Zitat
Als begeisterter Linguist wollte ich mal wissen, ob es irgendwelche Informationen zur Metrik in den elbischen Sprachen gibt. Dazu habe ich nämlich noch nichts gefunden.
In Sindarin und seinen Vorläufern sind die allermeisten Gedichte im vierfüßigen Jambus verfasst (A Élberéth Gilthóniél..., Ir Íthil ámmen Éruchî'n...) ebenso wie einige englische Gedichte, die möglicherweise Übersetzungen aus dem Sindarin darstellen sollen (Gil-gálad wás an Élven kíng...), das scheint also der Standard zu sein. In
Tolkien's Legendarium gibt es den Artikel
Three Elvish Verse Modes: Ann-thennath, Minlamad thent / estent, and Linnod von Wynne und Hostetter, da findet man eine ausführliche Analyse der Gedichtsformen in Sindarin. Die Autoren übersehen allerdings, dass der
Linnod allem Anschein nach ein Pentameter ist. Im frühen Qenya hat Tolkien auch mal einen Heptameter verfasst. Ich habe
hier mal versucht, diese metrische Poesie nachzuahmen.
Zur Metrik von
Namárie hat Tolkien einige Bemerkungen in 'The Road Goes Ever On' gemacht.