<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0"><channel><title>Tolkiens Leben Latest Topics</title><link>https://www.tolkienforum.de/forum/4-tolkiens-leben/</link><description>Tolkiens Leben Latest Topics</description><language>en</language><item><title><![CDATA[Tolkien & Rassismus]]></title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/331-tolkien-rassismus/</link><description><![CDATA[<p>In dem Bereich "News auf Webringseiten" hat Christina einen Eintrag gemacht, daß auf ihrer Seite <a href="http://www.elronds-haus.de" rel="external">elronds-haus.de</a> Texte über dieses Thema zu lesen sind. Mich interessiert jetzt, was ihr dazu meint: War Tolkien ein Rassist oder nicht? Ist der HDR rassistisch oder nicht?</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">331</guid><pubDate>Sun, 31 Mar 2002 07:24:25 +0000</pubDate></item><item><title>Tolkiens Spitzname: "Toller"</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/13496-tolkiens-spitzname-toller/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo zusammen,
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	bei der Recherche über Dinge aus Tolkiens Leben bin ich auf dessen Spitznamen die seine Freunde und Vertrauten ihm gaben gestossen: Er wurde von ihnen "<strong>Toller</strong>" oder "Tollers" genannt. Zum Beispiel bei den "Inklings" oder auch den "Kolarbiters" und seinem Freund C.S. Lewis. Zur damaligen Zeit war es ja nicht üblich sich mit dem Vornamen anzureden so wurde meist der Familienname gebraucht oder eine Kurzform dessen oder halt ein Spitzname.
</p>

<p>
	Jetzt scheint einerseits die Frage nach dem Ursprung seines Spitznames trivial, weil "<strong>Toller</strong>" eigentlich genau eine Kurzform oder mindestens eben eng vonolkien abgeleitet scheint (Verballhornung). Andererseits bin ich gerade auf etwas spannendes gestossen: Das wichtigste Wörterbuch des Angelsächsischen, das ja Tolkiens professionelle (heute würde man sagen) "Kernkompetenz" war, ist der Bosworth-<strong>Toller</strong> (hier in der modernen Onlineversion: <a href="https://bosworthtoller.com/" rel="external nofollow">https://bosworthtoller.com/) </a> Der Zweitautor Thomas N. <strong>Toller</strong> hat sich 1903 in den Ruhestand begeben, dh. zu Tolkiens aktivem Forschungsleben war der Bosworth-Toller längst der etablierte Klassiker. Und schliesslich war Tolkien selbst "Rawlinson and Bosworth Professor of Anglo-Saxon at Oxford", also war einer der Namensgeber seiner Stiftungsprofessur die er in Oxford inne hatte der Urpsrüngliche Autor des Bosworth-Toller Wörterbuches.
</p>

<p>
	Ich frage mich in wie weit dieser Zusammenhang in größeren Kreisen bekannt ist, ich meine in der Biographie von Carpenter diese Erklärung nicht gefunden zu haben. eiss jemand von Euch etwas darüber? Bzw. was haltet ihr davon?
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">13496</guid><pubDate>Sat, 25 May 2024 09:45:34 +0000</pubDate></item><item><title>Welche Sprachen sprach Tolkien?</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/5543-welche-sprachen-sprach-tolkien/</link><description><![CDATA[<p>Ich hoffe ich habe jetzt keinen Thread übersehen und frag jetzt einfach mal ob jemand weiß, welche Tolkien selbst gesprochen hat?</p><p>
 </p><p>
Ich meine mal gehört zu haben, dass Tolkien Italienisch sprach! Welche Sprachen noch?</p><p>
 </p><p>
Gruß</p><p>
Rócala</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">5543</guid><pubDate>Wed, 11 Oct 2006 16:06:03 +0000</pubDate></item><item><title>Maybel Tolkiens Konversion zum Katholizismus</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/13471-maybel-tolkiens-konversion-zum-katholizismus/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo zusammen!
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Ich lese gerade die Tolkien Biographie von H. Carpenter und bin an der Stelle über die Konversion seiner Mutter Mabel zum Katholizimus (K.) etwas hängen geblieben. So wie Carpenter es darstellt scheint dieser Glaubensübetritt von enormer Bedeutung für Tolkien selbst und auch sein Werk gewesen zu sein. Es gibt ja auch zahllose Äusserungen von ihm dazu die das bestätigen. Woran ich hängen geblieben bin ist, WARUM sie zum K. konvertierte? War das damals in dieser Gegend häufiger? Wie häufig waren Konversionen allgemein? Gab es auch Konversionen in die andere Richtung? Da sie massiven Gegenwind von ihrer Familie desswegen bekam und quasi fast ausgestossen wurde denke ich, dass sehr klare und starke Gründe vorgelegen haben müssen warum sie dies tat. Kurzum mich würde die Geschichte und der größere Zusammenhang des Kovertitentums des damaligen Englands genauer interessieren. Weiss hier jemand etwas dazu?
</p>

