid ist, geht nach Westen 2. Einige der Elben waren schonmal im Westen und haben den anderen erzĂ€hlt wie schön es dort ist. 3. Die Elben haben in grauer Vorzeit von den Göttern eine Einladung bekommen und gingen fast alle dort hin, persönlich gefĂŒhrt von einem Gott (Orome). Das Angebot besteht immer noch. 4. Im Meer wohnt der Gott Ulmo. Er mag die Elben sehr und hat ihnen oft geholfen und in ihnen durch seine "Meeresmusik" die Liebe zum Meer geweckt. 5. Im Westen kann man viele alte Kumpels, Vater MĂŒtter und Ehegatten wiedersehen, die schon frĂŒher gingen. In einigen FĂ€llen kann man auch Verstorbene wieder sehen, die ihre Zeit in den Hallen der Toten "abgesessen" haben. 6. Einige Elben (die Noldor) waren fĂŒr eine Zeit aus dem Segensreich verbannt. Diese haben sich dorthin zurĂŒck gesehnt, nachdem es in Mittelerde nicht so lief, wie sie sich das vorgestellt hatten Das war jetzt die NOOB-Version. Lies das Silmarillion, es lohnt sich!
  46. 1 point
    ... und dann kam der Drache und hat alles fein geröstet und danach gefressen ...
  47. 1 point
    Von mir auch herzlichen GlĂŒckwunsch :-)
  48. 1 point
    Gegenfrage: Wie seltsam kann ein Mensch sein, dass man sich Mitte MĂ€rz Gedanken ĂŒber die Weihnachtsgeschenke der letzten 2 Jahre macht...und das auch noch postet? :-O
  49. 1 point
    56mm (54mm) - 83g 181. Frodo in Hobbingen (12.01.2011) Sonderfiguren 80mm (80mm) - 220g Höhlentroll unter dem Berg von Moria (18.02.2004) (Abogeschenk) 81mm (80mm) - 288g Wargreiter auf der Ebene von Rohan (22.06.2005) 120mm (110mm) - 316g Gandalf und Schattenfell in Helms Klamm (01.02.2006) 85mm (83mm) - 390g Nazgûl zu Pferd im Galopp (31.01.2007) 81mm (81mm) - 450g Gepanzerter Troll (18.06.2008) 117mm (80mm) Breite: 142mm, Tiefe: 108mm - 660g Balrog (Auslieferung der Vorbestellungen: April - Juli 2010)
  50. 1 point
    Und mich erschreckt es oft, wie verallgemeinernd ihr Alten seid... Ich weiß nicht, wie viel du von jungen Referendaren mitbekommen hast und davon, was an Seminaren im Moment fĂŒr eine Art Unterricht gelehrt wird, aber mit konservativ hat das nicht zu tun. Wenn du unter konservativ verstehst, dass ich möchte, dass in meinem Unterricht Ruhe herrscht, damit alle die Möglichkeit haben, etwas zu lernen und wenn du unter konservativ verstehst, dass ich möchte, dass mich SchĂŒler genauso respektieren wie ich sie und wenn du unter konservativ verstehst, dass ich ab und zu Erziehungsaufgaben ĂŒbernehme, die die Eltern zu Hause leider nicht mehr erldigen (wie zum Beispiel fĂŒr die Organisation und Pflege der eigenen Sachen zu sorgen), dann bin ich wohl tatsĂ€chlich konservativ. Was genau soll ich denn hinterfragen? Die Methoden, die wir beigebracht bekommen finde ich teilweise echt super und gern fĂŒhre ich offene Arbeitsformen im Unterricht durch, aber was genau soll ich denn hinterfragen, wenn ich in eine Klasse mit 32 SchĂŒlern gesteckt werde in einem Klassenzimmer, in dem ich es kaum schaffe, die Tafel aufzuklappen ohne sie einem SchĂŒler an die RĂŒbe zu hauen? Die Geldverteilung des Staates? Die hinterfrage ich schon lange, interessiert keinen. Und ja, in einem Punkt mag ich vielleicht tatsĂ€chlich konservativ sein: ich halte nicht viel von verhĂ€tschelnder KuschelpĂ€dagogik wie Anas sie auch genannt hat. Das hat nix mit Unmenschlichkeit oder HĂ€rte zu tun, es hat damit zu tun, dass man in einer Gesellschaft nicht einfach tun und lassen kann, was man will ohne RĂŒcksicht auf andere zu nehmen. Man muss sich an gewisse Regeln halten und werden diese nicht befolgt, ist es in Ordnung, dann muss derjenige aber eben die Konsequenzen tragen. Wozu erziehe ich Kinder denn, wenn sie tun und lassen können, was sie wollen? Hab mich darĂŒber schon öfter mit meiner Schwiegermutter in spe ausgetauscht, die Erzieherin gewesen ist und unglaubliche Sachen erlebt hat. Sie meinte, sie hĂ€tte Erzieherinnen erlebt, die hĂ€tten erstmal 10min darĂŒber diskutiert, wie nun vorzugehen ist ohne den Kindern zu schaden oder sie zu beeinflussen, als sich die beiden mit Spielzeugen fast die SchĂ€del eingeschlagen haben. Entschuldigung, aber irgendwo muss die Toleranz einfach mal aufhören. Auf das natĂŒrlichste der Welt, den beiden Kindern die Spielzeuge wegzunehmen, scheint unter den heutigen PĂ€dagogiktheoretikern keiner mehr zu kommen. Kinder sind wertvoll und verdienen Respekt, trotzdem haben sie einfach noch nicht die Lebenserfahrung der Erwachsenen und sollten/können in manchen Dingen einfach nicht gleich behandelt werden. Wenn ich anfange, mit einem 8. KlĂ€ssler darĂŒber zu diskutieren, warum er niemandem Sachen wegzunehmen hat, dann stimmt einfach irgendwas nicht...er ist noch nicht so selbstreflektiert um das zu begreifen, also muss er lernen: gewisses Handeln = gewisse Konsequenz, im Bestfall positive VerstĂ€rkung, im anderen leider nicht. Ich möchte dich also bitten, "die Jungen" hier und generell nicht so anzugreifen, wir (in diesem Fall ich und die Refkollegen) geben uns eine wahnsinnige MĂŒhe, um SchĂŒlern gerecht zu werden und nicht wenige machen sich regelrecht kaputt, mit konservativem Tun hat das absolut nichts zu tun. Und dass du wohl nie Unterricht von Jungen gesehen hast, der ĂŒber die Erziehung fĂŒr den Kapitalismus hinausgeht, finde ich fĂŒr dich sehr schade. Ja, das ist schon heftig. Hab ich auch erst im Studium erfahren, wie absolut unterschiedlich die SchulabschlĂŒsse doch eigentlich sind. Nicht unbedingt immer besser oder schlechter, aber eben anders und dann isses im Studium total schwer, auf denselben Nenner zu kommen.
This leaderboard is set to Berlin/GMT+02:00
×
×
  • Create New...