<p>
	VG
</p>

<p>
	 L.F.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">13471</guid><pubDate>Mon, 22 Apr 2024 19:45:29 +0000</pubDate></item><item><title>Tolkiens Katholizismus</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/6009-tolkiens-katholizismus/</link><description><![CDATA[<p>Hallo alle miteinander,</p><p>
 </p><p>
was wenige wissen, aber sehr großen Einfluß auf die Bücher hatte, war, dass Tolkien katholisch war.</p><p>
 </p><p>
einmal wurde er im Interview gefragt</p><p>
 </p><p>
 </p><p>
 </p><p>
<em><span style="color:#800000;">"Gueroult: </span></em>Are you, in fact, a theist? <em><span style="color:#800000;">Tolkien: </span></em>Oh, I'm a Roman Catholic. Devout Roman Catholic. Yes."</p><p>
 </p><p>
zu deutsch</p><p>
 </p><p>
 </p><p>
 </p><p>
<em><span style="color:#800000;">Gueroult: </span></em>Sind sie Atheist? <em><span style="color:#800000;">Tolkien: </span></em>Oh, ich bin römisch-katholisch. Ein frommer Katholike, ja.</p><p>
 </p><p>
 </p><p>
für einen Engländer ziemlich untypisch, besonders zu dieser Zeit.</p><p>
 </p><p>
 </p><p>
Was mir aufgefallen ist, auch hier im Forum, ist dass über verschiedene Einflüße auf Tolkien und dessen Arbeit geredet wurde.. über die offensichtlichste, seinem katholischen Glauben jedoch nicht.</p><p>
 </p><p>
Dabei gibt es unglaubliche Parallelen die Tolkien einbaute in Mittelerde und den Büchern, zu seinem Glauben.</p><p>
 </p><p>
So sagt er:</p><p>
 </p><p>
 </p><p>
 </p><p>
 </p><p>
<em><span style="color:#800000;">Gueroult: </span></em>Es gibt eine herbstliche Grundstimmung im ganzen Herrn der Ringe, in einem Fall sagt eine Figur, die Geschichte ginge weiter, aber ich scheine darin nicht mehr vorzukommem.... Wie auch immer, alles neigt sich dem Ende zu, schwindet dahin. Zumindest am Ende des Dritten Zeitalters führt jede Entscheidung zum Bruch mit einer Tradition. Das scheint mir nun so etwas zu sein wie Tennysons "Die Alte Ordnung zerbricht, eine neue hervorbringend und Gott erfüllt sich selbst in vielerlei Weise". Wo ist Gott im Herrn der Ringe?</p><p>
 </p><p>
<em><span style="color:#800000;">Tolkien: </span></em>Er wird ein oder zweimal erwähnt.</p><p>
 </p><p>
<em><span style="color:#800000;">Gueroult: </span></em>Ist er der Eine...? <a href="http://www.tolkienworld.de/interview.html#an_vier" rel="external"><span style="color:#FF0000;">(s. Anmerkung 4)</span> </a><em><span style="color:#800000;">Tolkien: </span></em>Der Eine, ja.</p><p>
 </p><p>
 </p><p>
 </p><p>
es gibt noch viele andere Stellem im HDR, mit Bezug dazu:</p><p>
 </p><p>
So legt Tolkien Gandalf des öfteren sogar sinngemäße Zitate Jesu in den Mund.</p><p>
Etwa wenn Gandalf sagt, dass man noch durch viel Böses gehen muss, dies aber noch nicht das Ende ist und man nicht verzagen soll deswegen. Ähnlich der Reich Gottes Botschaft Jesu.</p><p>
 </p><p>
Ich denke dieser wichtige Bezug zu seiner Person hat in dem Forum gefehlt, war doch der Katholizismus ein ganz wichtiges prägendes Element für den Herrn der Ringe.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">6009</guid><pubDate>Sun, 24 Jun 2007 12:55:14 +0000</pubDate></item><item><title>B&#xFC;cher, die Tolkien gelesen haben k&#xF6;nnte.</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/10748-b%C3%BCcher-die-tolkien-gelesen-haben-k%C3%B6nnte/</link><description><![CDATA[
<p>
	<font color="#000000"><font face="Helvetica Neue, serif"><font size="2">Liebe Tolkien-Freunde, meine sehr verehrten Hochnerds,<br />
	haben wir noch ein Zimmerchen frei unterm digitalen Bühl? Ich denke schon. </font></font></font><br />
	 
</p>

<p>
	<font color="#000000"><font face="Helvetica Neue, serif"><font size="2">Selbstverständlich habe ich die ehrwürdigen Hallen der Drittschöpfung abgesucht, bevor ich mir diese bescheidene Klause für mein Thema ausgesucht habe. Aber ich fand nichts passendes.<br /><br />
	Ich möchte hier Bücher sammeln und diskutieren, die Tolkien gekannt oder ihn sogar inspiriert haben könnten.<br /><br />
	Dabei wäre es schön, wenn wir uns stillschweigend auf ein gewisses Niveau der Originalität einigen könnten. Natürlich kannte Tolkien die Bibel. Aus seiner Biographie wissen wir, daß er den Beowulf, die finnische Kalevala, die Edden und diverse englische Märchenautoren verschlungen hat.<br />
	Und auch wenn er ihn gehaßt haben mag, gelesen hat der Professor Shakespeare auf jeden Fall. Sonst wäre der wandelnde Wald von Birnam nicht als Marsch der Ents und Macduffs Kaiserschnitt nicht als Vorlage für Glorfindels Prophezeiung in sein Werk eingeflossen.</font></font></font><br />
	 
</p>

<p>
	<font color="#000000"><font face="Helvetica Neue, serif"><font size="2">Hier in dieser sandfarbenen Kammer wollen wir uns treffen, wenn wir bei der Lektüre historischer Literatur über Textstellen stolpern, die uns an Motive aus Tolkiens Büchern erinnern.<br /><br />
	Ich bin gespannt, was Ihr findet.</font></font></font>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">10748</guid><pubDate>Sat, 04 Nov 2017 16:30:34 +0000</pubDate></item><item><title>Ungew&#xF6;hnliches Buch &#xFC;ber Tolkien vom letzten Jahr</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/13335-ungew%C3%B6hnliches-buch-%C3%BCber-tolkien-vom-letzten-jahr/</link><description><![CDATA[<p>
	Ich zitiere mal von der Amazon-Seite des Buches:
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents">
		<p>
			J. J. R. Tolkien ist ein Superstar der Fantasy. Zu seiner Zeit des angehenden 20. Jahrhunderts, fand Homosexualität in der englischen Gesellschaft nur im Verborgenen statt, wenn überhaupt. In seiner Universitätszeit in Oxford liebte Tolkien scheinbar einen anderen seines Zirkels, Geoffrey Bache Smith, der jedoch bereits mit 20 Jahren im Ersten Weltkrieg fiel. Obwohl er später eine Familie gründete, blieb diese Liebe immer bestehen. Sich als offen schwul zu outen, hätte damals sein gesellschaftliches Ansehen und später seine Weltkarriere zerstört, dachte er. Offenbar begann er seine Identität zu sublimieren, indem er in seinen Büchern neue Fantasiewelten und fremdartige Wesen schuf und seinen innersten Gefühlskosmos dorthin verlegte. Hier schien all das möglich, was ihm in seinem realen Leben in aller Offenheit versagt blieb. Dieses Buch entführt uns in diese sehr persönliche Welt und zeigt an Beispielen aus seinem Werk, aber auch an Schicksalen anderer Menschen auf, wie schwer es queeren Menschen selbst heute noch fällt, ihr ureigenes „Anderssein“ frei und ohne Angst vor Diskriminierung zu leben.
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	aus: <em>Tolkien: Der Archetyp eines sublimierten Homosexuellen, am Beispiel eines Superstars ?</em>
</p>

<p>
	Taschenbuch – 11. November 2022
</p>

<p>
	<a href="https://www.amazon.de/Tolkien-Archetyp-sublimierten-Homosexuellen-Superstars/dp/3347738306" rel="external nofollow">https://www.amazon.de/Tolkien-Archetyp-sublimierten-Homosexuellen-Superstars/dp/3347738306</a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">13335</guid><pubDate>Fri, 24 Nov 2023 21:31:34 +0000</pubDate></item><item><title>Tolkien  und Weltkrieg</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/7831-tolkien-und-weltkrieg/</link><description><![CDATA[<p>Mann muss ja bedenken das tolkien im Weltkrieg geschrieben hat! ziemlich gute leistung oder ?</p><p>
was haltet ihr davon?</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">7831</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2009 15:45:55 +0000</pubDate></item><item><title>Der Professor mit der l&#xE4;ndlichen Kindheit</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/12525-der-professor-mit-der-l%C3%A4ndlichen-kindheit/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo allerseits!
</p>

<p>
	Ich lese gerade nach vielen Jahren wieder den Herrn der Ringe. Ich wusste dass Tolkiens Auenland von seiner Kindheit im ländlichen Großbritannien beeinflusst wurde, aber ich werde beim Lesen das Gefühl nicht los dass Tolkien – natürlich nur zum Teil, aber sehr treffend – die Erfahrung beschreibt nicht zwischen den allerhöchsten Bildungsebenen groß geworden zu sein – also von "einfachen" Menschen geprägt zu sein – und mit diesem Hintergrund in den höchsten Graden des akademischen Betriebs zu landen (dessen Grundmentalität eine ganz andere, sehr viel gezwungenere ist). 
</p>

<p>
	Da ich mittlerweile ein paar Erfahrungen in Akademia hinter mir habe verstehe ich besonders die Hobbits rückblickend sehr viel anders. Ich mag nun erst recht dass ihre "Einfachheit" nicht unbedingt ein Nachteil sondern oft eine Stärke ist.
</p>

<p>
	Lange Rede kurzer Sinn, ich würde gerne wissen ob unter all den Texten die es in und um Tolkiens Werk gibt auch einige existieren die sich speziell mit dem Kontrast zwischen seinem akademischen Leben und dem Umfeld seiner Kindheit befassen.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">12525</guid><pubDate>Thu, 24 Feb 2022 23:50:14 +0000</pubDate></item><item><title>S&#xE4;chsische Wurzeln</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/8886-s%C3%A4chsische-wurzeln/</link><description><![CDATA[
<p>Hallo Leute.</p><p>
Also ich habe jetzt mal herausgefunden, das auf alle Fälle Vorfahren von Tolkien in Sachsen gelebt haben und Tolkün hießen.</p><p>
Ich habe auch weiter gesucht aber so wirklich viel konnte ich darüber nicht mehr finden... <img src="https://www.tolkienforum.de/uploads/default_schulterzuck.gif" alt=":ka:" loading="lazy"></p><p>
Bestimmt könnt ihr mir da weiterhelfen.</p><p>
Wer waren die Sachsen? (welche Familienmitglieder.)</p><p>
Wiso sind sie weggegangen? (aber das weiß ich, glaube... Das war wegen dem Vater er ist doch nach Südafrika gegangen wegen seinem Beruf, oder?)</p><p>
Wiso haben sie ihren Namen verändert?</p><p>
u.s.w.</p><p>
 </p><p>
Danke schonmal im Vorraus. :-)</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">8886</guid><pubDate>Sun, 14 Mar 2010 16:30:25 +0000</pubDate></item><item><title>Tolkiens Beurteilung des Surrealismus</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/11816-tolkiens-beurteilung-des-surrealismus/</link><description><![CDATA[<p>
	Das Thema hatte ich im Rassismus-Thread schon begonnen - aber weil es da eigentlich nicht hingehört, mache ich einen eigenen Thread dafür auf,
</p>

<p>
	Tolkien hat in seinem Märchenaufsatz - <em>On Fairy-Stories</em> - in Abschnitt 70 und der dazugehörigen Anmerkung E Folgendes geschrieben:
</p>

<p>
	 
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents">
		<p>
			 
		</p>

		<p>
			Abschnitt 70:
		</p>

		<p>
			In der Kunst ist die Phantasie am besten bei den Worten, in der reinen Dichtung aufgehoben. In der Malerei zum Beispiel ist die sichtbare Darbietung des Phantasiegebildes technisch allzu leicht: die Hand läuft hier gern dem Geist davon oder überwältigt ihn. Albernheit oder Morbidität sind oft das Ergebnis.
		</p>

		<p>
			In human art Fantasy is a thing best left to words, to true literature. In painting, for instance, the visible presentation of the fantastic image is technically too easy; the hand tends to outrun the mind, even to overthrow it.1 Silliness or morbidity are frequent results.
		</p>

		<p>
			 
		</p>
	</div>
</blockquote>

<blockquote class="ipsQuote" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents">
		<p>
			 
		</p>

		<p>
			Anmerkung E:
		</p>

		<p>
			"Zum Beispiel ist im Surrealismus gemeinhin eine Morbidität oder etwas Nichtgeheures vorhanden, das sich in der literarischen Phantasie nur sehr selten findet. Man kann oft den Verdacht hegen, dass der Geist, dem die dort ausgemalten Vorstellungen entstammen, tatsächlich schon krank gewesen sei, doch ist dies keine in allen Fällen notwendige Erklärung. Eine merkwürdige Geistesstörung wird oft allein schon durch das Zeichnen solcher Dinge herbeigeführt, ein Zustand, der in seinen Eigenschaften und im Bewusstsein seiner Krankhaftigkeit den Empfindungen bei hohem Fieber ähnlich ist, wenn der Geist, mit einer beängstigenden Fruchtbarikeit und Geläufigkeit im Bilden von Gestalten, unheimliche oder grotekse Formen in allen sichtbaren Gegenständen um sich her wahrnimmt."
		</p>

		<p>
			There is, for example, in surrealism commonly present a morbidity or un-ease very rarely found in literary fantasy. The mind that produced the depicted images may often be suspected to have been in fact already morbid; yet this is not a necessary explanation in all cases. A curious disturbance of the mind is often set up by the very act of drawing things of this kind, a state similar in quality and consciousness of morbidity to the sensations in a high fever, when the mind develops a distressing fecundity and facility in figure-making, seeing forms sinister or grotesque in all visible objects about it.
		</p>

		<p>
			 
		</p>

		<p>
			 
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">11816</guid><pubDate>Wed, 24 Feb 2021 12:07:22 +0000</pubDate></item><item><title>Die Inklings</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/11184-die-inklings/</link><description><![CDATA[
<p>
	Hallo Leute ich halte dem nächst in der Schule eine Präsentation über Tolkien aber zu einem augenscheinlich wichtigen Punkt finde ich bei meinen Recherchen immer etwas anderes<span class="ipsEmoji">?</span>
</p>

<p>
	Wer hat die Inklings gegründet?<span class="ipsEmoji">?</span>
</p>

<p>
	War Tolkien einGründer oder war das Lewis allein? Gehen die Inklings aus einem sogenannten Kolibar hervor und wenn ja hat Tolkien den gegründet oder kam er erst bei den Inklings dazu?<span class="ipsEmoji">❓</span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Wäre voll cool wenn das jemand wüsste<span class="ipsEmoji">?</span>
</p>

<p>
	PS Bin neu hier scheint aber richtig cool zu sein.
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">11184</guid><pubDate>Mon, 10 Feb 2020 22:09:01 +0000</pubDate></item><item><title>Ist Tolkien vor meiner Geburt gestorben?</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/11004-ist-tolkien-vor-meiner-geburt-gestorben/</link><description><![CDATA[
<p>
	Hallo, ich habe mich hier registriert, in der Hoffnung eine Antwort auf meine Frage zu erhalten.
</p>

<p>
	Die meisten werden jetzt sagen, das kannst du doch leicht selbst beantworten, da der Todestag von J.R.R. Tolkien doch bekannt ist.
</p>

<p>
	Dazu kann ich nur sagen: Stimmt, kann ich aber leider trotzdem nicht, da ich an seinem Todestag geboren wurde.
</p>

<p>
	Ich müsste also die genaue Uhrzeit wissen, um eine Antwort auf meine Frage zu erhalten.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">11004</guid><pubDate>Sat, 27 Jul 2019 17:52:38 +0000</pubDate></item><item><title>Brief Tolkiens nach dem Tod seiner Frau, gerichtet an einen seiner S&#xF6;hne</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/10901-brief-tolkiens-nach-dem-tod-seiner-frau-gerichtet-an-einen-seiner-s%C3%B6hne/</link><description><![CDATA[
<p>
	Es ist ja kein Geheimnis, dass Tolkiens Inspiration für Lúthien, der schönsten Elbin von allen, seine Frau Edith war. Auf ihren Grabstein stehen unter ihren Namen Beren und Lúthien eingraviert. Kurz nach dem Tode von Edith 1971, schrieb Tolkien einen Brief an seinen Sohn über sie, den ich unheimlich traurig, tragisch und zugleich wunderschön finde, und mich in den letzten Tage sehr nachdenklich gemacht hat:
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents">
		<p>
			<em>I never called Edith Lúthien – but she was the source of the story that in time became the chief part of the Silmarillion. It was first conceived in a small woodland glade filled with hemlocks at Roos in Yorkshire (where I was for a brief time in command of an outpost of the Humber Garrison in 1917, and she was able to live with me for a while). In those days her hair was raven, her skin clear, her eyes brighter than you have seen them, and she could sing – and dance. But the story has gone crooked, &amp; I am left, and I cannot plead before the inexorable Mandos.</em>
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	Ich finde es des öfteren faszinierend, wenn Autoren reale Personen in ihre Werke einflechten, und das ist eines der wunderschönsten Beispiele, aus meiner Sicht.
</p>

<p>
	Würde mich über ein paar Kommentare freuen.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">10901</guid><pubDate>Sat, 26 Jan 2019 14:26:14 +0000</pubDate></item><item><title>Tolkien Museum in der Schweiz</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/10605-tolkien-museum-in-der-schweiz/</link><description><![CDATA[
<p>
	Hallo ich habe da mal eine Frage an Euch...War einer schon mal in diesem Museum?
</p>

<p>
	Lohnt es sich,auf der Internetseite sieht man leider nicht viel.
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">10605</guid><pubDate>Thu, 12 Jan 2017 06:32:01 +0000</pubDate></item><item><title>Dokumentation(en) &#xFC;ber Tolkiens Leben</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/10126-dokumentationen-%C3%BCber-tolkiens-leben/</link><description><![CDATA[<p>Vielleicht stößt es ja auf allgemeines Interesse, einen Thread mit Dokumentationen über J.R.R. Tolkiens Leben zu eröffnen.</p>
<p> </p>
<p>Die Idee kam mir, als ich gerade feststellen musste, dass die beste Dokumentation, die ich über Tolkien kenne, an dieser Stelle noch gar nicht erwähnt und diskutiert worden ist. "J.R.R. Tolkien - '1892-1973' - A Study of the Maker of Middle-earth" ist leider nur in englischer Sprache verfügbar. Dafür brilliert sie mit einem unübertroffenen Cast: Nicht nur Christopher Tolkien redet hier ungewöhnlich offen und ausgiebig über seinen Vater und dessen Werk, auch die übrigen Tolkien-Kinder kommen zu Wort, zudem geben bekannte Tolkienforscher wie Tom Shippey und Verlyn Flieger Einblick in ihre Gedanken rund um Tolkien und sein Werk. Dabei muss man allerdings im Kopf behalten, dass die Dokumentation vom Anfang der 90er Jahre ist, also zu einer Zeit, als Christopher noch mitten in der Veröffentlichung der "History of Middle-earth" steckte und ein großer Teil von tolkiens Werk der Öffentlichkeit noch nicht zugänglich war. Dennoch ein absolutes Muss für jeden, der sich für Tolkien interessiert und zumindest halbwegs der englischen Sprache mächtig sind!</p>
<p> </p>
<p></p><div class="ipsEmbeddedVideo"><iframe width="459" height="344" src="https://www.youtube.com/embed/HkmNHP58OhU?feature=oembed" frameborder="0" loading="lazy"></iframe></div>
]]></description><guid isPermaLink="false">10126</guid><pubDate>Thu, 15 May 2014 17:14:10 +0000</pubDate></item><item><title>Tolkien - Unknown Poems Discovered In School Paper</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/10497-tolkien-unknown-poems-discovered-in-school-paper/</link><description><![CDATA[
<p>
	Hallo zusammen.
</p>

<p>
	Schaut mal, was ich heute im Netz entdeckt habe: <a href="http://www.hngn.com/articles/180255/20160218/jrr-tolkien-unknown-poems-discovered-in-school-paper.htm" rel="external">http://www.hngn.com/articles/180255/20160218/jrr-tolkien-unknown-poems-discovered-in-school-paper.htm</a>
</p>

<p>
	Schön zu sehen bzw. zu lesen, dass etwas so Unerwartetes noch so viel Freude bereiten kann! <img alt=".wub." data-emoticon="true" height="29" src="https://www.tolkienforum.de/uploads/emoticons/wub.png" srcset="https://www.tolkienforum.de/uploads/emoticons/wub@2x.png 2x" title=".wub." width="20" loading="lazy"></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">10497</guid><pubDate>Mon, 22 Feb 2016 14:57:11 +0000</pubDate></item><item><title>Frodos Isolation - Johns Trauma?</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/10320-frodos-isolation-johns-trauma/</link><description><![CDATA[<p>Bei der Darstellung von Frodo habe ich schon immer das Gefühl gehabt, das Frodo in gewisser Weise eine Außenseiter ist. Ein Misfit. Er ist kein Ausgegrenzter oder Geächteter, aber er wirkt immer ein bisschen umständlich und wird von seinen Freunden auf die Schippe genommen. Sam unterwirft sich im total und ist deswegen eigentlich nicht als Freund zu betrachten. Merry, Pippin und Dick Bolger helfen ihm beim Umzug von Beutelsend nach Krickloch, aber sie beobachten und "schützen" ihn dabei auch. Er wirkt nicht wie ein Teil der Gruppe.</p>
<p> </p>
<p>Sehr interessant finde ich dabei auch, dass Maggot sagt, das Frodo "die schlimmste Rotznase" gewesen sei, den er verprügelt habe und auf den er seine Hunde losgelassen habe (wenn auch nur um ihn zu erschrecken). Frodo - ein problematisches Kind, aufsässig, kriminell mit sozialen Anpassungsschwierigkeiten?</p>
<p> </p>
<p>Bilbo nimmt ihn irgendwann 2980 D.A. zu sich, weil Frodos Eltern bei einem Schiffsunglück ertrinken. Wie große war der Abstand zwischen dem Unglück und dem Umzug? WO war Frodo in dieser Zeit? Wie gut kannte Frodo seinen Onkel? Und was wusste er über ihn, den Schatzsucher?</p>
<p> </p>
<p>Aus dem Blickwinkel der heutigen Psychologie ist davon auszugehen, dass Frodo durch den Tod seiner Eltern schwer traumatisiert wurde. Wie hat er das ertragen? Mit welchen Kompensationsstrategien hat er Angst und Trauer ausgehalten? Aggressivität? Krininalität? Depression? Gehen wir davon aus, dass Frodo sicher gebunden war, ein liebevolles Verhältnis zu seinen Eltern hatte und plötzlich von einer Stunde zur anderen alleine war, dann kann dies durchaus eine Grundüberzeugung nach sich ziehen, letztendlich alleine zu sein, nicht dazu zu gehören, verlassen zu werden. Und dann nimmt ihn auch noch der Querkopf und Sonderling Bilbo auf, selber ein totaler Einzelgänger, der keine Familie hat.</p>
<p> </p>
<p>Mit Freundlichkeit und Pragmatismus zieht Bilbo Frodo auf, so dass dieser die sozial unerwünschten Verhaltensweisen ablegt und sich kompetent und freundlich entwickelt. Aber auch er verlässt Frodo und entschwindet ihn die Ferne. Der junge Mann Frodo ist wieder auf sich selbst gestellt, muss reif und erwachsen sein und die Geschäfte übernehmen. Er hat kein Ruhepol, keine alte Heimat, wo er sich zu seinen Eltern an den Tisch setzen kann, die ihm dann sagen, dass er ein guter Junge ist und ihm seine Lieblingserbsensuppe machen. Und so bleibt ein tief empfundenes Gefühl der Isolation, das auch die zugewandten Freunde nicht auflösen können (Die alle aus scheinbar glücklichen und intakten Familien stammen). Das alles greift die Einsamkeit des Ringträgers schon vor, bahnt sie an oder kulminiert in ihr.</p>
<p>Auch nach dem Ringkrieg bleibt Frodo alleine. Er gründet keine Familie, er hat keine Kinder er nimmt kein Amt an. Er bleibt einsam. Er reinszeniert sein Kindheitstrauma der Isolation. Ist nicht in der Lage, die Dinge zu ändern und wird weiterhin von Sam und seiner Familie "betreut".  Das ist psychologisch gesehen alles total stimmig. Aber wie kommt das?</p>
<p> </p>
<p>Ich glaube, Prof. Tolkien verarbeitet hier sein Kindheitstrauma. Das Verlust der Heimat (Südafrika-Bockland), und der Verlust der Eltern. John und Frodo werden beide mit 12 Vollwaisen. Frodo verliert beide Eltern gleichzeitig. John verliert erst seinen Vater (mit 4) und sieht dann, 8 Jahre später die Mutter innerhalb von 7 Tagen dahinsiechen und sterben. John und Frodo haben zweimal Glück im Unglück insofern, als das sie eine schöne neue Heimat und einen liebevoll zugewandten Ersatzvater bekommen. Das schwächt die Auswirkungen der Verluste ab, negiert sie aber nicht.</p>
<p> </p>
<p>Die verbreitete Erkenntnis, Tolkien habe im Ringkrieg seine Kriegserlebnisse und -traumata verarbeitet, widerspricht dem keineswegs, es bestätigt sie meiner Auffassung nach vielmehr. John schafft es übrigens im Gegensatz zu Frodo, seinem traurigen Alter Ego, den Kreis der Einsamkeit zu durchbrechen, er heiratet und hat Kinder, zu denen er wohl auch eine sehr liebevolle Beziehung gehabt hat. Wie er sich aber gefühlt hat, steht auf einem anderen Blatt. Oder eben leider nicht...</p>
<p> </p>
<p>Ich würde sagen, dass Tolkien sich selbst in Bilbo und Frodo findet. Wobei Bilbo eine viel frühere und seichtere Selbstbeobachtung darstellt, während Frodo ein sehr weit fortgeschrittenes Maß an Selbstreflexion bezeugt. Und das liegt nicht daran, dass der Hobbit ein Kinderbuch ist und der Herr der Ringe eine Erwachsenenbuch, sondern daran dass Tolkien schon viel älter war, als er den Ringkrieg schrieb.</p>
<p> </p>
<p>Über eine angeregte Diskussion, mit konstruktiver Kritik und/oder Ergänzung würde ich mich sehr freuen!</p>
<p> </p>
<p><strong><em>Anmerkung: Die oben aufgeführten Ideen und Schlussfolgerungen sind Resultat meiner eigenen Gedanken. Dennoch ist zu vermuten, dass sich bereits schon jemand vorher intensiver und kompetenter damit befasst hat. Solltet Ihr Wissen darüber haben, wäre ich euch für einen Link oder Hinweis überaus dankbar!</em></strong></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">10320</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2015 09:12:29 +0000</pubDate></item><item><title>Einhundert Jahre Mittelerde</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/10222-einhundert-jahre-mittelerde/</link><description><![CDATA[<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;">Am 24. September 1914, heute vor genau einhundert Jahren, schrieb J.R.R. Tolkien das Gedicht <em><span>The Voyage of Éarendel the Evening Star</span></em>. Im späten September 1914 weilte J.R.R. Tolkien auf der Phoenix Farm bei seiner Tante Jane Neave. Zuvor hatte er im mittelalterlichen <em>Exeter Book</em> eine Sammlung von Gedichten unter dem Titel <em>Crist</em> gelesen. Diese Gedichtsammlung gehört neben dem <em>Beowulf</em> zu den wichtigsten Überbleibseln angelsächsischer Literatur. In einem der von <em>Cynewulf</em> verfassten Gedichte war Tolkien auf einen Vers gestoßen, der ihn nicht losließ:</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;">„<span>Eala Earendel engla beorhtast</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;"><span>ofer middangeard monnum sended“</span></span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;"><span>(Hail Earendel, brightest of angels, / above the middle-earth sent unto men)</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;"><span style="color:#000000;">(Heil Earendel, strahlendster der Engel, / über der mittleren Erde den Menschen gesandt)</span></span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;"><span>Tolkien, so kann man in Humphrey Carpenters Biografie nachlesen, schrieb später: „</span><span style="color:#000000;">Ich spürte einen merkwürdigen Schauder, als hätte sich etwas in mir geregt und wäre halb aus dem Schlaf erwacht. </span><span style="color:#000000;">Etwas sehr Fernes, Fremdes und Schönes lag hinter diesen Worten, wenn ich es nur greifen konnte, weit hinter dem Altenglischen." Auf den ersten Blick mag man glauben, dass es der Begriff "middangeard / middle-earth" gewesen sein muss, der Tolkien so tief berührt hat. Überraschenderweise ist dem nicht so. Vielmehr war es das Wort "Earendel", das eine solche Faszination auf ihn ausübte. Im Angelsächsischen wird „éarendel“ mit „Lichtschein, Strahl“ erklärt, doch Tolkien war der Ansicht, an dieser Stelle besäße das Wort eine besondere Bedeutung. Er glaubte, „Earendel“ sei ursprünglich ein Name gewesen:</span></span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;"><span>“Als ich A[ngelsächsisch] zum erstenmal fachgemäß studierte […], fiel mit die große Schönheit dieses Wortes (oder Namens) auf, das ganz und gar im normalen Stil des a[ngelsächsischen] aufgeht, aber in dieser gefälligen, doch nicht „einschmeichelnden“ Sprache bis zu einem ungewöhnlichen Grade wohlklingend ist. Außerdem deutet die Form stark darauf hin, daß es ursprünglich ein Eigenname und kein gewöhnliches Substantiv ist. Dies wird bestätigt durch die offenbar verwandten Formen in anderen germanischen Sprachen, aus denen bei allen Verwechslungen und Entstellungen späterer Überlieferungen zumindest soviel sicher hervorzugehen scheint, daß es zu einem astronomischen Mythos gehörte und der Name eines Sterns oder einer Sternengruppe war. Nach meiner Auffassung scheinen die a[ngelsächsischen] Belege klar zu besagen, daß es ein Stern war, der die Morgendämmerung ankündigte (jedenfalls in der englischen Überlieferung), das heißt, der, den wir heute Venus nennen: der Morgenstern [oder manchmal auch Abendstern], wie man ihn hell leuchtend in der Frühe, kurz vor Sonnenaufgang sehen kann. So jedenfalls habe ich es verstanden. Vor 1914 schrieb ich ein „Gedicht“ über Earendel, der mit seinem Schiff wie ein blitzender Funke aus dem Hafen der Sonne auslief. Ich adoptierte ihn für meine Mythologie – in der er zum Urbild eines Seefahrers und schließlich zum Botenstern, zum Hoffnungszeichen für die Menschen wurde.“ (Briefe, S. 502)</span></span></span></p>
<p> </p>
<p>Inspiriert von dem ersten, vagen Eindruck, den der Vers aus dem <em>Crist </em>auf ihn gemacht hatte, versuchte Tolkien seine Ahnungen zu greifen und goss sie in Form des Gedichts<em> <span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;"><span>The Voyage of Éarendel the Evening Star</span></span></span></em>. Kurze Zeit später, i<span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;">m Herbst oder Winter 1914, zeigte er dieses Gedicht seinem Freund G. B. Smith. Dieser sagte, dass es ihm gefiele und fragte, worum es darin eigentlich gehe. Tolkien antwortete mit dem Eingeständnis: „<span style="color:#000000;">Ich weiß nicht, will sehen, daß ich es herausfinde.“</span> Wie wir wissen, verbrachte er den Rest seines Lebens damit. </span></span><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;">Aus dem Keim dieses Gedichts erwuchs schließlich sein „Silmarillion“, sein "middle-earth", und tatsächlich, so möchte ich Tolkiens eigene Worte korrigieren, „adoptierte“ er Earendel nicht bloß für seine Mythologie: Earendel war vielmehr der Urfunke, an dem sich seine Mythologie entzündete. Einmal mehr wird an diesem außergewöhnlichen Ereignis deutlich, was Tolkien meinte, als er sagte, dass Worte und Namen den Keim seiner Geschichten bilden würden, und dass er sich nicht als <em>Erfinder </em>seiner Geschichten, sondern als <em>Entdecker </em>verstehe. Earendil wurde schließlich zur Schlüsselfigur im „Silmarillion“, die ihren Schatten (oder besser: ihr Licht) auch in den „Herrn der Ringe“ warf.</span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:14px;"><span style="font-family:arial, helvetica, sans-serif;">Heute vor einhundert Jahren jedenfalls wurde dieser Funke entzündet, wurde dieser Keim gelegt – <span style="color:rgb(0,0,10);">in Form eines Gedichtes, das ihr hier nachlesen könnt: </span></span></span><strong><iframe src="http://www.tolkienforum.de/topic/10084-tolkiens-unbekannte-gedichte/?do=embed" frameborder="0" data-embedcontent="" loading="lazy"></iframe></strong></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">10222</guid><pubDate>Wed, 24 Sep 2014 08:29:12 +0000</pubDate></item><item><title>Wo wurde Tolkien geboren? Wo starb er?</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/1368-wo-wurde-tolkien-geboren-wo-starb-er/</link><description><![CDATA[<p>Ich will aber nicht nur den Ort wo er wohnte und starb wissen sonder auch wenn möglich ein Bild vom Haus, bitte!</p><p>
 </p><p>
 </p><p>
 </p><p>
mfg</p><p>
 </p><p>
Moria_Goblin</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1368</guid><pubDate>Fri, 02 May 2003 12:53:40 +0000</pubDate></item><item><title>Bloemfontein</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/9480-bloemfontein/</link><description><![CDATA[<p>Bloemfontein. Das ist der Geburtsort von J.R.R. Tolkien. Ich weiss zwar warum er da geboren wurde, aber nicht was seine Eltern dahin verschlagen hat.</p><p>
Weiss jemand, als was die Tolkiens arbeiteten und warum sie dafuer nach Sued Afrika mussten?</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">9480</guid><pubDate>Sat, 03 Sep 2011 10:36:48 +0000</pubDate></item><item><title>Wie ist Tolkien beim Herrn der Ringe vorgegangen ?</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/5262-wie-ist-tolkien-beim-herrn-der-ringe-vorgegangen/</link><description><![CDATA[<p>Hallo allerseits,</p><p>
 </p><p>
mich würde sehr interessieren wie Tolkien beim Schreiben seiner Bücher, insbesondere 'Herr der Ringe' vorgegangen ist ! Hatte er die Story im groben schon fertig im Kopf und schrieb sie dann nur noch nieder bzw. schmückte sie aus ? Oder aber hatte er nur eine grobe Gliederung und viele Ideen die er dann versuchte nach und nach zu erreichen und auszubauen ? Oder aber schrieb er einfach drauf los und es entwickelte sich mit der Zeit alles ?</p><p>
 </p><p>
Einige Sätze aus dem Vorwort deuten ja klar auf Variante 3 : "Diese Geschichte wuchs sich, während ich sie schrieb, zu einer Chronik des Großen Ringkrieges aus, mitsamt vielerlei Ausblichken auf Ereignisse in noch älteren Zeiten." und "1944 dann rang ich mich dazu durch, den Krieg, den ich noch zu führen oder wenigstens zu beschreiben hatte, mit all seinen Verwicklungen und losen Fäden zunächst auf sich beruhen zu lassen und erst einmal Frodo auf dseinem Weg nach Mordor voranzubringen." -&gt; evtl. ein Ideenstau weshalb er bei Frodo weiterschreib ?</p><p>
 </p><p>
Keep On Running, Uruk</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">5262</guid><pubDate>Sun, 21 May 2006 10:58:52 +0000</pubDate></item><item><title>J.R.R. Tolkien: Ein "Urgeschichtler"?</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/7267-jrr-tolkien-ein-urgeschichtler/</link><description><![CDATA[<p>Mae Govannen,</p><p>
 </p><p>
Mein Geschichtelehrer behauptet steif und fest, dass Tolkien ein Urgeschichtler war. Laut ihm sind im HdR lauter Anspielungen auf die Evolutionsgeschichte.</p><p>
Ich persönlich glaube, dass das falsch ist (ich habe auch die Biographie und "Briefe von J.R.R Tolkien" gelesen, und nirgends kam auch nur das Wort "Urgeschichtler vor").</p><p>
Was meint ihr?</p><p>
 </p><p>
Lg, Elladan</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">7267</guid><pubDate>Wed, 24 Sep 2008 19:11:29 +0000</pubDate></item><item><title>Tiefere Gr&#xFC;nde?</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/7967-tiefere-gr%C3%BCnde/</link><description><![CDATA[
<p><em>Hallo</em></p><p>
Ich weiß jetzt nicht ob ich hier richtig bin,</p><p>
aber ich wollte euch mal was erzählen...</p><p>
Als ich im Buch "Herr der Ringe" nochmal so gelesen habe, hab ich auch über die entstehung von Herr der Ringe gelesen, und dort habe ich etwas gefunden worüber ich euch gern eine Frage stellen würde.</p><p>
Dort stand nähmlich das J.R.R. Tolkien mit seinem Buch nie der Menschheit einen tiefern Grund überbringen wollte sondern nur mal ein richtiges langes Buch schreiben wollte. <img src="https://www.tolkienforum.de/uploads/default_pf_smilie_10.gif" alt=":(" loading="lazy"></p><p>
 </p><p>
Machen viele Menschen einen zu großen Wirbel um das Buch?  </p><p>
Wollte er nichts sagen wegen der Regirung?</p><p>
Wollte er einfach das Menschen sich selber Gedanken machen?</p><p>
 </p><p>
Wollte Tolkien uns wirklich nichts sagen? Und wenn, wie kann es sein das ein so hochbegabter Mann (war er wirklich, nicht nur wegen den Büchern. <img src="https://www.tolkienforum.de/uploads/emoticons/default_pf_smilie_0.gif" alt=":-)" loading="lazy"> ) so viel Mühe in ein Buch steckt ohne sich etwas dabei zu denken?</p><p>
 </p><p>
WAS DENKT IHR?</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">7967</guid><pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:40:16 +0000</pubDate></item><item><title>Facharbeit (Deutsch oder Englisch)</title><link>https://www.tolkienforum.de/topic/7480-facharbeit-deutsch-oder-englisch/</link><description><![CDATA[<p>Hallöchen,</p><p>
 </p><p>
ich habe mir überlegt dass ich in einem meiner Leistungskurse eventuell Facharbeit darüber schreiben möchte wie</p><p>
Tolkiens Leben den Herrn der Ringe beeinflusst hat ( oder wie er auf die Ideen kam etc.)</p><p>
Das Thema steht nocht nicht so genau fest.</p><p>
Ich hatte mir halt etwas in diese Richtung vorgestellt.</p><p>
 </p><p>
Hat jemand eine Idee was ich in dieser Richtung bearbeiten könnte,oder ob ich es direkt so schreiben könnte?</p><p>
 </p><p>
Welche Bücher und Internetseiten befassen sich mit dem Thema?</p><p>
("Weg nach Mittelerde" ist das gut? Passt das dazu?)</p><p>
 </p><p>
Es ist so ziemlich alles noch im Anfangsstadion,und ich weiß noch nicht ob ich über Tolkien schreibe,aber es ist bis jetzt auf jeden Fall einer meiner Favoriten...</p><p>
 </p><p>
Die Facharbeit sollte so um die 15 Seiten in normaler Schrift haben.</p><p>
 </p><p>
Schonmal danke,Nessa :-)</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">7480</guid><pubDate>Sat, 31 Jan 2009 08:31:20 +0000</pubDate></item></channel></rss>
